Im falschen Film

So fühlte ich mich gestern bei meiner ersten Schwimmkurseinheit im Oly-Bad.

Der Trainer ist noch relativ jung, studierter Sportwissenschaftler, derzeitig Medizinstudent mit Triathlonerfahrung als u.a. Starter in der Triathlonbundesliga und Hospitant bei einem ehem. Schwimmcoach der australischen Triathlonmannschaft. Neben mir haben sich noch 5 weitere Tria-Wettkämpfer zum Kurs eingefunden (insg. 4 Männer und 2 Frauen) und die gestrige Einheit war sehr techniklastig und hier lag der Schwerpunkt auf der Beinarbeit.

So weit auch so gut, auch wenn meine Beine durch 3 Lauf- und 2 Radeinheiten seit Donnerstag etwas schwer waren. Und auch wenn ich bei einigen Koordinationsübungen nicht der technisch perfekte Schwimmer war, hat es doch was gebracht, auch mal neue Übungen kennenzulernen.

Aber kurz vor Ende der Einheit standen dann 200m mit 50m 2er-Zug Atmung rechts, 50 m 2er-Zug Atmung links, 50 m 3er-Zug und abschließenden 50 m 2er Zug mit 2x Atmung links, 2x Atmung rechts im Wechsel aufm Programm (und ausdrücklich ohne Pause bei der Wende). Und ob ihr es glaubt oder nicht, es war nur ein weiterer Kollege und ich, der die 200m durchkraulen konnte. Der Rest musste entweder nach 50 m kurze Pause am Beckenende machen oder sogar Brustschwimmeinlagen einbauen. Das kanns ja wohl nicht sein.

Dabei steht in der Kursbeschreibung eindeutig drin “für Triathleten, die bereits Wettkampferfahrung besitzen”. Sorry, aber zumindest für 2 Kollegen wäre ein Kraulanfängerkurs die richtige Entscheidung gewesen.

2 Responses to “Im falschen Film”

  1. 10TER Says:

    …da hätte ich ja dann auch noch gut ausgeschaut, oder???

  2. “Mission 64″ » Blog Archive » Schlingern Says:

    [...] Der eine Kollege schwimmt immer noch recht fleißig Brust hinterher, aber er kommt jedesmal wieder zum Training [...]

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