Winterlauf

Noch 140 Tage bis zum Race Day bei der Challenge Roth und das Training hat umfangstechnisch schon angezogen. Der Schwerpunkt liegt, natürlich bei der Jahreszeit, auf Umfang – sowohl beim Laufen als auch beim Schwimmen. Radfahren findet immer noch nur Indoor statt.

Aber man soll den Körper nicht zu sehr an gewisse Trainingsabläufe gewöhnen, sondern immer wieder mal neue Reize einbauen. Tempotraining kann so ein Reiz sein. Und nachdem man Tempotraining sehr gut in einen Wettkampf integrieren kann, hatte ich mich bereits letzten Sonntag für heute für den letzen Lauf der Winterlaufserie München, eine Lauf über 20km angemeldet.

Heute morgen, Sonntag, 8:15 Uhr der Wecker klingelt. Es regnet, ist windig und auch das gestrige Schwimmtraining mit Kai steckt mir noch in den Knochen. Ich habe überhaupt keine Lust aufzustehen, geschweige denn 20km im Affentempo zu rennen. Spontan würden mir auch mindestens 27 Alternativen einfallen, wofür ich für 26 davon nicht mal das Bett verlassen müsste, aber es hilft ja nix. Nach der ersten Tasse Kaffee und einer Schüssel Müsli ist der innere Schweinehund etwas milder gestimmt. Zudem muss ich bis zur Abfahrt noch dreimal mein WC aufsuchen und auch nach einem weiteren WC-Besuch am Oly-Park bleibt ein Bauchgrummeln zurück. Hmmm, mal sehen was das bringt….!

Pünktlich um 11 Uhr ertönt der Startschuss und die Meute hetzt wie blöd los. Ich natürlich mittendrin. Nach Kilometer 2 entzerrt sich das Feld etwas. Die 10km-Läufer-Asse ziehen davon. Leider finde ich keinen geeigneten Mitstreiter oder Gruppe, so dass ich die restlichen 18km alleine laufen muss. Vor allem auf der Gegengerade am See herrscht heftiger Gegenwind, der richtig Körner kostet. Die ersten 5 Kilometer waren dann auch recht schnell, dieses Tempo konnte ich auf den drei weiteren Runden nicht mehr halten. Aufgrund meines Bauchgrummelns habe ich dann auch auf ein angedachtes Gel nach 10 Kilometer verzichtet.

Schlussendlich lief ich mit 1:18,45 durchs Ziel (Rundenzeiten: 18:44 – 19:39 – 20:08 – 20:09) was für Platz 15 Gesamt und Platz 5 in der AK gut war.

Insgesamt eine sehr harte und intensive Trainingseinheit, welche gezeigt hat, dass die Grundlagenausdauer schon ganz gut vorhanden ist, aber Kraftausdauer und Schnelligkeit noch weiter ausgebaut werden müssen. Mal schauen, ob ich am 11.03. beim Westparklauf die nächste Tempoeinheit einbaue!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *