Steinberger See Triathlon

Bereits zum Jahreswechsel 2011/12 ist die Entscheidung gefallen, wie im Jahr 2009, dem Jahr meiner letzten Langdistanz, auch diesmal den Steinberger See Triathlon als Mitteldistanz-Vorbereitung in den Rennkalender mit aufzunehmen.

Nach einem trainingsintensiven Pfingstwochenende und geplagt von herumfliegenden Pollen, habe ich die letzte Woche das Training etwas reduziert, aber bewußt auf eine kurze Taperphase gesetzt. Zumal der Wettkampf nur zur Formüberprüfung dienen sollte und Zeit sowie Platzierung nicht ganz so wichtig waren.

Sonntag und um 5:22 Uhr klingelt der Wecker. Nicht schön, aber was solls, habe ich mir ja selbst und ohne externen Einfluss so ausgesucht. Schnell was gefrühstückt, Tasche gepackt und ab ins neue Auto. Die Anfahrt eben im neuen Auto war dann sehr entspannt, pünklich angekommen, Raceunterlagen gehalt, Rad hergerichtet, Wechselbeutel gepackt und in die Wechselzone eingecheckt. Zumindest diese Abläufe habe ich noch nicht verlernt. Dazwischen gabs auch noch einen kurzen Plausch mit Nicole, die über die Oly-Distanz am Start war und mit über 10 Minuten Vorsprung das Rennen auch gewann. Herzliche Gratulation.

Und um 9.20 Uhr sollte dann pünktlich der Startschuss erfolgen. Aufs Schwimmen war ich sehr gespannt, da es das erste mal 2012 im Neo und im Freiwasser sein sollte. Bis auf einiges an hin-und-herr-gekreuze verlief das Schwimmen recht ereignislos, ich konnte locker durchpaddeln, einzig der Biss/Ehrgeiz fehlte mir hier bereits. Nach handgestoppten 38 Minuten für 2km kam ich aus dem Steinberger See. Rein in die Wechselzone, Neo runter, Helm auf und ab auf die Radstrecke. Wechsel verlief okay, nur die Grashalme der abgemähten Wechselzonen-Wiese hatte ich überall.

Auf den ersten Kilometern der Radstrecke (2x36km) konnte ich gleich ein paar Mitstreiter überholen, merkte aber, dass meine Beine alles andere als auf Radmodus eingestellt waren. So fielen mir die 72km wirklich schwer und ich konnte nicht wirklich Druck machen. Trotzdem passt die Zeit einigermaßen und ich wurde auch nicht wirklich oft überholt, konnte dafür aber den einen oder anderen Platz noch gut machen.

Auch der zweite Wechsel verlief ganz gut und zeitgleich mit der dahin führenden Frau begab ich mich auf die Laufstrecke (4x5km). Den ersten Kilometer lief ich noch im Windschatten der führenden Dame, überholte dann aber und konnte auch ganz gut ein gleichmäßig hohes Tempo laufen. Das Laufen ging dann auch super von der Hand. Ich wurde kein einziges Mal überholt, sammelte aber viele Konkurrenten ein und konnte das Tempo auch die kompletten 20km über halten. Nach 1:20,43 fürs Laufen kam ich mit der Gesamtzeit von 4:02,36 Stunden ins Ziel. Dies war für Gesamtplatz 31 und Platz 3 in meiner AK gut.

Ein Stockerlplatz zum Auftakt kann sich doch sehen lassen 🙂

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