Challenge Kopenhagen

Eigentlich sollte an dieser Stelle längst mein Race-Bericht von der Challenge Roth stehen, idealweise mit einer Sub 9:29 als Endzeit. Dies war mein großes Ziel für das Triathlonjahr 2012 und mein Saisonhöhepunkt für die erste Saisonhälfte. Die Vorbereitung lief sehr gut und in der ersten von zwei Tapering-Wochen merkte ich auch, wie die Trainingsmüdigkeit langsam aber sicher aus meinen Beinen kroch. Ich hatte für ein Roth ein sehr sehr gutes Gefühl.

Wie schnell es aber dann manchmal gehen kann, merkte ich am Freitag, eine Woche vor dem Rennen. Direkt von der Arbeit bin ich mit einigen Kollegen nach Neuperlach Süd zur Rentenverabschiedung des Regionalgeschäftsführers der Region Südbayern gefahren, um dort mit ihm und den KollegInnen seinen verdienten Ruhestand zu feiern. Bei Temperaturen um die 30 Grad, im Festzelt wahrscheinlich noch deutlich höher, hatte ich den Tag über gut getrunken, auf der Feier gut gegessen und alkoholtechnisch 1 Glas Prosecco und ein 0,4l Bier getrunken. Gegen halb acht abends bin ich auf Toilette und dort ist mir dann der Kreislauf weggesackt und ich gleich mit. Die Wand war dann stärker als mein Hinterkopf und die Platzwunde musste mit 5 Stichen im Harlachinger Krankenhaus genäht werden. Viel schlimmer als das war aber die Ansage, 10 Tage keinen Sport, da die Wunde nicht naß werden sollte…… Meine Gefühlswelt kann man sich vorstellen 😉

Nichts desto trotz wollte ich den ganzen Trainingsaufwand nicht einfach so vergeuden und habe mich, nach Abstimmung mit Claudia, dann für die Challenge Kopenhagen am 12.08. angemeldet. Verbunden mit einem Kurzurlaub lautet nun in Kopenhagen die Zielsetzung, eine neue persönliche Bestzeit über die Ironman-Distanz.

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