Radstrecke Roth
Gestern bin ich mittags nach Roth aufgebrochen, da ich ja noch die Radstrecke mal abfahren wollte um zu wissen, was mich am 24.06. so erwartet.
Gestartet bin ich von Heuberg aus und bereits auf dem Streckenabschnitt nach Thalmässing kommen 2-3 schöne Buckel, die man zu bewältigen hat. Aber ansonsten gibts hier auch schöne Drücker-Passagen, wo man ordentlich Geschwindigkeit machen kann.
In Greding kommt dann der Kalvarienberg, der mit 10% Steigung beginnt, oben raus zwar flacher wird, aber sich doch sehr lange hinzieht. Anschließend würde ich die Strecke als recht wellig bezeichnen, bevor mit einem kurzen Anstieg vor Hilpoltstein und dem Solarer Berg nochmals zwei Stiche kommen.
Alles in allem eine doch recht anspruchsvolle Strecke, auf der sich Bergauf- und Bergab-Stücke mit dann doch wieder recht langen Geraden abwechseln.
Meineserachtens liegt die große Gefahr darin, schon in der ersten Runde zu überziehen. Da werde ich lieber mal mit der Taktik an den Start gehen, die erste Runde etwas dosierter anzugehen und mal schauen, wie auch der Wind so steht, da viele Abschnitte sehr windanfällig sind.
Auch muss ich mich wirklich dazu zwingen, regelmäßig zu verpflegen. Das habe ich gestern mal wieder gemerkt. Bis Lay bin ich wirklich hart gefahren und es lief auch ganz gut. Allerdings sind mir dann die Getränke ausgegangen und es kam auch keine Tanke zum Nachfüllen, so dass ich bis Hilpoltstein, wo dann endlich eine Tankstelle kam, auf der letzten Rille gefahren bin….!
Juni 11th, 2007 at 14:42
Gestern bin ich auch mal wieder die Strecke abgefahren, allerdings bin ich schon vormittag gestartet.
Das Stück von Eckersmühlen nach Alfershausen darf man aber auch nicht unterschätzen, da geht es eigentlich ständig bergauf (wenn auch nur leicht). Da sehe ich für mich die Gefahr am größten zuviel Druck zu machen…
Juni 12th, 2007 at 08:29
Hallo Rainer,
der Wind hat mir letztes Jahr wirklich alle Körner aus dem Körper gezogen. Normalerweise ist für mich diesbezüglich der Knackpunkt das Stück vor der Verpflegungsstelle bei Eysölden – langsam bergauf, Wind von vorn (bei Westwind) und freie Sicht bis zur Versorgung, die aber nicht näher kommn mag.
Bei Ostwind, wie letztes Jahr der Fall, ist der Abschnitt zwischen Thalmässing und Greding sehr hart. Kaum Zuschauer, Schatten, Gefälle, viele Lutscher, die einen überholen. Sehr deprimierend, vor allem in der zweiten Runde, wenn es ohnehin nicht mehr so rund läuft.
Was die Berge angeht: Der Selingstädter schmerzt eigentlich am meisten. Greding kann man mit der richtigen Einstellung locker hochfahren. Vor Hilpoltstein und am Solarer Berg ist Disziplin angesagt, damit man vor lauter Euphorie nicht zu viel Druck macht und später dafür bezahlt.
Ich wünsche Dir/Euch schon mal viel Erfolg und gutes Gelingen. Die Form passt ja scheinbar.
Viele Grüße
Uli
Juni 12th, 2007 at 09:14
…so, so; jetzt hast du also schon mal in Roth vorgefühlt. Hab das mit unserem Radler auch schon einmal gemacht und kann deinen Erfahrungen zustimmen.
Denke auch, dass einige kleine Strecken sehr windanfällig sind.
Hab auch deine herausforderung gelesen. Den Kampf nehmen wir natürlich gerne an. Wir behaupten, dass der Vorsprung nicht ausreichen wird, um vor dem “HolledauerTriTeam” ins Ziel zu kommen.
Sind in Bad Tölz 5. in der Staffelwertung geworden und wollen diese Euporhie natürlich in Roth umsetzen!
Gruß
Stefan
Juni 12th, 2007 at 17:59
Na gut, vielleicht war ich da ein bisschen vorlaut und großmäulig (färbt von meinem Arbeitskollegen ab), aber ich werde alles daran setzen, den Vorsprung zu verteidigen. Vielleicht muss du mich auf der Laufstrecke auch bisschen aufbauen und noch mitziehen…!
Juni 13th, 2007 at 20:13
Soso, meine Großmäuligkeit färbt also ab, hört, hört…….