Archive for Oktober, 2009

Urlaub

Sonntag, Oktober 18th, 2009

Wenn es hier die nächsten Tage noch ruhiger wird, hat das seinen Grund.

Ich verabschiede mich morgen für 2 1/2 Wochen in den wohlverdienten Urlaub und lasse mir in Florida die Sonne auf den Bauch scheinen.

Nach der Rückkehr gehts dann mit Analyse der alten Saison, Planung der neuen Saison und Trainingseinstieg interessant weiter.

Rennergebnis

Montag, Oktober 12th, 2009

Zwischenzeitlich gibts auch offizielle Ergebnislisten vom Kaisermarathon.

Meine Zeit von 4:10,44 war für Platz 79 unter 380 gewerteten Männern gut und damit bin ich auch recht zufrieden :-)

HIer gibts auch noch eine Ergebnisliste mit Zwischenzeiten und schön zu sehen, dass ich ab Kilometer 28, wo danach die Bergabpassagen folgten, noch 7 Plätze verloren habe, die ich mir vorher bergauf mühsam erarbeitet habe.

Aber Spass hat es trotzdem gemacht und die Beine sind nach dem Marathon überraschenderweise gar nicht so schwer wie befürchtet.

Saisonabschluss

Samstag, Oktober 10th, 2009

Der heutige Kaisermarathon in Söll und zugleich Berglauf-WM war mein Saisonabschluss. Und auch wenn es noch keine offiziellen Ergebnisse gibt, muss ich sagen, dass der Marathon ganz gut lief.

Zeitambitionen hatte ich von vorne herein schon nicht, da ich nicht wusste, was mich erwarten würde. Zudem waren die letzten Wochen mit wenig Trainingsmotivation und Wiesnbesuchen der Vorbereitung auch nicht gerade förderlich. Dem zufolgen durfte ich dann heute auch das eine oder andere Kilo zu viel den Berg hochschleppen… Aber wenn Maße mal in Bewegung ist.. :-)

Handgestoppt habe ich den Marathon in 4:10 Stunden hinter mich gebracht und bin mit der Zeit und auch dem Verlauf sehr zufrieden.

Nach einer sehr guten und geruhsamen Anreise mit Startunterlagen abholen, umziehen und warmlaufen, gings um 10:35 auf die Strecke. Die ersten 8 Kilometer zum Einlaufen auf Asphalt und dann bis zur Halbmarathon-Markierung an der Talstation der Hartkaiser-Bahn in Scheffau auf gut zu laufenden Rad- und Wanderwegen. Bis zu dieser Marke lief es sehr gut, ich konnte ein gutes Wohlfühl-Tempo laufen, machte auch immer wieder einige Plätze gut, während ich selbst aber nicht überholt wurde. Die 5-Kilometer-Zeiten bis zu Kilometer 20 sind auch schön gleichmäßig (22:58 - 21:09 - 23:45 - 23:04). Wobei es hier auch schon den einen oder anderen Anstieg gab und es ab Kilometer 10, wenn auch nur leicht, stetig bergauf ging.

Nach der Halbmarathon-Marke ändert sich jedoch das Blatt und man stand mitten im Berg. Es ging hoch auf den Hartkaiser mit 1.555 Meter. Bis Kilometer 25 ging es somit nur bergauf. Und das zeitweise auch über sehr steile, sehr schmale Wanderwege, wo an Laufen nicht zu denken war. Dies waren aber nur ca. 500 Meter, wo man mit gehen schneller als mit Laufen war. Für Kilometer 20 - 25 habe ich dann auch 35:35 gebraucht, konnte aber auch hier wiederum sehr viele LäuferInnen einsammeln. Anschließend gings in einem Mix von Anstiegen und Bergabpassagen rüber nach Ellmau bis ca. Kilometer 30. Hierfür brauchte ich 29:33 Minuten.

Von Kilometer 31 an gings bis Kilometer 39 nur noch bergab und manchmal auch flach dahin. Und in den langen Bergab-Passagen habe ich dann wieder sehr viele Plätze verloren, da ich einfach bergab kein gescheites Tempo laufen kann. Keine Ahnung woran das liegt. Aber ich wollte ja eh nur genießen ;-) KM 39 bis 40 war dann wieder ansteigend und von 30-40 war ich zweimal genau 28:37 Minuten unterwegs.

Und dann kam der 2,2 Kilometer lange Schlussanstieg auf die Hohe Salve. Der war nur noch pervers (sorry, anders kann ich das nicht sagen). Auf den 2,2 Kilometern war es zwischendurch für 200 m mal möglich zu laufen, ansonsten war Wandern angesagt. Der Weg führte schnurstracks und gerade die Skipiste hoch. Und was heißt Weg…. ein schmaler Trampelpfad, teilweise mit sehr hohen Naturstufen, sehr naß, glitschig und batzig. Da man immer recht weit gerade noch oben gucken konnte, die vor mir sind auch alle gegangen. Bezeichnenderweise habe ich dann für die 2,2 Kilometer auch 37:11 Minuten gebraucht und konnte sogar noch 3 Plätze gut machen :-)

Insgesamt muss ich sagen, eine sehr schöne und gut organisierte Veranstaltung, was man von einer WM auch erwarten darf. War mal was anderes als beim München Marathon auf Zeit durch die City zu blasen.

Nicht ganz glücklich finde ich die Streckenführung. Die Bergab-Passagen waren mir mit mehreren Kilometern zu lang und der Schlussanstieg ist einfach nicht laufbar. Wenn man diesen entschärfen (es geht auch ein Wanderweg nach oben) und die Bergab-Passagen noch kürzen könnte, würde ich mir einen weiteren Start mal wieder überlegen.

Und jetzt gehts nach einer sehr erfolgreichen Saison in die wohlverdiente Off-Season!

Samstag=Sporttag

Donnerstag, Oktober 8th, 2009

Wobei man auch schreiben könnte, Samstag ist Weltmeisterschaftstag.

Los gehts am späten vormittag mit aktiver Betätigung beim Kaisermarathon und Berglauf-Weltmeisterschaft über die Langdistanz, meinem diesjährigen Saisonabschluss. Ich habe mich bewusst für einen Natur- bzw. Bergmarathon entschieden, da mir diesmal die Zeit mehr oder weniger egal ist und nur das Erlebnis im Vordergrund stehen soll. Deshalb auch z.B. kein München Marathon auf Zeit.

Auf alle Fälle wird die Taktik folgende sein. Die ersten 15 Kilometer langsam einlaufen, Kräfte sparen und versuchen, nicht in die Versuchung zu kommen, den Schnitt auf schneller als 4:30 Min/KM zu drücken. Ziel ist es hier, einen Schnitt zwischen 4:30 und 5:00 zu laufen. Von Kilometer 15 bis Kilometer 22 dann die Gewöhnung an das Bergauflaufen, wobei die Steigungen hier noch moderat ausgucken. Richtig losgehen tut das Rennen dann erst bei Kilometer 22. Von da an geht es 10 Kilometer nur Bergauf und das teilweise sicherlich auch richtig heftig. Anschließend kurze Verschnaufpause mit einer Bergabpassage, bevor es dann an den 4 KM langen Schlussanstieg auf die Hohe Salve geht.

Hier gibts nochmal die Streckenführung und das Höhenprofil.

Nach der Zielverpflegung und umziehen gehts dann mit der Seilbahn wieder runter ins Tal und von dort aus schnurstracks nach Hause, denn Jogi’s Rumpelfussballer spielen um 17 Uhr im vorentscheidenden Weltmeisterschafts-Qualifikation-Spiel gegen Russland. Hier heißt es Daumen drücken.

Anschließend wird bisschen geruht, um für eine lange Nacht vor dem Rechner gewappnet und gerüstet zu sein. Die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii steht an. Und neben der spannenden Frage, wer bei den Pro Frauen und Männern sich die Krone aufsetzen wird, heißt es auch mitfiebern mit Nicole.

Und nach einem langen und anstregenden Weltmeisterschafts-Sporttag freue ich mich dann auf einen relaxten Sonntag :-)

Hang loose….

Big Bang

Sonntag, Oktober 4th, 2009

Am kommenden Samstag ist es wieder soweit. Der jährliche BIG BANG auf Big Island steht an, die Ford Ironman Triathlon World Championships auf Hawaii.

Und wie auch im letzten Jahr werde ich es mir nach der Berglauf Weltmeisterschaft mit Bier und Chips vorm Rechner bequem machen und per Livestream das Rennen verfolgen.

Diesmal steht noch besonderes Daumen drücken für Nicole, eine Vereinskollegin, aufm Programm, die sich in Frankfurt mit einem sensationellen Platz 1 in der AK 35 nicht nur die Europameisterschaft sondern auch das Hawaii-Ticket geholt hat.

Bleibt nur noch die Frage, Wer gewinnt?

Bei den Damen kann es als Tipp eigentlich nur Chrissie Wellington geben. Dahinter kommen dann Keat, Wallenhorst und van Vlerken. Bei den Herren tippe ich diesmal wieder auf Macca. Aber auch Craig Alexander, Eneko Llanos und Timo Bracht habe ich aufm Zettel.

Wie lautet denn euer Tipp?

Aus is

Sonntag, Oktober 4th, 2009

Nein, noch nicht meine Saison, sondern die Wiesn, die in den letzten beiden Wochen mein Trainings-Time-Management doch stark beeinflusst hat - managing training with Wiesn - :-)

Ansonsten freue ich mich jetzt doch schon stark auf den Saisonabschluss, den Kaisermarathon und gleichzeitig auch die Weltmeisterschaft im Berglauf über die Langdistanz. Und da man bei einer Weltmeisterschaft nicht all zu sehr abkacken darf, habe ich nach einer ausgiebigen Regenerationsphase nach dem 30er vom vergangenen Sonntag diese Woche doch noch den einen oder anderen Lauf unterbringen und durchziehen können.

Wichtig wird am Samstag nur sein, auf den ersten flachen 20 Kilometern Körner zu sparen, denn die letzten 22 Kilometer haben es dann wirklich in sich. Aber in Richtung Taktik und Renngestaltung im Laufe der Woche dann noch mehr.