Hupkonzert

Heute, bei der 5. Radausfahrt des Jahres war es dann wieder so weit.

Ich wurde angehupt.

Das ist mir letztes Jahr auch schon des Öfteren passiert und Grund war, wie heute übrigens auch, dass ich nicht den Radweg benutzt habe.

Aber jetzt mal im Ernst. Welchen Sinn macht es, einen Radweg, der sich auf der anderen Straßenseite befindet zu benutzen, wenn man weiß, dass dieser nach ca 300 m eh wieder endet.

Um sich das mal bildlich vorzustellen Ich müsste erst links abbiegen (Verkehr hinter mir und Gegenverkehr beachten) um auf den Radweg zu kommen, kann den dann 300 m benutzen um nach ca. 20 Sekunden wieder die Straße komplett queren zu müssen (in 99% der Fälle auch noch kurz anhalten, um den Verkehr durchzulassen).

Nur um das klar zu stellen. Wenn gut ausgebaute Fahrradwege, die auch etwas länger sind, vorhanden sind, nutze ich die auch.

Aber wegen 300 m und auf der anderen Straßenseite?!?!?! Da können mich noch so viele frustrierte Hausfrauen in ihren A-Klassen deutschen Kleinwagen anhupen. Ich fahre bei solchen Begebenheiten auf der Straße und winke den hupenden Autofahrern weiter fröhlich hinterher ;-)

5 Responses to “Hupkonzert”

  1. stephan Says:

    War das in der Nähe von Erding? Genau da gibt es solche Wege, die dann auch noch auf an der Kreuzung so enden, dass man zwei Straßen (eine davon Bundesstraße) überqueren muss.

    Grundsätzlich bin ich gegen Radwaege. Komplett. Es gibt für uns keinen Vorteil. Nicht einen…

  2. stephan Says:

    Ach und noch was (das Thema emotionalisiert mich sichtlich): Wenn man sich mit solchen Rechthabern unterhält, sollte man sie mal danach fragen, was der erste Paragraph der Straßenverkehrsordnung sagt. Das wissen sie meist nämlich nicht. Recht habe und Recht durchsetzen dürfen sind übrigens auch zwei verschiedene Stiefel.

    Gr. Solche Leute machen mich rasend. Mich hat mal einer geschnitten und angehupt. Anschließend habe ich ihn 1 KM später wieder geseh, während er ausstieg. Wo hatte er seinen Porsche abgestellt? Genau! Auf dem Radweg!

  3. Reiner Says:

    Nein, das war bei Starnberg draußen. Aber solche Radwege, die nur 300-400 m lang sind und dann plötzlich im Nichts enden gibt es mehrere.
    Auch nett ist, wenn man von Autofahrern per Hupe darauf hingewiesen wird, dass neben der Straße ein Radweg ist. Dass dieser aber nicht geteert ist (Schotter), sehen sie nicht ;-)

  4. stephan Says:

    Hauptsache im Glauben bleiben Recht zu haben. Leider eine sehr deutsche Eigenschaft.

    War wirklich vom Pariser Verkehr überrascht: Chaotisch, aber halbwegs rücksichtsvoll.

  5. stephan Says:

    Interessant zu dem Thema:
    Zitat von VwV-StVO Rn 35
    Die Benutzung von in Fahrtrichtung links angelegten Radwegen in Gegenrichtung ist mit besonderen Gefahren verbunden und deshalb aus Gründen der Verkehrssicherheit grundsätzlich nicht erlaubt.

    http://www.adfc-weyhe.de/vwv-stvo/par2_4_linke_radwege.php

    So, nu halt ich mich zurück, ehe Du mich als Spam einstufst ;)

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