Oberhachinger Herbstlauf

Auch wenn in München bereits Wiesn Zeit ist, die sich hervorragend für die Off-Season verwenden lässt, steht mit Lanzarote noch ein Wettkampf diese Saison an, so dass es trainingstechnisch durchaus noch heiß her geht.

Das Wetter die letzten Tage hat auch nochmal richtig zum trainieren eingeladen und wettkampfspezifische Vorbereitung bestreitet man am Besten mit einem Wettkampf. Gedacht, gesagt, getan….. und so hatte ich mich am letzten Samstag mittag beim Oberhachinger Herbstlauf über 10km nachgemeldet. Um das ganze aber noch ein bisschen zu garnieren, hatte ich mich zuerst noch aufs Fahrrad gesetzt. So kamen hier dann 90 hügelige Kilometer zusammen. Danach kurz nach Hause, Laufsachen gepackt und mit einer Stunde Pause gings dann in Oberhaching an die Sache.

Ca. 140 Teilnehmer waren gemeldet und gleich nach dem Startschuss ging es mit gut Tempo los. Ein Schwarzer konnte sich bereits auf den ersten 500Metern absetzen und hat das Rennen dann auch mit einer 32er Zeit gewonnen. Dahinter konnte sich nach Kilometer eins bereits ein weiterer etwas nach vorne absetzen. Dahinter war ich dann mit drei weiteren Mitstreitern in einer gut funktionierenden Gruppe und wir liefen auch, für meine Verhältnisse, ein ganz ordentliches Tempo. Bis Kilometer 4 blieben wir auch zusammen, als dann plötzlich zwei aus der Gruppe das Tempo anzogen. Ich konnte leider nicht mitgehen und so waren bald einige Meter zwischen uns, die sich kontinuierlich ausbauten. Auch der vierte aus unserer Gruppe konnte nicht mitgehen, aber auch nicht mehr an mir dran bleiben, so dass ich nach ca. 4,5 Kilometer mehr oder weniger alleine unterwegs war. Die Lücke nach vorne konnte ich nicht zulaufen und nach hinten brannte nichts an. Trotzdem habe ich versucht, das Tempo weiter hoch zu halten, auch wenn ich die durchs Radfahren vorbelasteten Beine immer mehr merkte.

Die Strecke kannte ich bereits von unzähligen Trainingsläufen im Perlacher Forst, so dass es bis zum Zieleinlauf nichts spannendes mehr gab. Nach vorne ging nichts mehr, von hinten drohte wenig Gefahr. Schlussendlich lief ich mit 37:30 und auf Platz 5 gesamt ins Ziel ein und bin damit super zufrieden.

Im Ziel noch kurz mit Chris geplaudert, der gerade in der Hawaii-Vorbereitung steckt, kurz was getrunken und dann gings auch schon wieder nach Hause 🙂

Hat Spass gemacht!

 

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