Regensburg Triathlon
Für den gestrigen Regensburg Triathlon über die Olympische Distanz liegen noch keine offiziellen Wettkampfergebnisse vor, trotzdem wage ich schon mal die Prognose, dass meine Endzeit so um die 2:26 Stunden gelegen haben dürfte und ich somit unter meinen selbstgeforderten 2:30 geblieben bin.
Schwimmen war in einem Seitenkanal der Donau, gegen der Uhrzeigersinn, 750 Meter in die eine Richtung, Wendepunkt, 750 Meter zurück. Durch das Ufer auf der rechten Seite hatte ich mit dem orientieren keine Probleme, auch wenn das Wasser noch trüber war als der Kanal in Roth oder Erlangen. Die ersten 500 Meter waren doch ein rechtes Hauen und Stechen und wenn man mal freie Bahn hatte, konnte es durchaus öfters vorkommen, dass man kleine Äste oder Grasbüschel während des Armzuges zu greifen bekam
Die zweiten 750 Meter habe ich nach eigenem Gefühl bisschen Tempo gemacht, aber wie das immer so mit Gefühlen ist, man kann sich auch täuschen und ich denke, dass meine Schwimmzeit irgendwo zwischen 32-33 Minuten gelegen hat und somit mal wieder unterirdisch war. Aber das dürfte im Moment einfach mein Leistungsstand sein (7 Wochen Schwimmpause lassen grüßen).
Der Weg in die Wechselzone war auch nicht gerade kurz, der Wechsel ging dann eigentlich recht flott. Rauf aufs Rad, ca. 300 Meter über eine Brücke und dann kam auch gleich ein Anstieg mit ca. 12-15% Steigung (in der offz. Ausschreibung steht 15%, in Internetforen 12%). Da kam der Puls und das Laktat gleich mal schön in Wallung. Und auf den nächsten 20 Kilometern war es ein ständiges auf und ab, wobei meines erachtens mehr auf als ab dabei war. Trotzdem lief es aufm Rad ganz gut und vor allem auf den geraden oder leicht welligen Streckenabschnitten hatte ich gute Beine und konnte einige Kollegen überholen. Bei den etwas längeren Steigungen fehlte mir aber der letzte Druck am Berg. Da ich aber die ganze Saison über noch fast keine richtigen Berge im Training gefahren bin, auch verständlich. Trotzdem bin ich auch hier bisschen härter gefahren. Die letzten 20 Kilometer gings dann eigentlich flach dahin und es hat richtig Spass gemacht und der Druck in den Beinen war richtig gut. Radzeit weiß ich jetzt aber leider nicht.
Dann runter vom Rad, gemütlich gewechselt und den ersten Kilometer mal gleich in 3:47 Minuten gerannt. Ich nehme es aber schon vorneweg, das konnte ich nicht halten. Bis Kilometer 5 gings eigentlich ganz gut, dann hatte ich einen kleinen Hänger und bei ca. Kilometer 7 auch einen leichten Krampfansatz im rechten hinteren Oberschenkel. Zum Glück kam gleich eine Verpflegungstelle und mit einem Gel und Wasser war der dann Gott sei Dank weg. Die letzten beiden Kilometer liefen dann auch wieder recht gut. Meine Zeit dürfte so um die 43-44 Minuten gelegen haben. Hätte mir bisschen mehr erhofft, aber das harte Radfahren und der erste sehr schnelle Kilometer haben da einiges dazu beigetragen.
Insgesamt muss ich sagen, dass es ein Top-Wettkampf war. Perfekt ausgeschildert, anspruchsvolle Radstrecke, doch einige Zuschauer, klasse Verpflegung auf der Strecke und im Ziel, Funktions-Finisher-Shirt das man durchaus mal zum Lauftraining anziehen kann, sehr viele Parkplätze gleich neben Start-Ziel-Wechselzonenbereich. Sehr empfehlenswert.
Und Stefan, der heuer ja in der Holledauer-Tri-Team-Staffel in Roth den Laufpart übernommen hat, hat gestern seinen ersten Triathlon über die Volksdistanz (0,5-20-5) hingelegt und ist in 1:15 Stunden gleich mal Gesamt 45 bei den Herren (von 196 Startern) geworden. Klasse Leistung und Glückwunsch!