So jetzt hat es mich auch mal erwischt. War heute nach der Arbeit bisschen Radln (eigentlich wollte ich laufen, aber nachdem das Wetter so schön war) Richtung Freising und bin über die Ungererstraße Richtung meiner Wohnung gefahren. Natürlich aufm Radlweg und natürlich auch in der richtigen Richtung.
Auf Höhe der Erlöserkirche macht der Radlweg stadteinwärts einen Rechtsknick und ich komme so mit ca 25 km/h in die Kurve und mir mitten auf dem Radweg eine “Geisterradlerin” entgegen. Ich natürlich die Hände oben am Lenker, sofort Hände zu den Bremsen und gebremst, aber nachdem die blockierten Reifen über den Asphalt geschlittert sind, war die Entschleunigung gleich null. Wollte dann noch von mir aus gesehen links an der Dame vorbei, aber anscheinend hatte ich sie wie ein Magnet angezogen und schon schepperte es und wir lagen auf dem Boden. Nach dem ersten kurzen Schock raus aus dem noch verbliebenen Klick-Pedal und Rad auf die Seite gestellt und der Dame geholfen aufzustehen.
Sie sagte dann auch gleich, dass es ihr gut geht, auch wenn sie vor kurzem erst eine neue Hüfte bekommen hätte und sie doch besser auf der anderen Radwegseite hätte fahren sollen. Sie hätte es sich vorher schon überlegt. Dann fragte sie auch noch nach, wie es mir ginge. Aber bis auf etwas Dreck am Knie, konnte ich keinerlei äußeren Verletzungen bei mir erkennen und es fühlte sich auch noch alles ganz an.
Habe der Dame dann noch den Lenker, der verbogen war, wieder gerade hingebogen, jedoch hatte sie im Hinterreifen so einen Achter, dass sie nicht mehr weiterfahren konnte. Bei meiner Alex ist Gott sei Dank auch alles heil und nicht mal ein kleiner Kratzer ist zu sehen. Puuhhh!!!
Zuhause, ca. 70 m Luftlinie von der Unfallstelle habe ich mich dann mal ausgezogen und bis auf einen rot/blauen Fleck am rechten Oberarm und zwei kleinen Abschürfungen am Schienbein und an der Hüfte ist das alles recht glimpflich verlaufen und hoffe, dass ich jetzt die nächsten ca. 7.000 km wieder unfallfrei fahre.