Archive for September, 2010

Urlaub

Mittwoch, September 22nd, 2010

Nach einige Überlegungen haben wir diese Woche unseren großen Urlaub 2010 gebucht, auch wenn wir erst im Januar 2011 fliegen werden. Und zwar wird es uns nach Thailand verschlagen. 3 Tage Bangkok, 6 Tage Loh Lanta und 7 Tage Kaoh Lak bevor es wieder zurück nach München geht.

Details werden mit Sicherheit noch folgen und für alle, die derzeit noch auf Urlaubsuche sind, vielleicht ist das hier eine Überlegung wert. Würde mich auch mal reizen, aber da konnte ich mich heuer noch nicht durchsetzen ;-)

Alpenbilder

Montag, September 20th, 2010

Hier gibts Fotos vom Alpentriathlon….!

Alpen-Triathlon

Montag, September 20th, 2010

Am vergangenen Samstag  fand mein Saisonabschluss der Triathlon-Saison 2010 statt. Nach einigen Jahren Abstinenz war ich mal wieder am Schliersee /Spitzingsee beim Alpen-Triathlon am Start.

Im Vorfeld gabs bereits einige Ankündigungen, dass bei weiter sinkenden Wassertemperaturen im Schliersee aus dem Triathlon ein Duathlon werden könnte. Aber nachdem dort auch die Deutsche Meisterschaft der Elite ausgetragen worden ist, war das für mich nur eine kleine wage Hoffnung.

Und so kam es dann auch, dass ich pünktlich um 11:51 Uhr im 14,8 Grad kalten Wasser auf die Reise geschickt wurde. Schwimmen war wie immer (keine weiteren Worte), der erste Wechsel mit kalten Fingern wieder mal recht behäbig bevor es auf die selektive Radstrecke ging. Meine Wahl, mit dem Rennrad (und somit Kompaktkurbel) an den Start zu gehen und das Triathlonrad daheim zu lassen, war die richtige Entscheidung. Von Schliersee raus nach Hausham gehts erstmal flach los, aber das ändert sich dann schlagartig und es wird ein immer währendes Auf-und-Ab mit doch recht knackigen Anstiegen. Meine Oberschenkelmuskulatur kam trotz der recht kühlen Aussentemperatur schön langsam auf Betriebstemperatur. So konnte ich doch recht viele schnellere Schwimmer einholen, während ich von der nachfolgenden Startgruppe nur von einigen Außnahmen überholt wurde. Kurz vor Hundsham hatte ich dann Stefan eingeholt und kurz vorm Anstieg zum Spitzingsattel auch Steven.

Der 4-km lange Anstieg zum Spitzingsattel ging ebenfalls sehr gutund locker von der Hand bzw. Beinen. Kurze Abfahrt nach Spitzing, Rad abstellen, rein in die Laufschuhe und los auf die Laufstrecke. Hier merkte ich dann doch, dass die Zehen noch recht kalt und fast eingefroren waren, so dass die ersten Valepp-Runde nicht wirklich rund lief. Die zwei Runden um den Spitzingsee, schön mit einer ca. 200m langen Einlage über eine matschige Kuhwiese (die Kühe lagen dabei 50 cm neben dem Lauftrampelpfad) gingen dann schon besser, so dass ich mit meiner 42er-Laufzeit doch zufrieden bin.

Insgesamt war ich 2.41,51 Stunden unterwegs, was für Gesamtplatz 80 bei den Männern und Platz 15 in meiner AK gut war.

Es war wirklich ein sehr schöner Triathlon (die Temperaturen hätten bisschen wärmer sein können) und ein gelungener Saisonabschluss. Bereits vor dem Rennen habe ich auch einige VereinskollegInnen sowie mit Kai (ehemaliger Arbeitskollege) und Stefan (Blog-Kollege) einige bekannte Gesichter getroffen. Und nachdem ich die alle hinter mir gelassen habe, kann ich jetzt beruhigt in die Off-Season gehen :-)

Countdown

Donnerstag, September 16th, 2010

Die Tage sind gezählt und in zwei Tagen ist es endlich soweit. Während in München auf der Theresienwiese das Oktoberfest startet und es pünktlich um 12 Uhr nach 12 Kanonenschlägen “O’zapft is” heißt, ertönt mein Kanonenschlag schon um 11:51 Uhr.

Nicht dass ich hier auf der Wiesn besondere Beziehungen hätte und meine erste Maß schon vor der offziellen Eröffnung bekomme, sondern ich werde mich um 11:51 Uhr auf zu meinem Saisonabschlussrennen im Triathlon machen. Der Alpen-Triathlon am beschaulichen Schliersee, mit Radstrecke auf den Spitzingsattel und anschließendem Laufen “Rund um den Spitzingsee” steht an.

Derzeit ist noch ungewiß, ob überhaupt ein Triathlon statt finden wird, oder ob aufgrund der doch recht kühlen See- und Außentemperaturen ein Duathlon daraus wird. Das würde mir als “klasse” Schwimmer natürlich entgegenkommen :-)

Und auch wenn ein gewisser sportlicher Ehrgeiz immer vorhanden ist, werde ich mal versuchen, das Rennen sowie den Kaiserschmarrn als Zielverpflegung zu genießen.

Und am Sonntag gibts dann die erste Maß auf der Wiesn…! Prost!!!

Herbst-Race

Montag, September 6th, 2010

Gestern war ich bei meiner letzten Mitteldistanz in dieser Saison am wunderschönen Walchsee am Start. Im Rahmen der Challenge-Race-Serie gab es die Premiere im Kaiserwinkel (ca. 1:10 Stunden von Muc entfernt) und die wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Wie hier schon angekündigt, lief zwar die Vorbereitung erkältungsbedingt wahrlich nicht optimal, aber trotzdem war ich sehr zuversichtlich für das Rennen. Vielleicht zu zuversichtlich?

Die Anreise am Samstag, das Abholen der Startunterlagen und das einchecken des Rades verlief reibungslos und die Organisation war so, wie man das von Challenge-Veranstaltungen gewohnt ist. Kurz noch im Supermarkt bisschen Verpflegung und leggere Dragee-Keksi gekauft und uns dann auf den Weg zu unserem Quartier, das Landhaus Greiderer gemacht, was wir nach etwas suchen dann auch bald gefunden hatten. Am frühen Abend waren wir dann noch für ein lockeres Läufchen unterwegs, bevor es nach Kössen zum Abendessen ging. Standesgemäß waren im Gasthof Erzherzog Rainer ;-)

Nach einer doch recht kurzen Nacht, der Wecker klingelte um 5:15 Uhr, noch schnell gefrühstückt und dann gings auch schon nach Walchsee. Wechselbeutel abgegeben, Rad aufgeweckt und dann zum Schwimmstart gegangen, wo um 7:30 Uhr bei 15,8 Grad Seetemperatur und 10 Grad Außentemperatur pünktlich der Startschuss fiel.

Das Wasser war wirklich arschkalt und mein Gesicht, meine Hände und vor allem meine Füße schon nach kurzer Zeit richtig eisig. Zudem war der See auch nicht gerade ruhig, sondern doch leicht wellig, was mir als schlechtem Schwimmen das Leben noch zusätzlich erschwerte. Auch machte sich meine noch nicht ganz auskurierte Erkältung hier stark bemerkbar, da die Nebenhöhlen aufgrund des kalten Wassers recht schnell wieder dicht waren.

Lange Schreibe, kurzer Sinn, Schwimmen war mit 39:50 mal wieder meinem Niveau entsprechend und ich war richtig froh, als ich aus dem Wasser kam. Im Wechselzelt habe ich mir dann erstmal richtig Zeit gelassen, Socken, (ansonsten fahre ich immer barfuss Rad), Armlinge und eine Radweste angezogen und mich auch richtig abgetrocknet – die 5:36 Minuten Wechselzeit kommen nicht von ungefähr :-)

Nach einem recht weiten Weg durch die bazige und aufgeweichte Wechselzone das Rad geschnappt und los gings, nach lautstarker Anfeuerung von Claudia, auf die Radstrecke. Auf den ersten 7 Kilometern gings größtenteils nur leicht bergab, was fürs ein- und warmfahren eigentlich super ist. Aber ich nehme es schon vorweg, meine Oberschenkelmuskulatur kam ob der Temperaturen auf der gesamten Radstrecke nie richtig auf Betriebstemperatur. Es standen 2 Runden aufm Plan, die eigentlich nicht recht schwierig waren (pro Runde ein ca. 2 Kilometer langer Anstieg, der in 5 Wellen bis 11% Steigung nach oben führt, ansonsten relativ flach, aber sehr windanfällig und man muss die kompletten 90 Kilometer auch immer arbeiten und treten).

Bei Kilometer 70 merkte ich dann schon, wie meine Kräfte langsam schwanden (die Nase lief zudem auch ununterbrochen) und ich nicht mehr recht viele Körner im Köcher hatte. Kurz ein Gel nachgeschoben, was aber nicht den gewünschten Erfolg brachte. Bei Kilometer 83 – I hit the wall – dann nochmal ein Gel und die letzten 7 Kilometer zurück zum Walchsee (entgegengesetzt vom losfahren – immer leicht bergauf), waren dann nur noch eine Tortur. Es ging einfach nichts mehr. Trotzdem habe ich mich dann noch in die Wechselzone gerettet, mir beim Wechseln wieder sehr viel Zeit gelassen (sogar mit Pinkel-Dixie-Besuch) und gehofft, dass der HM irgendwie vorübergehen wird. Die noch nicht zu 100% auskurierte Erkältung, die niedrigen Temperaturen und wahrscheinlich auch nicht ausreichende Verpflegung ergaben hier einen dementsprechenden Mix.

Die Laufstrecke führt 4x um den See und ich hätte jetzt gesagt, dass auch die Laufstrecke nicht recht anspruchsvoll ist. Pro Runde zwei leichtere Anstiege, aber das wars dann schon. Aber wenn ich so die gelaufenen Zeiten anschauen, auch meine Zeit, dann bleiben nur zwei Möglichkeiten:  Entweder ist die Laufstrecke länger als 21 km oder doch anspruchsvoller als gedacht. Auf alle Fälle habe ich mich beim Laufen wieder wohler gefühlt (das letzte Gel hat doch noch angeschlagen) und ich konnte auch ein gutes Tempo laufen und immer wieder Mitstreiter überholen.

Nach schlussendlich 5:07,55 Stunden habe ich mir dann das Finisher-Bussi von Claudia abgeholt.

Insgesamt eine sehr schöne und gelungene Veranstaltung und wenn ich topfit gewesen wäre, wäre evtl. eine Zeit von 4:50 drin gewesen (aber: hätte wenn und aber…). Landschaftlich auch sehr reizvoll und die Orga war, abgesehen von paar “Kinderkrankheiten” (Parkplatz-situation, Zielverpflegungsbuffet) auch sehr gut.

Auf alle Fälle habe ich mit der Challenge Walchsee noch eine Rechnung offen, mal gucken, wann wir die begleichen :-)

Challenge Walchsee

Donnerstag, September 2nd, 2010

Die letzten Tage war es hier etwas ruhiger, aber nun gehts mit großen Schritten in die letzte Phase der diesjährigen Triathlon-Wettkampfsaison. Als (wahrscheinlich) drittletztes Rennen steht mit der Challenge Walchsee über die Mitteldistanz (1,9-90-21,1) aber noch ein Schmankerl an.

Deshalb gehts bereits am Samstag mittag in den wunderschönen Kaiserwinkel ins benachbarte Österreich, wo wir in Kössen unser Quartier beziehen werden.

Die Vorbereitung lief die letzten Tage mal wieder nicht so wie geplant, aber irgendwie zieht sich das bereits durch die ganze Saison. So plage ich mich seit Mitte letzter Woche mit einer Erkältung rum und konnte, wenn überhaupt, nur Lauftraining mit sehr geringer Intensität durchführen. Ich hoffe, dass ich heute und morgen noch eine gute Lauf- und Radeinheit unterbringen kann, welche mein Körper gut  zu verkraften weiß.

Eine Zielsetzung ist diesmal mehr als schwierig, da es eine Premierenveranstaltung ist und somit auch keine Referenzzeiten vorliegen. Aber eine Zeit an die 4:30 Stunden ran, sollte schon drin sein (Vorausgesetzt, meine Erkältung ist bis dahin weitestgehend überwunden).

Einen ersten Eindruck von der Landschaft und dem zu erwartenden Rennen kann man sich hier bereits machen!