Archive for Juni, 2008

Rothsee-Triathlon

Montag, Juni 30th, 2008

Das Ergebnis des Rothsee-Triathlons habe ich ja gestern nachmittag schon mitgeteilt, aufgrund des Finales um die Europameisterschaft der Lehrstunde der Spanier musste der Rennbericht etwas warten.

Zwischenzeitlich wurde hier ja schon sehr ketzerisch besorgt nachgefragt, warum ich solange unterwegs war ;-) . Die Antwort auf diese Frage habe ich mit “unterirdischem Schwimmen” auch schon gegeben.

Auch wenn das Schwimmen nicht so lief, wie ich mir das vorstellen würde (Sub30 wäre schon Klasse), war ich mit dem gestrigen Wettkampf ganz zufrieden. Aber der Reihe nach:

Schwimmen mit 32:09 und Platz 729 in der Einzeldisziplin-Wertung (von 963 gestarteten) sagt eigentlich schon alles. Auf dem Weg bis zur ersten Wendeboje hatte ich wirklich ein sehr gutes Gefühl und lag auch immer kurz hinter einer großen Gruppe. Aber auf dem zweiten und dritten Teil des Dreieckskurs merkte ich dann selbst, wie ich immer langsamer wurde.

Der erste Wechsel verlief eigentlich auch ganz gut, auch wenn der Weg vom Schwimmausstieg bis zum Radaufstieg doch recht lang war. Aufm Rad konnte ich dann auch gleich Druck machen und die Beine fühlten sich recht frisch und gut an. Schlussendlich lag die reine Fahrzeit lt. meinem Tacho bei 1:10 für 41,5 KM was einem Schnitt <35 km/h entspricht. So konnte ich doch etliche Kollegen, die in meiner Startgruppe waren wieder überholen. Der zweite Wechsel ging eigentlich auch recht gut, auch hier war der Weg durch die Wechselzone recht lang und mit 1:13,55 liege ich auf Platz 287 der Einzelwertung.

Die Laufstrecke entpuppte sich als wirklich nicht leicht, so war es fast ein ständiges auf und ab und hier merkte ich dann doch, dass ich die letzten beiden Wochen beim Laufen mehr in Richtung Ausdauer denn in Richtung Spritzigkeit mein Augenmerk gelegt hatte.  So fühlten sich meine Beine hier nicht recht frisch an und ich kam auch erst bei Kilomter 6 in einen guten Laufrhythmus. Die Laufstrecke war auch ca. 400 m länger, da an einer Bundesstraße Bauarbeiten sind und deshalb die Streckenführung noch etwas geändert wurde. Mit 44:18 und Platz 172 in der Einzelwertung bin ich letzlich auch zufrieden.

Insgesamt muss man sagen, dass es ein sehr schöner und gut organisierter Wettkampf war. Auf der Radstrecke, die größtenteils auf der Streckenführung der Challenge Roth verläuft, aber in umgekehrte RIchtung, kam teilweise Gänsehautfeeling bei mir auf, als ich mich an die Teilnahme bei der Challenge  im letzten Jahr erinnerte.

Auch das zurückradeln vom Ziel zum Startbereich (ca. 10km) ging bei Rückenwind sehr gut und meine Beine fühlen sich heute auch sehr locker an.

Hinsichtlich Klagenfurt bin ich zuversichtlich, dass die Rad- und Laufform sich als gut erweist und auch das Schwimmen werde ich irgendwie hinter mich bringen und dann in bewährter Manier das Feld wieder vor mir hertreiben ;-)

Platzierung

Sonntag, Juni 29th, 2008

Gesamtplatz 342 beim Rothsee-Triathlon in 2:30,39. Rennbericht folgt.

Systeme hoch

Samstag, Juni 28th, 2008

Morgen steht neben dem Finale um die UEFA-Fussball-Europameisterschaft auch mein letzter Formtest vor dem Ironman Austria aufm Plan.

Starten werde ich beim Rothsee-Triathlon über die Olympische Distanz. Die letzte Gelegenheit unter Wettkampfbedingungen nochmal alle System hoch zu fahren und auch das Race-Setup zu testen.

Ich hoffe, dass ich mit einer einigermaßen vernüftigen Zeit ausm Wasser komme und dann beim Radfahren und Laufen heißt es morgen einfach nur “Augen zu und durch”.

Ein Erlanger-Arbeitskollege hat mir schon gesteckt, dass seine Bestzeit, auch wenn die schon paar Jährchen zurück liegt, bei 2:27 steht. Beim Blick in die Ergebnislisten aus dem letzten Jahr jedoch, gebe ich jetzt mal als Ziel Sub 2:20 aus. Anscheinend ist die Laufstrecke nicht recht einfach, den eine 36er Zeit für den Sieger ist über 10 km nicht recht schnell.

Weltmeister

Samstag, Juni 28th, 2008

Nein, ich habe mich nicht verschrieben und Europameister gemeint, sondern gestern war in Pfaffenhofen wie bereits geschrieben Stadtlauf und beim Blick in die Ergebnisliste sehe ich doch, dass der Sieger kein geringerer wie der letztjährige Triathlonweltmeister über die Oly-Distanz, Daniel Unger ist.

Jetzt kommen sogar schon die Stars nach Pfaffenhofen ;-)

Stadtlauf

Donnerstag, Juni 26th, 2008

Am morgigen Freitag findet in meiner Heimatstadt Pfaffenhofen der alljährliche Stadtlauf, Streckenlänge 10 km, statt. Im letzten Jahr konnte ich dort 2 Wochen nach Roth in 38:59 meine persönliche Bestmarke über diese Streckenlänge aufstellen.

Morgen werde ich jedoch nicht am Start stehen, da ich die Startzeit 20:00 Uhr aufgrund Arbeit und Heimfahrt nicht schaffen würde bzw. das super stressig werden würde. Und anderseits steht am Sonntag der Rothsee-Triathlon als letzter Wettkampf vor Klagenfurt aufm Programm, der nochmal volle Aufmerksamkeit von mir bekommt.

Rammstein vs. Haindling

Donnerstag, Juni 26th, 2008

Ich bin ja ein Fan von der Musik von Rammstein und höre das auch gerne bei den Autoanfahrten zu Triathlonwettkämpfen als Einstimmung. Auf der anderen Seite kann ich mich als gebürtiger Oberbayer auch sehr gut mit der bayerischen Lebensweise identifizieren.

Hier gibts mal den Versuch, das zu mixen….etwas gewöhnungsbedürftig, aber durchaus funny ;-)

Vorfreude

Dienstag, Juni 24th, 2008

Nur noch 3 1/2 Wochen.

Anfeuern

Sonntag, Juni 22nd, 2008

Wie schon geschrieben, war ich gestern mit dem Rad am Spitzingsee, um mir die Bergankunft der Triathleten vom Alpen-Triathlon anzuschauen. Geradelt bin ich über Grünwald, Dietramszell, Kirchbichl, Sachsenkam, Marienstein, Bad Wiessee und hoch übers Valepp zum Spitzingsee. Hier habe ich aber unterschätzt, wie lange sich die Anfahrt übers Valepp zum Spitzingsee zieht und mich schlecht verpflegt, so dass es schon kurz vorm Spitzingsee “Flasche leer” geheißen hat ;-) Das waren einfach schon 92 Kilometer.

Positioniert hatte ich mich dann kurz vorm erreichen des Spitzingsattel und konnte Chris, Stephan und Stefan noch schön anfeuern.

Heimwärts bin ich dann über Schliersee, Gmund und dann denselben Weg wie bei der Hinfahrt geradelt. Aufm Weg runter vom Spitzingsee konnte ich dann auch noch Thomas einige aufmunternde Worte mitgeben, aber ich glaube, der hat mich nicht erkannt ;-)

Insgesamt war ich gestern 176 Km unterwegs und das mit einem knapp 30er Schnitt. Und nachdem ich meine Sitzposition aufm Rad (Sattel weiter vor und 1cm runter) nochmals geändert habe, hatte ich auch keinerlei Probleme mit dem Rücken.

Die Radform stimmt also soweit, jetzt muss nur noch puntkuell am Laufen und schwerpunktmäßig am Schwimmen gearbeitet werden.

Ausflug

Samstag, Juni 21st, 2008

Nachdem das Wetter die letzten Tage sich von seiner schöneren Seite gezeigt hat, habe ich gestern und heute gleich mal zwei schnelle Radausfahrten von gestern 65 und heute 55 Kilometern nach der Arbeit absolviert.

Und da jetzt das letzte Wochenende vor der Türe steht, an dem ich noch bisschen mehr hinsichtlich Klagenfurt trainieren kann (nächsten Sonntag ist Rothsee-Triathlon und dann beginnt die Tapering-Phase), werde ich morgen einen Ausflug zum wohl schönsten aber auch härtesten Triathlon über die Oly-Distanz machen. Der findet am schönen Schliersee statt und hört auf den Namen Alpen-Triathlon. Vor 2 Jahren war ich dort selbst am Start und habe mich von der Hammerradstrecke mit Schlussanstieg zum Spitzingsee überzeugen dürfen.

Natürlich werde ich den Ausflug mit dem Rad bestreiten d.h. Anfahrt über den Tegernsee und Valepp hoch zum Spitzingsee, da es vorne rum über Schliersee wahrscheinlich recht zugehen wird und ich und meine Effy auch nicht unbedingt zum “klettern” geeignet sind ;-)

So möchte ich gegen Mittag am Spitzingsattel sein um die Elite an der “Bergankunft” zu sehen und sehr gespannt bin ich auch schon, wie das “Duell” meiner bloggenden Triathlon-Kollegen Chris und Stephan ausgehen wird. Vorallem Chris hat sich sehr schöne Ziele gesetzt.

Laufen werde ich mir vielleicht auch noch bisschen anschauen, bevor es dann wieder heimwärts nach München geht und der Tacho dann schlussendlich ca. 150 Kilometer anzeigen sollte.

Moret-Triathlon

Sonntag, Juni 15th, 2008

Am Freitag nach der Arbeith habe ich mich aufgemacht, um die knapp 400 km nach Eppertshausen zu Markus zu fahren, wo gestern in unmittelbarer Nachbarschaft, in Münster OT Altenheim der Moret-Triathlon über die Mitteldistanz stattfand.

Das Abholen der Startunterlagen verlief sehr schnell und gut orangisiert. Wechselbeutel Rad/Lauf schnell auch noch in der 2. Wechselzone abgelegt, Wechselbeutel Schwimm/Rad + Schwimmbekleidung bei netten Helfern am LKW abgegeben, die diesen zum Schwimmstart nach Babenhausen brachten. Und wir Atlethen machten uns dann gemeinsam auf, die knapp 8 Kilometer gemeinsam und locker nach Babenhausen zu radeln. Dort angekommen, Rad abgestellt + Utensilien am Rad deponiert und Weg von Schwimmausstieg zum Rad inspiziert. Und hier gabs schon eine kleine Besonderheit. Wenn man aus dem Wasser kam, lagen gleich die Wechselbeutel, in denen man seine Schwimmsachen verstauen musste. Aber dann anschließend gings noch gut und gerne fast 400m auf einem geteerten Wegchen hoch zum Rad.

Schwimmen verlief wie schon befürchtet grottenschlecht. Konnte zwar meistens meinen Rhythmus schwimmen, aber wenn man das Schwimmtraining so vernachlässigt wie ich, braucht man sich auch über eine 43:07 nicht zu beschweren. Die Zeit war dann auch nur für Platz 249 gut (es waren aber gott sei dank noch einige langsamer ;-) ). Auch das Neo ausziehen verlief dann alles andere als schnell, auch das ist Übungssache….

Die Radstrecke wurde kurzfristig noch um 4 Kilometer aufgrund einer geänderten Streckenführung verlängert und mit 2 Stop-and-go-Punkten pro Runde angereichert. D.h. abbremsen, mit einem Fuss raus ausm Pedal, auf die Straße setzten, auf den Verkehr achten und dann weiter. Die ersten 10 Kilometer dachte ich schon, das wird heute nix, so dick haben sich meine Oberschenkel angefühlt. Zum Glück gingen die ersten 10 Kilometer, zwar bei schönem Gegenwind, flach dahin, so dass ich mich hier bisschen einfahren konnte und dann lief es auch sehr gut. Die Radstrecke war wie erwartet recht anspruchsvoll mit 4 schönen Anstiegen pro Runde (2 kürzere, 2 längere), die zwar gut zu fahren waren, es aber doch in sich hatten. Und dann kam auch noch dazu, dass auf dem einzigen längeren Flachstück ein Gegenwind ging, der einem fast die Freud an der Sache hätte verderben können. Man tritt und tritt und tritt, schaut auf den Tacho und sieht eine 27 dort stehen. Das lässt einen fast verzweifeln.

Meine Radzeit von 2:48 (inkl. der beiden Wechselzeiten, laut Tacho war reine Fahrzeit 2:41,xx) war dann auch die 116. im Feld, so dass ich nach dem Radfahren von Platz 249 auf Platz 161 nach vorne kam. Insgesamt gesehen war es eine schöne Radstrecke, auch wenn die Stop-and-go-Punke nervig waren und manche Ortsdurchfahrt mit links und rechts geparkten Autos und Verkehr auf den Straßen doch recht eng war.

Das abschließende Laufen über 3 Runde á 6,9 Kilometer lief dann ganz gut und ich konnte noch einige Mitstreiter einfangen und überholen. Meine Zeit von 1:34,09 war dann auch die 55 schnellste und so konnte ich mich noch auf Gesamtplatz 110 vorarbeiten. Schneller wäre auch nicht mehr gegangen, denn die knapp 21 Kilometer bin ich auch komplett am Anschlag gelaufen und war im Ziel diesmal auch richtig fertig.

Insgesamt war ich somit 5:05,18 Stunden unterwegs, was für Gesamtplatz 110 gut war.

Und auch wenn ich mein Ziel von Sub5 nicht ganz erreicht habe, bin ich mit dem Wettkampf (bis auf Schwimmen) ganz zufrieden. Die 4 Kilometer längere Radstrecke und die Stops, das waren die 5 Minuten ;-)

Hinsichtlich Klagenfurt lässt sich somit sagen, dass die Laufform stimmt, die Radform auch soweit in Ordnung ist, nur beim Schwimmen muss ich die nächsten 4 Wochen noch intensiv was investieren, damit ich beim Ironman nicht baden gehe.

Der Wettkampf war klasse und familiär organisiert, die Radstrecke anspruchsvoll, die Verpflegung auf  den Strecken super, nur das Pfungstädter Alkoholfreie Weißbier im Zielbereich schmeckte wie Spülwasser ;-)

PS: Gewonnen hat übrigens ein gewisser Lothar Leder….!

Generalprobe

Dienstag, Juni 10th, 2008

Kaum ist der Duathlon in Kelheim vorbei, kommt mit dem Moret-Triathlon über die Mitteldistanz am kommenden Samstag schon der nächste Wettkampf. Und Moret hatte ich bei meiner Saisonplanung dann auch schon als Generalprobe und Härtetest für Klagenfurt ins Auge gefasst.

Leider bin ich letztes Wochenende nicht so zum trainieren gekommen, wie ich mir das vorgestellt hatte und diese Woche wird auch nicht hammermäßißg trainiert, so dass ich doch recht erholt in den Wettkampf am Samstag gehen kann.

Wie gesagt, es soll eine wirkliche Standortbestimmung sein und wenn ich mir die Ergebnisse aus dem letzten Jahr so anschaue, gebe ich jetzt als Ziel eine Zeit von Sub5 vor.

Große Wundertüte wird allerdings das Schwimmen werden, da ich in den letzten Wochen nicht wirklich regelmäßig beim schwimmen war, heuer auch noch kein einziges mal im Neo geschweige denn im Freigewässer geschwommen bin. Und wenn ich mir als Orientierungsdepp den Schwimmkurs anschaue, wird mit jetzt schon schwindlig ;-)

Die Radstrecke wird mit 1000 HM auf 80 Kilometer mit Sicherheit auch alles andere als leicht, allerdings stimmt die Radform derzeit, was meine Ausfahrt am Samstag mit 95 km um den Starnberger See (das erste mal diese Saison mit den Aero-Wettkampf-Felgen) gezeigt hat. Hier sind 2 Runden a 40 KM zu fahren.

Das Laufen sind dann 3 Runden á 6,9 Kilometer flach durch einen Wald und meine Laufform über die Halbmarathondistanz ist derzeit auch nicht so schlecht.

Übernachten werde ich bei einem Freund, der mit mir 2000 für 6 Monate in einem Praktikum in New York war und der mittlerweile auch schön langsam vom Triathlonfieber infiziert ist. So startet er am Sonntag über die Volksdistanz in Seligenstadt. Ich hatte auch damit geliebäugelt, am Sonntag just for fun auch dort zu starten, aber leider war der Wettkampf schon ausgebucht.

Kilometer

Montag, Juni 2nd, 2008

Der Mai ist jetzt auch schon wieder 2 Tage vorbei und ich habe mal wieder eine Auswertung gemacht, was ich so an Kilometern im letzten Monat geradelt bin.

Für den Mai kam ich auf 1.152 Kilometer und stehe momentan bei 2.695 KM für dieses Jahr.

Zum Vergleich: Letztes Jahr stand ich Ende Mai bei 3.523 KM und bin dann 3 Wochen später mit 4.364 KM in Roth am Start gewesen.

Nachdem Klagenfurt heuer erst MItte Juli ist, habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, mit 3.800 KM in den Beinen am Start zu stehen.

Duathlon

Sonntag, Juni 1st, 2008

Am gestrigen Samstag stand mit dem Duathlon in Kelheim über die Langdistanz (20-83,5-10) die erste richtige Herausforderung der noch jungen Saison für mich an.

Das Rennen verlief eigentlich sehr gut (von ein paar Kleinigkeiten abgesehen, aber dazu später mehr). Meine Zeit von 4:46,10 war für Platz 56 gut.

Eigentlich wollte ich die ersten 20 km Laufen sehr verhalten angehen und hatte mir dafür auch noch extra meine Trainings- und nicht meine Wettkampfschuhe angezogen. Aber es lief dann von Beginn an recht gut und ich hatte auf den ersten 10 km immer eine Gruppe an Läufern um mich rum, die schön in einem für mich angenehmen Tempo gelaufen sind. Bei Kilometer 10 wurden die entweder langsamer oder ich schneller, denn auf einmal war ich alleine unterwegs und hatte die Gruppe hinter mir gelassen. In Blickweite vor mir lief eine weitere Gruppe von 3 Läufern, so dass mein Ziel war, bis zum Wendepunkt an die ranzulaufen und nach dem Wendepunkt dann im Gegenwind mit dieser Gruppe mit zu laufen. Das ranlaufen hat auch gut geklappt, das mitlaufen dann aber nur ca. 1 km, denn ich war doch noch ein Stückchen schneller unterwegs. Nach 1:26,01 war ich dann in der Wechselzone und meine angepeilte Zeit von 1:45 war wirklich nur eine angepeilte Zeit ;-)

Der Wechsel verlief dann recht gut (wenn man keinen nassen engen Neo ausziehen muss) und schon gings ab auf die Radstrecke, ein Rundkurs von ca. 16,7 Kilometern der 5x durchfahren werde musste. Nach einigen Metern kam dann auch gleich der Anstieg, der sich aber gut fahren ließ, da er nicht übermäßig steil war. Fühlten sich zu Beginn und im Anstieg meine Beine noch recht frisch an, hatte ich dann auf den Bergabstücken und Flachstrecken in der ersten Runde mit Wadenkrämpfen rechts und links zu kämpfen. Aber mit ausreichenden Verpflegung, Getränken und Dehnungen gingen die Krämpfe dann weg. Die Radstrecke war dann auch nicht sehr ereignisreich. Ich hatte immer einen Kollegen um mich rum, da ich am Berg schneller war als er, aber nicht richtig wegkam und er mich dann auf den Bergabstücken wieder eingeholt oder überholt hatte. Aufgrund der Krämpfe in der ersten Runde und der Hoffnung, dass die nicht wieder kommen sowie den noch abschließenden 10 km Lauf im Hinterkopf, ging ich auf der Radstrecke auch nicht an mein Limit, sondern würde mal sagen, dass hier schon noch 20% “Luft nach oben” drin gewesen wäre. Am Anstieg in der letzten Runde, als ich meinen Mitstreiter wieder mal überholte, meinte er nur kurz “du bist aber hartnäckig”, was mich zu einer großmäuligen Aussage “ich glaube, wir müssen das auf der Laufstrecke ausmachen” hinreißen lies ;-) So habe ich ihn dann auf dem Flachstück nach Kelheim zurück noch überholt und bin vor ihm in die Wechselzone und auch vor ihm auf die abschließenden Laufstrecke gegangen.

Der abschließende Lauf war dann mal richtig hart, zumal ich gleich nach dem loslaufen auf den ersten 3 km mit Seitenstechen zu kämpfen hatte. Nach einem Becher Cola an der ersten Verpflegungsstation gings dann einigermaßen, trotzdem war es mehr ein schlurfen als laufen, was auch die Zeit von 47:24 belegt. Bei Kilomter 7 hatte mich dann auch der Kollege von der Radstrecke ein- und überholt, dem ich leider nichts mehr entgegenzusetzen hatte.

Trotzdem bin ich mit dem Wettkampf und dem Verlauf sehr zufrieden und es war eine schöne Wettkampftrainingseinheit. Der Duathlon war super organisiert, das Starterfeld aufgrund der Bayer. Meisterschaft auch sehr ambitioniert, die Verpflegung auf der Strecke und auch nach Wettkampf sehr gut und beim ersten Lauf hatte auch das Wetter mitgespielt, als es bewölkt war, was aber dann beim Radfahren doch mehr und mehr aufriß.