Archive for Mai, 2011

Speed Weapon

Montag, Mai 30th, 2011

Hier hatte ich bereits berichtet, dass ich mir neue Hochprofil-Laufräder angeschafft habe. Und so sieht das ganze jetzt aus.

 

Speed Weapon

Speed Weapon

Die ersten (Trainings)Kilometer habe ich schon runtergerießen und ich muss sagen, die Laufräder fahren sich wirklich super genial. Mal schauen, wenn es das erste Mal richtig Seitenwind hat, ob ich das dann immer noch sage :-)

St. Pölten

Dienstag, Mai 24th, 2011

Zwischenzeitlich sind schon wieder zwei Tage vergangen und die Muskeln fühlen sich fast wieder normal an. Zeit also für den Wettkampfbericht des Ironman 70.3 in St. Pölten, welcher mein richtiger Einstand in die Wettkampfsaison 2011 war.

Samstag vormittag machten Claudia und ich uns bei schönstem Wetter auf in die niederösterreichische Landeshauptstadt, wo wir dann gegen halb zwei am nachmittag nach stressfreier Autofahrt ankamen. Parkplatzsuche war kein Problem und dann gings schon Richtung Expo bzw. zur Registratur um die Startunterlagen abzuholen. Dort hatte sich eine etwas längere Schlange gebildet, nach ca. 1 Stunde Wartezeit hatte ich dann meine Unterlagen in den Händen. Noch bisschen über die Expo geschlendert (leider konnte ich Claudia nicht überreden, mir ein Cervelo P4 oder Trek Speed Concept zu kaufen) bevor es zurück zum Auto ging um die Wechselbeutel und die Effy für den Check-in vorzubereiten. Und pünktlich hierfür ging dann auch noch ein kurzer Regenschauer nieder, welcher die Temperaturen von 31 auf 28 Grad abkühlte ;-) Gott sei Dank hörte es schnell wieder auf, Rad eingecheckt, Beutel abgegeben, kurzer Plausch mit Nicole und Reinhard, einkaufen gefahren und dann unser Zimmer im Cleverhotel Herzogenburg bezogen. Nach einem leggeren Essen beim Griechen in St. Pölten fiel ich bald darauf ins Bett….!

Sonntag, Race-Day, der Wecker klingelte um 5 Uhr und nach einer Katzenwäsche und schnellem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Renngelände. Effy aufgeweckt, Trinkflaschen abgestellt und weiter gings zum Startgelände. Dort haben wir noch den Start der Pro’s um 7 Uhr hautnah mitverfolgt. Bis zu meinem Start um 7:55 Uhr hatte ich noch ausreichend Zeit mich warm zu laufen, Neo anzuziehen und mir nochmal Mut von Claudia zu sprechen zu lassen.

Um 7:55 Uhr gings dann ab für mich auf die Schwimmstrecke. Die ersten 100m gingen geradeaus zur ersten Boje, welche in einer Rechtskurve zu umschwimmen war. Diese ersten 100m kam ich mir sprichwörtlich wie die berühmte Sardine in der Dose vor. Hier war absolut kein Auskommen, weder nach vorne, nach hinten, nach rechts oder nach links, es hieß nur einfach mitschwimmen. Danach hat sich das Feld etwas entzerrt und bis zum Landgang fiel mir das Schwimmen auch recht einfach. Beim Landgang raus ausm Wasser, rüber über die Brücke und rein in See 2. Nach für mich ganz okay’en 36 Minuten war ich dann in T1. Beutel geschnappt, Neo runter, Radsachen an und rauf aufs Radl. Beim Wechsel wären mit Sicherheit noch einige Sekunden drin gewesen.

Der erste Kilometer der Radstrecke war schön flach zum einrollen und dann gings auch schon auf die Autobahn. Hier hieß es Kopf nach unten, Aeroposition und durchdrücken. Leider stand bereits hier der Wind, Gegenwind auf der Strecke, der die absoluten Geschwindigkeiten nicht zugelassen hat. Anschl. gings durch die Wachau, landschaftlich eine sehr reizvolle Strecke. Bei Kilometer 60 kam dann noch der bereits bekannte Anstieg mit 8-12% Steigung im Hauptabschnitt. Dieser war wieder ganz gut fahrbar und mit Vollgas gings der Wechselzone entgegen.

Dort stand erstmal ein kurzer Toilettenbesuch aufm Plan, bevor es mit Kompri-Socken anziehen weiter ging. Dieser Wechsel war mit 5:29 äußerst grottig und hier muss ich noch an mir arbeiten. Auf dem ersten Kilometer der Laufstrecke fand ich auch gleich einen guten Rythmus und Tempo und konnte dies bis Kilometer 20 auch gut halten. Die selbstgestoppten 5km-Splitzeiten mit 20:20 – 20:43 – 21:31 – 21:58 belegen das auch. Für den letzten Kilometer habe ich dann 7:48 Minuten gebraucht, was mich doch recht erstaunt hat und immer noch erstaunt.

Schlussendlich lief ich den HM in 1:33 und war nach Gesamt 4:50 Stunden als 169. im Ziel.

Insgesamt bin ich mit meiner Leistung doch ganz zufrieden. Schwimmen war okay, Radfahren gut, Laufen solide, nur die Wechsel müssen deutlich besser werden. Dies kann ich bei den kommenden Aufgaben in Kulmbach und Obertrum gleich unter Beweis stellen.

Ironman Austria 70.3

Donnerstag, Mai 19th, 2011

Am kommenden Sonntag wird die Wettkampfsaison 2011 richtig eröffnet. War der Volksduathlon in Krailling noch zum warmlaufen, wirds in St. Pölten über die Mitteldistanz richtig heiß werden.

Und diesmal habe ich wirklich wenig Anhaltspunkte, wo ich momentan leistungstechnisch stehe. In den letzten Jahren war ich zumindest schon in der Winterlaufserie oder beim Halbmarathon in Ingolstadt am Start. Heuer gabs nur den Volksduathlon.

Was ist also zu erwarten und wie soll/werde ich den Wettkampf angehen:

Schwimmen: Wie immer, eine große Wundertüte. Im Winter hatte ich zwischenzeitlich mal wirklich einen sehr guten Eindruck beim regelmäßigen Training. Dieses wurde aber durch meine Erkältungen ausgebremst und bei den letzten Schwimmeinheiten hatte ich wieder das “alte” Gefühl. Eine Zielzeit ist aufgrund eines 300m Landgangs (man schwimmt im See 1, rennt anschl. zu See 2 und schwimmt dort weiter) schwierig hervorzusagen, aber vielleicht kann ich beim Landgang die eine oder andere Sekunde gut machen :-)

Radfahren: Nicole und ich sind letzten Donnerstag die Radstrecke mal abgefahren und unser Eindruck war – sehr schnelle Strecke, aber nicht zu unterschätzen. Vorallem der ca. 5km-Anstieg bei Kilometer 62 wird einem nochmal alles abverlangen. Meine derzeitige Vorstellung wäre, die ersten 30 Kilometer die Beine warm fahren, gut Tempo machen, aber noch nicht ans Limit zu gehen. Anschl. das Tempo bzw. die Intensität noch etwas steigern und die letzten 5 flachen Kilometer die Beine dann schon für die Laufeinheit vorbereiten.

Laufen: Normalerweise meine Stärke, heuer die Wundertüte. Gefühlt würde ich sagen, dass mir noch 2-3 lange Läufe sowie 3-5 Kraft-Hügeleinheiten ganz gut getan hätten. Diese waren aufgrund Krankheiten aber nicht drin. Also hier die Devise, kontrolliert loslaufen und schauen, was so geht. Grundsätzlich liebäugle ich schon mit einer Zeit von unter 1:30.

Und falls jemand unter ironman.com mein Rennen live verfolgen möchten (Athlete Tracker), meine Startnummer ist die 1635 und meine Startzeit um 7:55 Uhr!

Stockerlplatz

Montag, Mai 16th, 2011

Am gestrigen Sonntag war ich in Krailling um beim dortigen Duathlon meinen Saisonauftakt zu feiern. Für die normale Strecke war mir der Laufumfang mit 15km eine Woche vor St. Pölten zu hoch, so dass ich auf der Volksdistanz über 4,9km laufen – 19km Rad – 3,4km laufen am Start war.

Nach einer recht umfangreichen Trainingswoche waren meine Beine alles andere als frisch, nichts desto trotz war die Devise “all out” und schauen, was die Form so hergibt.

Das Wetter war zwar recht kühl, aber wenigstens war es das ganze Rennen über trocken. Pünktlich um 12 Uhr mittags erfolgte der Startschuss und die Meute, ich eingeschlossen, hetzte erstmal wie von der Tarantel gestochen in den Wald. Nach ca. 1 Kilometer fand ich mich in einer Gruppe von 6 männlichen Mitstreitern auf Platz 3 liegend wieder. Anschl. zog der zu diesem Zeitpunkt führende langsam aber unaufhaltlich davon, während ich mir zusammen mit einem Jungspund die Plätze 2 und 3 teilten und ein durchaus angenehmes Tempo liefen, so dass ich nicht komplett blau gehen musste. Nach hinten hatten wir nach der ersten Laufrunde auch schon eine kleine Lücke rauslaufen können, so dass ich auf Platz 3 liegend nach 17:45 Minuten in die Wechselzone lief. Der Wechsel verlief ganz okay, aber aufgrund fehlender Schnellverschlüsse bei den Laufschuhen (hierauf komme ich später nochmal zurück) verlor ich doch einige Sekunden.

Auf der topfebenen Radstrecke fand ich ziemlich schnell meinen Rythmus und an den Wendepunkten konnte man immer wieder sehen, wie man gerade im Rennen lag. Der Jungspund hatte ziemlich schnell den nach dem Lauf 1 führenden überholt und auch schon einen deutlichen Vorsprung herausgefahren. Der war also schon mal weg, aber der zu diesem Zeitpunkt auf Platz 2 liegende war immer wieder in Sichtweite und nach ca. 16 Kilometern war es dann auch soweit, dass ich ihn ein-und überholt hatte und somit auf  Platz 2 lag. Die Strecke, lt. meinem Tacho genau 20km lang, habe ich dann auch mit einem 39er Schnitt absolviert. Von hinten drohte immer weniger eine Gefahr, so dass mir hier eigentlich schon bewusst war, dass es heute mit einem Stockerlplatz klappen wird. Es gab allerdings noch die Frage, ob Platz 2 oder Platz 3.

Die Frage war dann in der Wechselzone praktisch schon entschieden, da ich aufgrund meiner Schleifchenbindung an den Laufschuhen wertvolle Sekunden auf den Schnellschnürerwechsler verlor und er mit ca. 200 Meter Vorsprung auf die Laufstrecke 2 ging. Hier war es dann schnell klar, dass ich nicht näher komme und ich anschl. in den Modus “flott ins Ziel laufen” geschaltete habe.

Dieses erreichte ich dann nach 1:03,51 Stunden auf dem Gesamtrang 3 und Platz 1 in der AK.

Insgesamt lässt sich sagen, dass es ein gelungener Saisoneinstand war, der trotz nicht ganz so gutem Laufgefühl und schwerer Trainingswoche davor recht zuversichtlich stimmt.

Aber nächste Sonntag in St. Pölten wird die erste wirkliche Standortbestimmung erfolgen.

Saisoneröffnung

Samstag, Mai 14th, 2011

Am morgigen Sonntag ist es soweit, meine Wettkampfsaison 2011 wird eröffnet. Es geht zum Duathlon nach Krailling, bei welchem ich auf der Volksdistanz über 4,9km Laufen – 19 km Radfahren – 3,4km Laufen an den Start gehen werde.

Ursprünglich war der Duathlon als Formbestimmung und Schnelligkeitseinheit vor dem Ironman 70.3 in St. Pölten gedacht. Nachdem ich aber im Frühjahr immer wieder mal mit Erkältungen zu kämpfen hatte, haben sich meine Prioritäten, auch hinsichtlich St. Pölten etwas verschoben. Die letzte Woche habe ich in einem Heimtrainingslager nochmal etwas für die Grundlage aber auch für die Kraftausdauer getan.

Deshalb sind die Beine auch alles andere als frisch, aber mal schauen, was morgen so drin ist. Aufgrund der kurzen Strecken kann das Motto eh nur “All out” lauten.