Maifeiertag

 

Freitag als Feiertag und somit drei freie Tage bei gar nicht mal schlechten Wetterbedingungen, das schrie förmlich danach, mal wieder einen umfangreicheren Trainingsblock einzuschieben.

So gings am Freitag dann auch gleich mit einem schönen langen Lauf von 2:20 Stunden los. „Ablauf“ war beim Brückenwirt in Grünwald, weiter Richtung Kloster Schäftlarn bis nach Aumühle. Dort die Wende und über Mühltal wieder zurück zum „Ablaufpunkt“. Landschaftlich sehr schön, vor allem vom Mühltal bis Grünwald läuft die Strecke über schöne Trails.

Nach einer kurzen Verpflegungseinheit zuhause gings dann am Nachmittag mit einer Radeinheit von 2:20 Stunden weiter.

 

Am Samstag stand dann meine Starnberger See – Ammersee – Runde aufm Plan. 135 km in 4:30 Stunden locker gekurbelt, zwischen Weilheim und Rott doch einigermaßen wellig und hoch nach Andechs mit einem etwas längeren Anstieg, der aber sehr gut zu fahren ist. Zwischen Andechs und Starnberg, bereits aufm Rückweg, bekam ich dann auch einige Regentropfen ab, so dass der gelbe Blütenstaub richtig schön an der Effy kleben blieb. Deshalb habe ich dann auch nach der Rückkehr noch ein paar Minuten ins Radlputzen investiert. Anschließend wollte ich mich eigentlich noch zu einem Läufchen aufmachen, aber ein Gewitter hat mir dann die Lust darauf genommen.

 

Die Regenerationseinheit habe ich am Abend dann gemütlich im Augustiner-Biergarten vollbracht.

 

So gestärkt stand am gestrigen Sonntag die bisherige Königsetappe auf der to-do-Liste. Los gings über Grünwald, Wolfratshausen, Beuerberg nach Penzberg. Schnell noch die Getränkeflasche nachgefüllt und weiter über Bichl nach Kochel am See. Dort malerisch am Ufer entlang und dann über die Kesselbergstraße hoch zum Walchensee. Die Kesselbergstraße lässt sich wirklich gut fahren und ich merke schon, dass die Kraft in den Oberschenkeln immer besser wird. Jedoch hat mich die Kraft dann entlang des Walchensee’s und durch die Jachenau etwas im Stich gelassen, da ich bis Kochel einfach zu wenig gegessen hatte, was sich hier rächte. Über Lenggries gings weiter nach Bad Tölz und Kirchbichl. Dort gabs eine kurze Pause mit Cappuccino und einem Stück Erdbeerkuchen, bevors über Dietramszell wieder nach Hause ging. Dort angekommen standen genau 180 km und 5:52 aufm Tacho. Und das trotz des kraftlosen Abschnitt. Da merkt man, dass die Effy einfach nicht fürs „cruisen“ gemacht ist ;-) Abends folgte noch ein kleiner 45-minütiger Regenerationslauf.

 

Heute fühlen sich meine Beine besser an als befürchtet und bis zum Halbmarathon in Ingolstadt am kommenden Samstag müssen sie wieder voll einsatzfähig sein.

 

One Response to “Maifeiertag”

  1. Sub 10!! » Blog Archive » Sport am Wochenende Says:

    [...] eine klasse Tour, die ich heuer im Mai auch schon mal von der Haustüre aus gefahren bin, aber 180 Kilometer wären mir heute doch zu weit [...]

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