Massarbeit

Am Freitag abend war ich ja bekanntermaßen beim Stadtlauf in Pfaffenhofen, meiner Heimatstadt. Mein Ziel war unter 40 Minuten zu bleiben. Letztes Jahr war ich mit 40:10 Minuten noch knapp daran vorbeigelaufen.

Die Wetterbedingungen waren zum Startschuss um 20 Uhr auch perfekt und die Strecke wirklich flach, so dass eigentlich nur noch meine Beine, die durch Roth vorbelastet waren etwas gegen mein Ziel haben konnten.

Zu Beginn des Rennens bin ich eigentlich recht flott unterwegs gewesen und es lief auch sehr gut. Nach der ersten Runde (von dreien) war ich an Stefan (Staffelläufer aus Roth) dran, der sich beim Start bisschen weiter vorne aufgestellt hatte. Nach 4 km bin ich dann an ihm vorbeigegangen, konnte mich aber nicht wirklich absetzen. Bei Km 8 wurden dann meine Beine schön langsam schwerer und schwerer und erst ging Stefan wieder an mir vorbei, ich konnte aber sein Tempo halten und gemeinsam ging es die letzten beiden Kilometer Richtung Ziel. Circa 200m vorm Ziel kam eine Spitzwende und da ich auf der Innenseite lief, konnte ich hier 3-5 Meter auf Stefan gut machen und auch ins Ziel retten.

Letztendlich wollte ich aber nur unter 40 Minuten laufen und mit 38:59 Minuten blieb ich sogar unter 39 Minuten, was für Gesamtrang 33 und Platz 3 in meiner Altersklasse M30 gut war.

6 Responses to “Massarbeit”

  1. Kai Says:

    Alter Schwede, da hast Du es Dir aber richtig gegeben! Respekt, Oida, krassen Maximum-Respekt!

    Grüße, Kai!

  2. Reiner Says:

    Heuer waren alle sehr schnell. Letztes Jahr bin ich mit 40:10 in M30 auch Dritter geworden und Gesamt 34.

  3. 10ter Says:

    …hast echt verdient den sieg im “Duell der Giganten”. Konnte nicht mehr zusetzen und das obwohl ich “nur” den marathon in roth gelaufen bin.

    hab gelesen, dass du dich schon für 2008 verpflichtet hast. auch wir sind als staffel nochmal aktiv, aber in roth. wir wollens nochmal wissen!*grins*

    Ach ja nochwas an die ganzen Nörgler in deiner Kommentarliste. Als Partner kann man die Sorgen verstehen, aber die anderen sollen sich selbst mal auf einen kleinen Wettkampf vorbereiten z. b. einen Halbmarathon, mitmachen und dann sieht man im laufe der Zeit, dass man neue Herausforderungen sucht!

    Abschließend viel Glück beim Kick in Hettenshausen. Zu deiner Info - in der nächsten Saison spielen sie u. a. gegen den MTV, FSV, Scheyern, Tegernbach, Paunzhausen. Derbytime in der Region. hab aber damit auch absolut nix mehr zu tun.

    Grüße in die Landeshauptstadt

  4. Andi Says:

    Nörgler? Hier sind keine Nörgler!

  5. Gestaffelt, gelaufen, geschwitzt, gegrillt und geärgert | Blog[CHA] v2 Says:

    [...] Eine Woche nach meinem erfolgreichen Start in Königsbrunn, musste ich natürlich dieses Wochenende gleich wieder ran. Der München Triathlon stand auf dem Programm und in Anbetracht meines anstehenden Mitteldistanzstarts am kommenden Samstag wollte ich mich bewusst schonen und daher nur in der Staffel, hier als Firmen-Triathlon benannt, an den Start gehen. Bereits im März hatte ich die Staffel mit dem schmissigen Teamnamen “Nur kein Stress” organisiert, aufgestellt und meinem Ex-Chef Karlheinz zum 50. Geburtstag und als Dank für seine Abschiedsfeier die Position des Radfahrers geschenkt. André, einer meiner IT-Kollegen bei Siemens wollte dabei die Laufstrecke bewältigen und somit war für mich die Rolle als Schwimmer angedacht. Auch wenn (oder gerade weil) das Schwimmen eigentlich meine schwächste Disziplin ist, ein bisschen Schwimmprügeltraining würde 6 Tage vor der kommenden Mitteldistanz prima in meine Vorbereitung passen, dachte ich. Leider plagten unser Team in der Woche vor dem Start dann jedoch einige Verletzungssorgen, so dass ich nach langem hin und her, wer nun wo und wie starten könnte, noch kurzfristig meine ebenfalls angeschlagene Teamkollegin Maria als Schwimmerin engagieren konnte. Karlheinz wollte schließlich trotz Problemen in Knie und Achillessehne auf’s Rad steigen und ich konnte somit in meiner Paradedisziplin den Part des Schlussläufers übernehmen mit dem Ziel endlich eine neue verbriefte 10-Kilometer-Bestzeit anzugreifen. Beim Halbmarathon im April lag meine Durchgangszeit bei Kilometer 10 schon ganz knapp über 40 Minuten und da ich diese Strecke schon seit April letzen Jahres nicht mehr ausgeruht, sprich ohne vorher vom Rad zu kommen, gelaufen hatte wollte ich dort endlich - übrigens ebenso wie es Eisenmann-Reiner schon erfolgreich vorgemacht hatte - die 40-Minuten-Marke unterbieten. Das sollte doch locker zu schaffen sein, war ich voll überzeugt. Ein klassischer Fall von “Denkste!“, wie sich später herausstellen sollte. [...]

  6. “Mission 64″ » Blog Archive » Stadtlauf Says:

    [...] Stadtlauf, Streckenlänge 10 km, statt. Im letzten Jahr konnte ich dort 2 Wochen nach Roth in 38:59 meine persönliche Bestmarke über diese Streckenlänge [...]

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