Rothsee-Triathlon

Das Ergebnis des Rothsee-Triathlons habe ich ja gestern nachmittag schon mitgeteilt, aufgrund des Finales um die Europameisterschaft der Lehrstunde der Spanier musste der Rennbericht etwas warten.

Zwischenzeitlich wurde hier ja schon sehr ketzerisch besorgt nachgefragt, warum ich solange unterwegs war ;-) . Die Antwort auf diese Frage habe ich mit “unterirdischem Schwimmen” auch schon gegeben.

Auch wenn das Schwimmen nicht so lief, wie ich mir das vorstellen würde (Sub30 wäre schon Klasse), war ich mit dem gestrigen Wettkampf ganz zufrieden. Aber der Reihe nach:

Schwimmen mit 32:09 und Platz 729 in der Einzeldisziplin-Wertung (von 963 gestarteten) sagt eigentlich schon alles. Auf dem Weg bis zur ersten Wendeboje hatte ich wirklich ein sehr gutes Gefühl und lag auch immer kurz hinter einer großen Gruppe. Aber auf dem zweiten und dritten Teil des Dreieckskurs merkte ich dann selbst, wie ich immer langsamer wurde.

Der erste Wechsel verlief eigentlich auch ganz gut, auch wenn der Weg vom Schwimmausstieg bis zum Radaufstieg doch recht lang war. Aufm Rad konnte ich dann auch gleich Druck machen und die Beine fühlten sich recht frisch und gut an. Schlussendlich lag die reine Fahrzeit lt. meinem Tacho bei 1:10 für 41,5 KM was einem Schnitt <35 km/h entspricht. So konnte ich doch etliche Kollegen, die in meiner Startgruppe waren wieder überholen. Der zweite Wechsel ging eigentlich auch recht gut, auch hier war der Weg durch die Wechselzone recht lang und mit 1:13,55 liege ich auf Platz 287 der Einzelwertung.

Die Laufstrecke entpuppte sich als wirklich nicht leicht, so war es fast ein ständiges auf und ab und hier merkte ich dann doch, dass ich die letzten beiden Wochen beim Laufen mehr in Richtung Ausdauer denn in Richtung Spritzigkeit mein Augenmerk gelegt hatte.  So fühlten sich meine Beine hier nicht recht frisch an und ich kam auch erst bei Kilomter 6 in einen guten Laufrhythmus. Die Laufstrecke war auch ca. 400 m länger, da an einer Bundesstraße Bauarbeiten sind und deshalb die Streckenführung noch etwas geändert wurde. Mit 44:18 und Platz 172 in der Einzelwertung bin ich letzlich auch zufrieden.

Insgesamt muss man sagen, dass es ein sehr schöner und gut organisierter Wettkampf war. Auf der Radstrecke, die größtenteils auf der Streckenführung der Challenge Roth verläuft, aber in umgekehrte RIchtung, kam teilweise Gänsehautfeeling bei mir auf, als ich mich an die Teilnahme bei der Challenge  im letzten Jahr erinnerte.

Auch das zurückradeln vom Ziel zum Startbereich (ca. 10km) ging bei Rückenwind sehr gut und meine Beine fühlen sich heute auch sehr locker an.

Hinsichtlich Klagenfurt bin ich zuversichtlich, dass die Rad- und Laufform sich als gut erweist und auch das Schwimmen werde ich irgendwie hinter mich bringen und dann in bewährter Manier das Feld wieder vor mir hertreiben ;-)

4 Responses to “Rothsee-Triathlon”

  1. Andi Says:

    “Aufm Rad konnte ich dann auch gleich Druck machen und die Beine fühlten sich recht frisch und gut an.”

    Kein Wunder, wenn ich mir die Schwimmplazierung so anschaue. Wobei wir für Dich hier eher das Wort “baden” in den Mund nehmen sollten! ;)

    Aber ansonsten: Gute Leistung! *thumbsup*

  2. Uli Says:

    Es ist immer so eine Sache, mit den Triathlons, die kurz vor einer Langdistanz mit dem zugehörigen Training absolviert werden. Es kann ein absolut geiler Wettkampf werden oder hinten raus total in die Hose gehen. Ich habe beides schon erlebt. Insofern kannst Du ganz zufrieden sein und in Klagenfurt wird die Form passen. Ich drück Dir schon mal die Daumen.
    Das mit dem Baden, äh, Schwimmen wirst Du aber vermutlich nicht mehr hinbekommen ;-)

    Gute Erholung und man sieht sich vielleicht demnächst.
    Uli

  3. stephan Says:

    Reiner, schön, dass wir uns mal gesehen haben im Ziel :)

  4. stephan Says:

    Ui, das hatte ich ja schon gesagt :D Nur in einem andere POst. Streich also den letzten Kommentar. Mich hat’S schon gewundert, dass da nix stand.

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