Archive for the 'Challenge die Zweite' Category

Raceweek

Montag, Juli 6th, 2009

Schön langsam wirds ernst. Die Vorbereitungszeit von mehr als 6 Monaten liegt hinter mir, die Raceweek und das “good old race” jetzt vor mir.

Das Training lief die letzten Monate sehr gut, ich blieb von Krankheiten oder Verletzungen durchgängig verschont und die Ergebnisse sowie Splitzeiten der Vorbereitungswettkämpfe zeigen, dass die Form passt und da ist.

Jetzt bleibt eigentlich nur noch, sich zu erholen und relaxen und in Gedanken nochmal die harten aber schönen Trainingseinheiten durchzugehen. Ebenso heißt es Daumen drücken, dass am kommenden Sonntag der Wettergott mitspielt, aber so wie es derzeit ausschaut, würde es ganz gut passen. Wichtig ist nur, dass die Radstrecke trocken bleibt.

Tegernseer-Tal-Triathlon

Sonntag, Juli 5th, 2009

Nachdem ich über Erdinger Alkohlfrei für den heutigen Tegernseer-Tal-Triathlon über die Sprintdistanz einen kostenlosen Startplatz bekommen habe, war ich heute vormittag in Gmund am Tegernsee um nochmal eine kurze schnelle Wettkampfeinheit zu absolvieren.

500m Schwimmen- 20km Rad und dann nochmal 5 Kilomter laufen, so die Distanzen.

Insgesamt war ich dann 1:07,10 Stunden unterwegs, was für Gesamtplatz 8 und Platz 1 in meiner Altersklasse gut war. Schwimmen war solide (aufgrund 16-17 Grad Wassertemperatur mit Neo), Rad ganz okay (6. Radzeit) und laufen auf einer nicht geraden einfachen und sehr bergigen Strecke ebenso ganz gut (4. Laufzeit). Einzig die beiden Wechsel waren nicht so das gelbe vom Ei, aber beim ersten wollte der Neo nicht so richtig runter und in T2 habe ich meine Kompri-Socken angezogen und musste somit noch den Zeitnahmechip erst runter und dann wieder anlegen.

Das wars jetzt mit den härteren Einheiten, in der nächsten Woche stehen nur noch sehr kurze schnelle Einheiten bzw. regenerative Einheiten aufm Plan.

Und mit einem Top-Ten-Overall-Platz sowie Sieg in der AK, fährts sich gleich noch leichter nach Roth ;-)

Inspektion

Dienstag, Juni 30th, 2009

Nachdem ich am Rothsee beim Radfahren technische Probleme (schleifende Hinterradbremse) hatte, habe ich heute meine Effy in die Inspektion gebracht.

Hinterradbremse festziehen, Bremszüge nachziehen, Schaltung und Kette prüfen, Ganzraddurchsicht sowie hinten einen neuen Mantel + Schlauch montieren. Der Vorderreifen sieht noch ganz okay aus.

Die nächsten Tage wird der Reifen im Training und Wettkampf noch bisschen “angefahren” um dann in Roth beste Performance liefern zu können. Hoffentlich passt dann auch die Asphalttemperatur :-)

Schwammerl in den Beinen

Montag, Juni 29th, 2009

Zwei Wochen vor der Langdistanz. Ein wirklich guter Zeitpunkt um bei einer Olympischen Distanz nochmal die Form zu überprüfen und ne schnelle, intensive 2+x-stündige Trainingseinheit unter realen Wettkampfbedingungen einzulegen.

So war ich heute am wunderschönen Rothsee im Frankenland, um dort beim 1. Rothsee-Triathlon-Festival zu starten. Den Rothsee-Triathlon gibts freilich schon länger und ich war auch letztes Jahr dort am Start, aber heuer gab es beide Wechselzonen direkt am Rothsee, die Radstrecke wurde minimal und die Laufstrecke komplett geändert.

1.100 Teilnehmer hatten gemeldet, die in mehreren Startgruppen ab 9:00 Uhr auf die Strecke geschickt wurde. Ich war in Startgruppe drei mit Start um 9:15. Die Startgruppe umfasste ca. 100 Starter und somit gabs am Start auch wenig „Feindkontakt“ und ich fand mich zu Beginn auch gleich in einer kleinen Gruppe wieder, die ein schönes Tempo schwamm. Aber auf einmal waren die Kollegen weg…. Kurzer Blick und ich sah, dass ich doch recht weit nach rechts abgedriftet war und die anderen irgendwie 20 Meter weiter links von mir schwammen. Also Richtungsänderung und wieder rüber….. Aber irgendwie klappte das nicht so richtig, ich hatte weiterhin meinen Rechtsdrall…..!!! Nach der ersten Wendeboje hat sich das aber ergeben und ich blieb auch auf Idealkurs. Schwimmausstieg, kurzer Blick auf die Uhr und ich las was von 26 Minuten…. WOW…damit hatte ich nicht im geringsten gerechnet. Und für alle Zweifler ( ;-) ) es war die gleiche Strecke wie letztes Jahr, nur dass diesmal gegen den Uhrzeigersinn geschwommen worden ist.

 

Raus ausm Wasser, Wechselbeutel geschnappt, im Wechselzeit die Gummihaut ausgezogen und raus aufs Rad. Dort ging es erstmal hoch auf die Kanalbrücke bei Heuberg und dann bergab Richtung Hilpoltstein. Eigentlich eine schöne Strecke zum einrollen und Beine locker fahren. Aber das wollte nicht so wirklich klappen. Meine Beine fühlten sich an, als ob „Schwammerl“ anstatt Muskeln vorhanden waren. Nach ca. 10 Kilometer hatte ich dann auch noch technische Probleme… die Hinterradbremse schleifte an der Bremsflanke und sorgte somit für erhöhten Kraftaufwand bei sinkender Geschwindigkeit. Kurz rechts ran, Bremse ausgerichtet und weiter gings. Klasse Strecke, schön wellig mit richtigen Drückerpassagen und 3 steileren Anstiegen. Eigentlich genau richtig für mich. Nach ca. 25 Kilometern schleifte die Bremse erneut. Diesmal habe ich aber nicht angehalten, sondern einfach nur die Bremse geöffnet. Bei Kilometer 30 waren dann die Radbeine wirklich ausgeschlafen und auf Betriebstemperatur, nur gings kurz darauf schon in die Wechselzone. Reine Fahrzeit für bisschen mehr als 40 Kilometer laut Tacho waren dann 1:06, was einem 37er Schnitt entspricht.

 

Das Rad wurden einem dann von freundlichen Helfern abgenommen, Wechselbeutel geschnappt, im Wechselzelt die Kompri-Strümpfe an und raus auf die Laufstrecke. Auch hier hatte ich zu Beginn „Schwammerl“ in den Beinen, was sich erst auf der zweiten Laufrunde legte. Es mussten zwei Runden a 5 Km gelaufen werden. Die ersten 2 Kilometer gingen flach oben am Damm des Rothsee’s entlang, bevor es dann vom Damm runter Richtung Schleuse Haimpfarrich ging und von dort aus natürlich den Damm wieder hoch. Dies ging in zwei Etappen mit einem langgezogenen Anstieg und einem kurzen knackigen. Zweite Runde ging dann sehr flüssig von der Hand. Und wenn ich bereits unterm Laufen auf die Uhr geguckt hätte und nicht erst im Ziel, wären die Sub40 fällig gewesen.

 

Die drei Einzelzeiten stellen sich somit wie folgt dar: 26:34 Schwimmen, 1:09,39 Radfahren (inkl. 2 Wechsel) und 40:21 Laufen.

 

Anschließend gab es eine Zielverpflegung, die wirklich vom feinsten war. Ein Kuchenbuffet über 4 Biertische, ein Obstbuffet über 4 Biertische, Wasser, Cola, A-Schorle…. Fast alles was das Herz begehrt. Auch der Wettkampf war super klasse organisiert, sehr zuschauerfreundlich und mit kurzen Wegen verbunden.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Form hinsichtlich Roth stimmt, das Radfahren und Laufen trotz Trainingsmüdigkeit flutscht und hoffentlich das Schwimmen nicht nur ein einmaliger Ausrutscher war.

Rothsee-Triathlon-Festival

Sonntag, Juni 28th, 2009

Dort habe ich heute mit einer Zeit von 2:16,34 Stunden gefinisht, was Platz 141 in der Gesamtwertung und Platz 30 in der AK35 bedeutet.

Verlinkung zur Ergebnisliste, Rennbericht, Analyse und Einzelzeiten folgen morgen :-)

Überflutet

Donnerstag, Juni 25th, 2009

Mittlerweile hat der Regen zwischendurch bisschen Pause gemacht, aber die letzten zwei Tage hats komplett durchgeregnet. 2 1/2 Wochen vor der Langdistanz und dem Saisonhöhepunkt muss man alledings auch bei widrigen Wetterbedingungen sein Training weitestgehend durchziehen.

Und so war ich gestern nochmal länger und locker laufen. Am Westufer der Isar entlang gings Richtung Süden bis zur Grünwalder Brücke und von dort an der Ostseite (Grünwalder-Seite) wieder zurück nach München. Ist aufm Rückweg der erste Teil hügelig und doch recht weit von der Isar enfernt, kommt zwischendurch ein Flachstück, welches auf einem asphaltierten Weg ca. 2 Meter neben der Isar entlang führt.

Dieser Weg stand dann nach ca. 50 Meter unter Wasser und das nicht nur ein bisschen. Gott sei Dank kann man über den etwas weiter oben führenden MTB-Trail ausweichen, was ich dann auch getan habe. Dieser war zwar ziemlich batzig, aber die bessere Alternative als durch die Isar zu Schwimmen :-)

Heute steht schnelles, kurzes Wechsel-Koppeltraining aufm Plan und hoffentlich ist es beim Radfahren wenigstens trocken.

Frisch und Naß

Sonntag, Juni 21st, 2009

Letztes Jahr um die Zeit habe ich noch eine “Lustreise” zum Alpen-Triathlon auf den Spitzingsee gemacht, um bei 30 Grad Stefan und Chris am Spitzingseesattel anzufeuern.

Gestern fand die Auflage 2009 am Schliersee bzw. Spitzingsee statt und Chris, Stefan sowie Kai waren dort am Start und haben sehr starke Leistungen gezeigt. Da muss ich mich schon sehr strecken, um Stefan am 12.07. in Schach zu halten….!

Dieses Jahr hats leider nicht dazu gereicht, einen schönen Radlausflug zu machen und die Kollegen dort anzufeuern, denn Klaus hat mir für Samstag und Sonntag via Trainingsplan einige schöne Aufgaben und den letzten großen Umfangblock ins Hausaufgabenheft geschrieben.

War ich unter der Woche schon zweimal länger laufen ( 1 3/4 + 1 1/2 Std) und einmal mit der Effy 2 Stunden unterwegs, stand am Samstag Koppeltraining (4x 10+2) mit anschließendem ausradeln (70km) aufm Plan. Heute war dann 2x 70+12 angesagt und das haut ganz schön rein, vor allem, da ich versuche, auf den 12ern nochmal Dampf zu machen. So bin ich den ersten in  57:13 gelaufen und konnte mich beim zweiten sogar noch auf 56:27 steigern.

Einzig das Wetter war, vor allem gestern, eine einzige Katastrophe. Nass, kalt, windig…. von Sommer absolut keine Spur. Ich finde, es gibt nix schlimmeres als naße und saukalte Zehen beim Radfahren, die auch beim Laufen nicht mehr warm werden. Ebenso hatte ich heute aufgrund der frischen Temperaturen immer wieder Probleme, meine Oberschenkelmuskulatur beim Radfahren auf Betriebstemperatur zu bringen. Ich habe hier einiges versucht (dicker Gang, kleiner Gang, hohe Trittfrequenz, niedrige Trittfrequenz etc.), aber gebracht hat es nicht wirklich was. Einzig nach den Anstiegen waren sie warm, aber danach bei der Abfahrt gleich wieder ausgekühlt. Geht euch das genauso? Wenn ja, was macht ihr dagegen? Tipps? (aber ich ziehe im Juni keine lange Hose an :-) )

Auch wenn die Trainingseinheit heute hart war, geht sie doch ordentlich von der Hand, was mich hinsichtlich Roth schon zuversichtlich stimmt. Und morgen gehts mal wieder ins Schwimmbad :-)

4000

Donnerstag, Juni 18th, 2009

Heute nach der Arbeit habe ich auf einer schönen flotten Fahrt mit der Effy die 4.000 km für diese Saison vollgemacht.

Und nachdem jetzt nur noch kürzere, flottere Radeinheiten aufm Plan stehen, werde ich mit ca. 4.500 km in Roth am Start stehen.

Wimps

Dienstag, Juni 16th, 2009

Radfahren und Laufen liegt mir ja bekannterweise ganz gut und macht mir auch mehr Spass als Schwimmen. Auch wenn ich heuer fleißiger im Becken war als die letzten beiden Jahre, werde ich mit Sicherheit kein Michael Phelps mehr.

Vielleicht sollte ich einfach mal das Radtrainingslager im Frühjahr ausfallen lassen und dafür eine Woche hiermit verbringen…. hmmm?!

Dolomitenrundfahrt

Montag, Juni 15th, 2009

Nach 3 schönen aber auch anstrengenden Trainingstagen stand zum Abschluss am gestrigen Sonntag noch die Dolomitenrundfahrt über die Classic-Distanz aufm Plan. Die Beine waren aufgrund der drei Tage davor schon warmgefahren und nachdem ich am Donnerstag die Runde schon abgefahren war, wusste ich auch, was mich erwarten würde und konnte auch meine Taktik dementsprechend wählen. Die sah wie folgt aus:

Von Lienz nach Oberdrauburg mit einer Gruppe “mitschwimmen”. Den Gaibergsattel (vergleichbar mit Kesselberg) ruhig angehen und sich auch durch das Lesachtal bis Maria Luggau zurückhalten. Hier ist die Strecke sehr unrhytmisch zu fahren mit viel bergauf-bergab im Wechsel. Nach Maria Luggau bis auf den höchsten Punkt, den Kartitscher Sattel gehts nicht unbedingt steil, aber sehr langgezogen berauf und hier wollte ich dann Gas geben. Nach dem Kartitscher Sattel gehts dann in einer schönen Abfahrt wieder runter auf die B100 und auf dieser dann, bis auf eine längere Welle abgesehen, leicht bergab nach Lienz. Allerdings hat man hier immer Gegenwind, so dass auf diesem letzten Streckenabschnitt eine gut funktionierende Gruppe nochmal richtig Geschwindigkeit machen kann. Soviel zur Taktik.

Aber vorher nochmal ein kurzer Blick zurück. Da es sich ja um ein Radrennen handelt, habe ich auch mein normales Rennrad mit nach Lienz genommen, da normalerweise Triathlonräder bei solchen Veranstaltungen nicht erlaubt sind, auch wenn in der Ausschreibung nichts gegenteiliges stand. Am Freitag abend meinte dann auch ein Orga-Mitglied, dass es kein Problem ist, mit demTriarad zu starten. Da ich allerdings meinen Renner schon dabei hatte, wollte ich auch mit dem starten und der Effy eine Verschnaufpause gönnen ;-)

Samstag abend, die letzten Vorbereitungen werden an den Rädern getroffen (Startnummer ran, Zeitmesschip ran, Luftdruck überprüfen etc.), als Tom feststellt, dass bei seinem Rad was mit der hinteren Bremse nicht stimmt. Und nachdem auch mehrmaliges anziehen und einstellen und festziehen nichts halfen und zuguterletzt auch noch eine Schraube abgerissen ist, war sein Renner nicht mehr einsatzbereit. Zum Glück hat der gut ausgestattete Triathlet zwei Räder beim Kurztrainingslager dabei, so dass er meinen Renner bekam und ich dann doch auf der Effy an den Start gegangen bin.

Sonntag morgen, Race-Day! Kurzes Fotoshooting und dann gehts auch schon hinab nach Lienz zum Startgelände und der Startaufstellung. Dort reihen wir uns im hinteren Drittel ein, um den Gedränge und Geschubse beim Massenstart zu entgehen. In der Startaufstellung ist es fast windstill und es hat dort schon hochsommerliche Temperaturen. Das kann schweißtreibend werden heute :-)

Punkt 9:30 dann der Startschuss und die Meute von 2.000 Radlern setzt sich in Bewegung. Die ersten 20 km führen auf einer total gesperrten Bundesstraße nach Oberdrauburg. Ich finde mich in einer ca. 40-Mann starken Gruppe wieder und mit Tempo 40-42 gehts in lockerer Fahrt dem ersten Anstieg, den Gaibergsattel entgegen. Der ist sehr angenehm zu fahren und obwohl ich mich dort am Berg wirklich zurückhalte, werde ich von max. 2 Mitstreitern überholt, kann aber meinerseits dort wirklich sehr sehr viele Positionen gut machen. Allerdings verliere ich diese Postionen auf der Abfahrt nach Kötschach-Mauthen wieder. Ich bin einfach kein guter Abfahrer :-(

Aber gott sei dank gehts nach der Abzweigung ins Lesachtal gleich wieder schön bergauf und ich sammle wieder fleißig KollegInnen ein. Die Taktik, mich bis Maria Luggau bisschen zurückzuhalten geht auch gut auf und meine Beine fühlen sich wirklich gut und frisch an (trotz der 3 Trainingstage zuvor) und auch die Hitze macht mir nichts aus, da doch ein kühlender Wind geht. In St. Lorenzen bei Kilometer 50 bin ich dann kurz die Verpflegungsstation angefahren und nach einem Becher Wasser und einem Becher Iso gings dann auch schon weiter (an dieser Verpflegungstation wurde nichts von Helfern gereicht, sondern man musste wirklich kurz anhalten). Ortsdurchfahrt Maria Luggau und der langgezogenden Anstieg nach Obertilliach wartet. Aero-Position, dicker Gang und los gehts. Entweder ich komme durch und mache wirklich Zeit gut, oder ich platze, andere Möglichkeit gab es eigentlich nicht. Und es lief wirklich super. Einige Überholte wollten sich hintenreinhängen, mussten dann aber doch recht schnell wieder abreißen lassen. Kurze Abfahrt nach der Ortsdurchfahrt Obertilliach zum Erholen, bevor es weiter auf den Kartitscher Sattel geht (dem Dach der Rundfahrt ;-) ). Auch hier Aero-Position und hochballern…! Kurz vorm Sattel hole ich noch eine 5-Mann starke Gruppe, die mir aber dann in der folgenden Abfahrt gleich mal 400 Meter aufs Brot schmiert. Aber macht nichts, denn am Ende der Abfahrt in Tassenbach stehen die “Supporter Girls” Manu und Birgit. Kurzer Stopp, kurzer Plausch, Radflasche getauscht und schon gehts weiter auf das letzte Stück. Ca. 27 Km, von einer langgezogenene Welle abgesehen, bergab nach Lienz. Aber bei wirklich schönstem Gegenwind.

Nach der Welle bin ich in einer Gruppe von 5 Mann, aber es geht nicht wirklich was vorwärts. Und da ich in einem Monat in Roth 180 km alleine fahren muss, ziehe ich an der Gruppe vorbei und ballere in tiefster Aero-Position auf frisch geteerter Straße nach Lienz. Unterwegs sammle ich immer wieder kleine Gruppen von 2-5 Mann ein, die sich dann auch hinten dranhängen. Der Tacho fällt kein einziges Mal unter die 40 und so fahre ich 25 Kilometer vorne im Wind mit zum Schluss 20 Mann hinten drin. Von denen hat aber auch keiner und auch wirklich keiner nur einmal die Anstalt gemacht, nach vorne zu fahren.

Nach 3:35,33 Stunden erreiche ich dann das Ziel und bekomme dort noch von einigen “Mitfahrern” Dankeswünsche für die geleistete Tempoarbeit (ist wirklich ein schönes Gefühl) :-) .

Mit der erreichten Zeit bin ich mehr als zufrieden und ich hatte gestern auch sehr gute Beine. Zudem ist meine Taktik auch aufgegangen und meine Zeit für den zweiten Abschnitt von Kilometer 50-112 mit 1:37 Stunden ist nicht so schlecht.

Peter hat das Ziel nach 4:16,52 erreicht. Die Heger Buam Tom und Andy kamen nach 4:50,38 bzw. 4:50,49 ins Ziel. Wobei Andy allerdings eine Panne hatte (lockere Speiche mit anschl. “Achter”) und auf den Service-Wagen angewiesen war. Tom hat dabei mit ihm gewartet, was beiden doch einen ziemlichen Zeitverlust eingebracht hat. Kai hat die Extrem-Strecke in 4:38,45 absolviert.

War eine super Veranstaltung, klasse organisiert, Strecken gut abgesperrt bzw. gesichert und hat richtig Spass gemacht. Ich würde mal behaupten, die Dolomitenrundfahrt hat mich nicht zum letzten Mal gesehen und die 3:30 sind schon ein “kleiner” Anreiz ;-)

Weitere Bilder folgen noch…..

Lienz

Montag, Juni 15th, 2009

Während halb München das verlängerte Wochenende am Gardasee verbracht hat, war ich die letzten vier Tage im wunderschönen Lienz in Osttirol. Dort wollte ich mir einen Fleinschiff für die Radform holen und zudem am Sonntag noch bei der Dolomitenrundfahrt starten.

Nach der entspannten Anreise am Donnerstag morgen über die Felbertauernstraße war ich mittags in Lienz. Nach Check-in und kurzem Umziehen habe ich mich dann gleich auf die Effy geschwungen, bin die Strecke der Dolomitenrundfahrt abgefahren und habe anschließend noch einen 30-minütigen Koppellauf draufgesattelt. Wettertechnisch waren mit ca. 20 Grad angenehme Temperaturen, auch wenn ich beim Radeln mal für 10 Minuten richtig nass geworden bin.

Am Freitag stand dann umfangreiches Koppeltraining aufm Plan mit 60km Rad + 12 km Laufen und das Ganze zweimal ohne Pausen. Die ersten 60 Km bin ich eine Wendepunktstrecke nach Matrei gefahren und auch an der Isel entlang eine 6-km-Wendepunktstrecke gelaufen. Hier muss man sagen, dass die ersten 6 km immer leicht bergauf gehen und zudem ein schöner Gegenwind herrschte. Die zweiten 60 km aufm Rad führten mich dann nach Oberdrauburg und weiter auf den Gaibergsattel (erster Berg der Dolomitenrundfahrt). Oben am Sattel gewendet und zurück gings nach Lienz. Dort stand dann wieder die 6-km Wende-punktstrecke zum laufen an. Auffallend war, dass ich die ersten 6km sowie die dritten 6km bis auf drei Sekunden in der gleichen Zeit gelaufen bin.

Abends gabs dann bei einem gemütlichen Ratsch in der Lienzer Altstadt mit Kai einen sehr leggeren Grillteller. Aber den hatte ich mir auch wahrlich verdient ;-) Kai war am Sonntag davor beim Glocknerkönig und jetzt beim Training in Lienz, wo er gestern auch die Dolomitenrundfahrt mitgeradelt ist, aber natürlich auf der Extrem-Strecke ;-)

Für Samstag stand eigentlich nur Schwimmen im Trainingsplan. Aber nach dem Grillteller so gestärkt, schönster Sonnenschein und bei dem Panorama habe ich schwimmen ausfallen lassen und mich dafür nochmal auf die Effy gesetzt. Und so bin ich über Iselsberg Richtung Winklern. Dort aber nicht geradeaus Richtung Heiligenblut/Großglockner sondern rechts in das Mölltal abgebogen. Durch das Mölltal ging es dann bis kurz vor Spittal und über das Drautal wieder zurück nach Lienz. Am Ende standen 140 Kilometer aufm Tacho.

Nach einem Kaffee am Gribelehof und zwischenzeitlicher Ankunft von Andy, Tom, Peter, Manu und Birgit gings dann am Abend noch in die “beste Pizzaria von Lienz”, wo Carboloading aufm Plan stand. Und auch Kai hat noch auf eine Pizza vorbeigeschaut.

Ich muss sagen, mir haben die 4 Tage in Lienz super gut gefallen. Klasse Wetter, schönes Alpenpanorama, gute Unterkunft und ein Rennrad-Trainingsrevier vom Allerfeinsten. Die Runde der Dolomitenrundfahrt und die Mölltal-Drautal-Runde sind nur zwei sehr schönen Strecken. So könnte man noch über Huben durch das Defereggental hoch auf den Staller Sattel und über Antholz und das Pustertal wieder zurück nach Lienz (ca. 150km) oder für die ganz harten die Glocknerrunde über Felbertauern-Mittersiel-Bruck-Hochtor-Heiligenblut zurück nach Lienz (Achtung: Bustransfer für Radfahrer durch den Felbertauerntunnel: 20 EUR pro Person). Auch Laufrouten gibt es mit Iselsradweg, Drauradweg usw. zur genüge und für Schwimmer steht auch noch ein Hallenbad, Freibad und der Tristachersee zur Verfügung.

Wenn die Dolomitenrundfahrt nächstes Jahr wieder eingermaßen in meinen Wettkampfkalender passt, bin ich sicherlich wieder am Start, dann aber davor mit einer Woche Trainingslager in Lienz :-o

Anstregendes Lächeln

Dienstag, Juni 9th, 2009

Ist hier der Gesichtsausdruck noch angestrengt (gut, da komme ich auch gerade vom Schwimmen), klappt das Spiel mit der Kamera hier schon besser…. ;-)

Verlängertes Wochenende

Dienstag, Juni 9th, 2009

Weiter, weiter, immer weiter. Wie so schön bereits Oli “King” Kahn sagte, gehts auch bei mir mit Zielrichtung Roth weiter.

Der Steinberger See Triathlon ist schon wieder Geschichte, die Regeneration läuft zwar noch aber am Donnerstag (Feiertag) gehts ins beschauliche Österreich, genauer gesagt nach Osttirol und noch genauer nach Lienz. Dort steht am kommenden Sonntag die alljährliche Dolomitenrundfahrt aufm Plan, bei der ich über die Classic-Distanz (112km, 1850HM) starten werden.

Mein erstes offizielles Radrennen, welches nicht als Einzelzeitfahren gefahren wird. Bin schon sehr gespannt wie das alles ablaufen wird und hoffe, dass ich die Startphase mit 2.000 Radlern heil und sturzlos überstehen werde.

Nachdem am Donnerstag Feiertag ist und ich auch den Brückentag frei habe, werde ich die Tage davor noch zu einem umfangreicheren Trainingsblock mit Rennen als Abschluss nutzen. Die Aufgaben habe ich vom Trainer schon zugemailt bekommen ;-) So werde ich mir am Donnerstag mal die Rennroute mit anschl. Koppellauf antun, Freitag steht dann wiederum Koppeltraining aufm Plan, während es am Samstag um Radfahren und Schwimmen geht. Das Rennen am Sonntag wird somit aus vollem Training raus gefahren.

Nicht wissend, wie meine Beine den Triathlon weggesteckt haben und die drei Trainingstage wegstecken werden, tue ich mich mit einer Zeitprognose für Sonntag schwer. Nichts desto trotz denke ich aber, dass eine Zeit zwischen 3:30 und 3:45 durchaus realistisch sein müsste. Wichtiger ist aber, schneller als Andy und Tom zu sein und Kai in Grund und Boden zu fahren. Oder wars andersrum?! :-o

Zeitstrafe

Montag, Juni 8th, 2009

Bereits zum zweiten Mal, nach Tutzing im letzten Jahr, hats mich auf der Radstrecke erwischt und ich eine Zeitstrafe bekommen.

Diesmal auf der zweiten Runde. Am einzig wirklichen Anstieg zieht sich das Feld zusammen und ich kann auch ca. 5 Mitstreiter bergauf einsammeln. Einen davon kurz vor der Kuppe. Anschließend gehts für ca. 200 Meter bergab und dann in einen Kreisverkehr. Rein in den Kreisverkehr und gleich rechts wieder raus. Nach der Ausfahrt ausm Kreisverkehr folgt ein kleiner Anstieg hoch auf eine Brücke.

Im Kreisverkehr überholt mich außen ein Radfahrer, den ich zuvor am Berg überholt habe und er zieht nach der Ausfahrt vom Kreisverkehr auch gleich wieder vor mir rein. Wie geschrieben, es geht bergauf und bevor ich überhaupt mit Temporeduzierung reagieren kann, kommt auch schon der Pfiff und der Wettkampfrichter zeigt mir seine Sammlung an bunten Karten.

Auffallend ist, dass ich sowohl in Tutzing als auch gestern mit Aero-Helm unterwegs war. Legen hier die Wettkampfrichter ein besonderes Augenmerk drauf? Wenn ja, werde ich in Roth mit normalen Helm starten.

Ergebnis

Montag, Juni 8th, 2009

Sooo, mittlerweile gibt es die offiziellen Ergebnisse vom Steinberger See – Triathlon und wie schon befürchtet, komme ich mit einer offiziellen Zeit von 4:17,53 Stunden auf Gesamtrang 55 und Platz 11 in meiner AK.

Mit meiner “inoffiziellen” Zeit von 4:13,53 (ohne die 4 Minuten Zeitstrafe beim Radfahren) wäre ich auf Platz 42 gesamt gelandet.