Kribbeln
Freitag, November 14th, 2008Wann ich mir das so anschauen, dann kribbelts schon wieder, auch wenn es die “falsche” Veranstaltung ist ![]()
Wann ich mir das so anschauen, dann kribbelts schon wieder, auch wenn es die “falsche” Veranstaltung ist ![]()
Mit dem X-Duathlon in PAF (dort wurde ich übrigens 9. in der Zeit von 51.26 Minuten) habe ich die Vorbereitung auf die Saison 2009 mit Ziel SUB 10:30 bei der Challenge Roth am 12. Juli 2009 eingeläutet.
Das Ziel hatte ich eigentlich schon bei meinem heurigen Start beim Ironman Austria in Klagenfurt, dem erklärten Saisonhöhepunkt 2008, allerdings hat mir dort mein Magen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber immerhin habe ich meine mittlerweile zweite Langdistanz gefinisht und aller guten Dinge sind bekanntlich 3
Rückblickend muss ich zugegeben, dass die Saison 2008 als durchwachsen zu bezeichnen ist, die mit dem aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht gelaufenen München Marathon dementsprechend geendet hat.
Lief es zu Beginn im Frühjahr bei den 3 Halbmarathons (Ismaning, Forstenried, Ingolstadt) und auch beim Sprint-Triathlon im Oly-Park noch recht gut, kamen danach Wettkämpfe, die auch nicht allzu schlecht waren. Jedoch waren dort immer Teildisziplinen dabei, die nicht nach meinem Geschmack gelaufen sind.
So war beim Duathlon in Kelheim der erste Lauf über 20 km und das Radfahren noch ganz ordentlich, beim abschließenden Lauf über 10 KM ging mir dann sauber die Kraft und Puste aus. Bei der Mitteldistanz in Moret sind 43:07 für 1.950 m Schwimmen einfach nur schlecht, Radfahren und vor allem Laufen war dann wieder okay. Auf der olympischen Distanz am Rothsee war Schwimmen so naja, Radfahren ganz gut, aber beim abschließenden Lauf hat mir dann die Spritzigkeit gefehlt. Beim Ironman in Klagenfurt war schwimmen im Rahmen meiner Möglichkeiten/Trainingszustandes okay, auch das Radfahren lief ganz gut, aber die Magenprobleme beim Marathon sorgten dann schlussendlich für die Endzeit von knapp unter 12 Stunden.
In der zweiten Saisonhälfte waren dann die Wettkämpfe vielleicht zu eng getaktet, so dass es hier zwar noch gut lief, aber von Wettkampf zu Wettkampf der Akku immer leerer wurde.
Die Mitteldistanz in Erlangen mit einer Endzeit von 4:31 Stunden war mein bester Wettkampf 2008. Hier lief eigentlich alles ganz gut (bis auf die Radkette) und dort war ich auch sehr zufrieden mit mir
Tutzing war eigentlich auch ganz gut, bis auf die 2-Minuten-Drafting-Strafe aufm Rad und beim Laufen hatte ich schwere Oberschenkel. Trotzdem auch hier eine Verbesserung zu meinem ersten Start dort vor zwei Jahren. Und Kühbach mit meinem Crash hat dann noch das i-Tüpfelchen auf die durchwachsene Saison gesetzt.
Aber der Blick geht jetzt nicht mehr zurück, sondern nach vorne und wie oben schon erwähnt, ist die Challenge in Roth Saisonhöhepunkt, bei dem es gilt, die 10:30 endlich zu knacken.
Auf welchen Wettkämpfen ich mich dafür vorbereite, steht noch nicht fest und werde ich in den nächsten Wochen planen. Auf alle Fälle wird sich in einigen Punkten (Trainingssteuerung, Ernährung, Zeitmanagement etc.) etwas ändern und Ideen dazu habe ich bereits im Kopf…..Einzelheiten folgen natürlich.
In diesem Sinne auch euch einen guten Start in die Vorbereitung auf die Saison 2009. Haut rein…!
1.100 Athleten haben sich gestern auf der Ironman-Expo für den Ironman Austria 2009 angemeldet (ich war keiner davon
). Die Online-Anmeldung hatte dann von gestern auf heute um 0:00 geöffnet und nach
92 Minuten, ja genau 92 Minuten
war der Ironman Austria 2009 ausgebucht.
Wo soll das noch hinführen? Irgendwann werden die Startplätze wie Fussballdauerkarten vererbt werden ![]()
Erstmal danke für die Glückwünsche. Und auch wenn ich mir eine andere Finishzeit und vor allem einen anderen Marathon vorgestellt habe, bin ich nicht enttäuscht oder traurig oder sonst was, dass es am Sonntag nicht geklappt hat. Klar hätte ich gerne eine anständige Laufperformance beim Hauptwettkampf der Saison hingelegt, aber wie ich schon sagte, auf einer Langdistanz muss alles zusammen passen und kann viel passieren.
Ich muss auch gestehen, dass ich bei Kilometer 3 ganz kurz, aber wirklich nur ganz kurz mit dem Gedanken ans Aufhören gespielt habe. Aber ich wollte unbedingt dieses Finish haben. Dafür habe ich die letzten Monate sehr viel Zeit und Schweiß investiert, so manchen sozialen Kontakt vernachlässigt und darüber hinaus gehört aufgeben (es sei denn aus gesundheitsgefährdenden Gründen) nicht zum Wortschatz eines Triathleten.
Der Muskelkater in den Oberschenkel lässt schön langsam nach und auch der Rücken erholt sich. Zeit also, sich den Wettkampf und das drumherum genauer anzuschauen.
Die Ironman-Expo war mit Sicherheit nicht schlecht, aber die “Messe-Angebote” haben mich jetzt nicht vom Stuhl gehauen, somit habe ich auch nix gekauft (nicht zu vergleichen mit Roth, wo man quasi im vorbeigehen einen Scott Plasma Carbon Rahmen kauft
). Die Registrierung und Abholung der Startunterlagen lief problemlos und auch sehr schnell. Die Parkplatzsituation um die Ironman-City rum war sehr begrenzt, jedoch stand mit dem Parkplatz des Minimundus in 5 Gehminuten ausreichend Parkfläche zur Verfügung.
Die Pastaparty am Freitag abend ließ keine Wünsche offen und es gab Pasta in unterschiedlichen Variationen (Penne mit Tomatensoße, Schinkennudeln, Nudeln mit Kräutersoße) dazu Salat, Brot, Kuchen, Obst, Esspresso und Kaltgetränke. Auch das Rahmenprogramm mit Interviewrunden (Vanhoenacker, Langbrandtner, Camerford, Hauke etc.) passte ganz gut dazu.
Der Rad- und Beutel-Check-in am Samstag lief auch reibungslos. Gewöhungsbedürftig war, dass beim einchecken ein Foto des Athleten mit dem Rad gemacht worden ist und beim auschecken wurde anhand des Fotos dann überprüft, ob Rad und Athlet auch zusammen gehören
Die Stimmung im Strandbad beim Schwimmstart war eigentlich ganz gut, dort waren auch ziemlich viele Leute. Auf der Radstrecke war die Stimmung nicht so dolle. Einzig oben am Rupertiberg sowie auf der zweiten Runde am Ende des Anstieges zum Faaker See waren sowas wie Stimmungsnester. Die Radstrekce ist trotz der 800 Hm pro Runde ziemlich schnell und genial ist, dass die Straßen wirklich komplett abgesperrt sind.
Die Stimmung auf der Laufstrecke ist beim Abschnitt nach Krumpendorf und wieder zurück auch nicht der Bringer. Hier stehen vereinzelt Anwohner und feuern an, das wars aber dann schon. Mehr los war dagegen in der Stadtmitte, wo mit Moderation und Leinwand richtig Stimmung gemacht wurde. Trotzdem gab es immer wieder mal lustige Sprüche wie:
“Aufgehts, ihr seits hier ned zum Urlaub” oder eine Gruppe Jugendlicher hat bei jedem “Geher” “Wir wolln dich laufen sehn” angestimmt
Der Zielbereich mit Zielgerade ist nicht schlecht und lässt auch Gänsehautfeeling aufkommen, Roth fand ich aber emotionaler und besser. Ebenso war die Zielverpflegung nicht so der Bringer. Es gab zwar eine große Auswahl (Baguette, Käsesemmeln, Wurstsemmeln, Hühnerbrühe, Tomatensuppe mit Reis, Pasta, Kuchen, Obst), aber es war alles ziemlich klein und eng aufeinander. Ebenso dass man fürs trinken anstehen musste und die Ausschenker für jeden Athleten einzeln was eingeschenkt haben. Das hätte man auch anders lösen können.
Ingesamt muss ich sagen, dass eine schöne Erfahrung war, mal an einem “richtigen” Ironman teilzunehmen, mir im großen und ganzen aber Roth letztes Jahr besser gefallen hat.
Nichts desto trotz bleibt aber mit Klagenfurt noch eine Rechnung offen ![]()
Mittlerweile bin ich wieder zurück aus Klagenfurt und habe noch leichten Muskelkater im Rücken und in den Oberschenkeln
Meine Finish-Zeit war 11:51,59 und mit Sicherheit nicht das, was ich mir so vorgestellt hatte, aber der Ironman lief auch leider nur zu 2/3 so wie es hätte sein sollen. Aber der Reihe nach:
6:45 Uhr Athleten-Segnung durch den Ironman-Pfarrer. Als es aber dann um Punkt 7:00 los geht, ist von christlicher Nächstenliebe nicht mehr viel zu spüren. Obwohl ich mich weiter hinten und ziemlich am Rand (so wie es für langsame Schwimmer vorgeschlagen war) eingeordnet hatte, waren die ersten 200-300 m nur ein Hauen und Stechen und die sprichwörtliche Waschmaschine. So was hatte ich bis jetzt wirklich noch nie erlebt. Danach lief es eigentlich sehr gut, hatte immer wieder mal gute Füsse vor mir und war auch bis zum 2. Wendepunkt immer in einer Gruppe, die ein gutes Tempo geschwommen sind. Nach dem zweiten Wendepunkt, als es dann wieder zurück ans Strandbad bzw. zum Lendkanal ging, war ich auf einmal alleine und die Strecke zurück war auch nicht angenehm zu schwimmen, da die Wellen doch deutlich zunahmen und ich weiß gar nicht, wie oft ich beim Atmen Wasser geschluckt habe
Auf diesem Streckenabschnitt kam ich mir auch sehr langsam vor. Im Lendkanal wurde es dann wieder besser und die Wasserpflanzen, die ich im Mai schon begutachten konnte, waren doch tiefer als angenommen und da mir hier die Orientierung wieder sehr leicht fiel, kam ich wieder gut voran. Beim Schwimmausstieg rief mir der freundliche Helfer dann 1:22 zu und damit konnte ich wirklich gut leben.
Genau betrug meine Schwimmzeit 1:22,37.
In der Wechselzone gleich meinen Beutel geschnappt, Neo runter, Helm auf, Startnummer an, Schuhe an und dann gings ab zum Rad. In T1 habe ich somit 3:37 Minuten verbracht.
Aufm Rad lief es dann von Anfang an sehr gut. Am Südufer entlang des Wörthersees Richtung Velden hatten wir schönen Rückenwind. Leider fing es dann doch noch zu Regnen an, der Schauer dauerte aber nur ca. 10 Minuten. Das reichte aber, dass die Straßen erstmal nass waren. Die erste Steigung hoch zum Faaker See ging ganz gut und locker. Waren uns da aber tausende von Zuschauern versprochen, standen hier nur vereinzelte Gruppen. Lag wahrscheinlich am leichten Regen. Am Faaker See gings dann wieder Richtung Klagenfurt zurück und man merkte, dass hier Gegenwind herrscht. Rupertiberg ging auch ganz gut und dann war die erste Runde auch schon wieder vorbei. Radwende in Klagenfurt und ab in die zweite Runde. Hier hatte der Wind jetzt doch aufgefrischt und hatten wir in der ersten Runde am Südufer noch Rückenwind, war davon jetzt irgendwie nix mehr zu spüren. Lief aber trotzdem noch ganz gut und da sich irgendwann schon ziemlich am Anfang mein Tacho verabschiedet hatte, verging die Zeit mit Kopfrechnen auch ganz fix. Steigung hoch zum Faaker See war schon härter, ging aber noch gut. Hier standen jetzt dann doch mehr Zuschauer als bei der ersten Runde und es kam richtig Stimmung auf. Trotzdem kein Vergleich mit dem Solarer Berg. Der auffrischende Gegenwind Richtung Klagenfurt zurück war jetzt schon ziemlich nervig und kostete doch einige Körner. Rupertiberg ging dann schon ziemlich zäh, aber danach gehts dann, von ein paar Wellen abgesehen, eigentlich flach bis leicht abschüssig weiter nach Klagenfurt, so dass man sich hier wunderbar erholen kann.
Insgesamt saß ich 5:22,24 aufm Rad und bin damit auch super zufrieden.
Rad in die T2 geschoben, weiter gelaufen zu den Beuteln, ins Wechselzelt und dann wieder mal der Versuch, Socken über naße Füsse zu ziehen
Ich muss auch sagen, meine Laufsocken sind ziemlich eng und auch wenn ich die vorher immer dehne, dauert es einfach seine Zeit. Hier muss ich mir mal was überlegen (Barfuß? Neue Socken?). So verbrachte ich 4:48 in der Wechelzone 2 und dann gings auf die Laufstrecke.
Meine Beine fühlten sich klasse an und vor mir lief ein Kollege in einem schönen Tempo, so dass ich mit dem zu Beginn mitgelaufen bin. Nach einem Kilometer kam dann die erste Verpflegungsstation und da ich noch früh genug auf Gels zurückgreifen werde, nahm ich mir ein Stückchen Banane und etwas Wasser. Banane gegessen, Wasser getrunken, schön weitergelaufen und normalerweise kommt so zwischen Kilometer 28-32 beim Marathon der Mann mit dem Hammer, bei mir kam er ungefähr 400 m hinter der Verpflegungsstation und schlug mir mit aller Wucht in den Magen. Ich bekam also Magenkrämpfe und konnte erstmal nicht weiterlaufen. Also ein Stückchen gegangen, wieder gelaufen, wieder gegangen usw. Die Magenprobleme wurden auch in der Folgezeit nicht besser, obwohl ich an den Verpflegungsstellen vieles ausprobierte (Cola, Cola mit Wasser, Iso-Drink…). Hunger hatte ich irgendwie gar keinen mehr und auch als ich eine Toilette aufsuchte und mich erleichtern wollte, ging das nicht. So war es mir nicht möglich, länger als 2 km am Stück zu laufen ohne anschließend dann wieder Gehpausen einzulegen.
Somit wurde es ein ziemlich langer Marathon, zudem es auch noch gut warm und aufgrund der vorherigen Regenschauer richtig schwül wurde. Meine Laufzeit Lauf-/Gehzeit betrug 4:58,30 und somit deutlich über einer Stunde mehr als vorgenommen.
Ich glaube, dass meine Magenprobleme von der Banane auf der Laufstrecke kamen. Beim Radfahren habe ich mich eigentlich genauso verpflegt wie letztes Jahr in Roth und auch beim rauslaufen aus der Wechselzone hatte ich keinerlei Probleme. Nomalerweise habe ich auch keine Probleme, Bananen beim Laufen zu essen und habe das auch schon vielfach gemacht. Aber diese war schon bisschen matschig und wer weiß, vielleicht hatte die auch schon länger in der Sonne gelegen. Aber es ist jetzt müßig, über hätte, wäre, wenn aber zu diskutieren.
Trotzdem bin ich im nachhinhein nicht traurig oder sauer, dass es mit der angepeilten Zeit von Sub 10:30 nicht geklappt hat, denn an so einem Tag muss halt einfach alles zusammenpassen.
Nachlese/Bilder/Impressionen etc. folgen.
Meine Sachen sind gepackt, die Beine frisch rasiert und heute gegen mittag gehts dann auf nach Klagenfurt.
Dort steht dann die Registration und das Abholen der Startunterlagen aufm Plan, anschließend kurz zu meiner Unterkunft und mein Rad und meine Sachen verstauen und dann werde ich abends noch auf die Pasta-Party in die Ironman-City schauen.
Morgen vormittag gibts dann noch die Möglichkeit für 2 Stunden im Wörthersee auf der Schwimmstrecke ein Schwimmtraining zu absolvieren (mal schauen
) und auch die Wettkampfbesprechung findet statt. Nachmittags gehts dann an den Bike-Check-in während die restliche Zeit dann nochmal relaxen aufm Plan steht.
Das Kribbeln und die Vorfreude steigt schön langsam und jetzt muss auch nur noch das Wetter mitspielen (Temperaturen würden schon mal passen, bloß auf der Radstrecke sollte es bitte trocken sein)
Nachdem ich dieses Jahr ohne meinen Fanclub zu meiner Langdistanz reise, da Klagenfurt doch bisschen weiter ist als Roth und für einen Tagesausflug deshalb nicht gerade geeignet ist, gibts aber trotzdem auch hier den
Durchgangszeitenrechner für alle daheimgebliebenen!
Ob ich noch auf Kurs bin, kann auch jederzeit unter www.ironman.com mit der track an athlete - Funktion überprüft werden.
Nach der schönen Radltour durch das Kärnterland steht abschließend noch der Marathon aufm Plan.
Die Laufstrecke ist vollkommenden Flach und führt aus der Wechselzone raus Richtung Krumpendorf. Dort wird gewendent und dann gehts über die Ironman City weiter ins Zentrum nach Klagenfurt. Um den Lindwurm rum gehts dann wieder zurück über die Ironman City nach Krumpendorf und von dort wieder zurück ins Zentrum und dann ist an der Ironman City auch schon das Ziel
Ich hoffe jetzt mal, dass es am Sonntag nicht allzu warm ist, denn Schatten auf der Laufstrecke ist wirklich Mangelware. Schön nur, dass die Wege durchgängig asphaltiert sind, da ich persönlich lieber auf Asphalt denn befestigten Schotterwegen laufe.
Als Zielzeit habe ich mir mal eine 3:45 vorgenommen.
So heißt die größte Herausforderung auf der Radstrecke und ist 2x hoch zu treten.
Die 180 Radkilometer sind in 2 Runden zu jeweils 90 km zu fahren und meistens für den kompletten Verkehr gesperrt.
Die Streckenführung verläuft von Klagenfurt über das Südufer nach Velden. Von dort geht es nach Rosegg, St. Niklas und weiter zum Faaker See, wo gegen den Uhrzeigersinn bis zur Kreuzung in Egg am See gefahren wird. Hier geht es weiter nach Ledenitzen und Mallenitzen. Bei St. Peter fährt man über Mühlbach nach Rosegg zurück und weiter nach Velden und über Schiefling, St. Egyden, Ludmannsdorf und Köttmannsdorf zurück nach Klagenfurt. Diese Strecke zu je 90 km wird zweimal gefahren.
Die Radstrecke ist mit ca. 800hm pro Runde mit Sicherheit nicht als flach zu bezeichnen und die drei größeren Anstiege pro Runde werden nicht erst auf der zweiten Runde weh tun. Trotzdem würde ich die Strecke als genausoschnell wie Roth einschätzen und hoffe, mein Bike nach 5:20 Stunden Fahrzeit in der T2 abstellen zu können.
Race week hat begonnen und die Vorfreude steigt schön langsam bei mir. Mal Zeit, die Wettkampfstätten etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
Nachdem man mir ja schon im Vorfeld die Fähigkeit zum Schwimmen abgesprochen hat und deshalb mehr vom Baden spricht, kann ich mich im klaren Wasser des Wörthersee’s ja so richtig ausplanschen
Geschwommen wird in einem Dreieckskurs, wobei es vom Strandbad Klagenfurt erstmal 1.500m geradeaus auf den See rausgeht, anschließend wird nach links Richtung Strandbad Maierigg geschwommen, bevor es wieder Richtung Klagenfurt und die letzten 900m durch den Lendkanal (pfui) zum Schwimmausstieg geht.
Auch wenn ich letztes Jahr vor Roth vielleicht bisschen mehr im Training geschwommen bin (aber nicht recht viel mehr), gebe ich als Zielzeit jetzt mal wieder die 1:19 vor.
Und auch wenn die durchschnittliche Wassertemperatur im Juli bei 25 Grad liegt, sind Neo’s auf alle Fälle zugelassen, juhuuu!
Das wars mit der heißen Phase der Vorbereitung auf den Ironman Austria am kommenden Sonntag.
Nächste Woche wird nur noch getapert und hauptsächlich geschwommen.
Die Woche jetzt nach dem Rothsee-Triathlon habe ich nochmal genutzt, Schwerpunkte beim Laufen und beim Schwimmen zu setzen.
So war ich die letzten Tage 5x beim Schwimmen (Samstag Freibad Pfaffenhofen, Sonntag Rothsee, Dienstag Schyrenbad, Freitag Freibad Unterhaching und heute Freiwasserschwimmen mit Neo im wunderschönen Wörthsee). Auch habe ich mit am Mittwoch mit knapp 3 Stunden und heute mit 2:30 Stunden nochmals zwei längere Läufe miteingebaut und es lief auch ganz gut, auch wenn es heute doch recht schwül und dampfig war. Gestern bin ich noch eine lockere 92 km Einheit Richtung Starnberg, Seefeld, Wörthsee, Wessling, Gauting geradelt und obwohl es wirklich locker war, bin ich mit dem gefahrenen Schnitt sehr zufrieden.
Radform scheint zu stimmen, Laufform ist auch nicht die schlechteste und Schwimmen wird schon irgendwie gehen
Der Ironman kann kommen……..!
Das wird meine Startnummer Sonntag in einer Woche beim Kärnten Ironman Austria in Klagenfurt sein.
Das Ergebnis des Rothsee-Triathlons habe ich ja gestern nachmittag schon mitgeteilt, aufgrund des Finales um die Europameisterschaft der Lehrstunde der Spanier musste der Rennbericht etwas warten.
Zwischenzeitlich wurde hier ja schon sehr ketzerisch besorgt nachgefragt, warum ich solange unterwegs war
. Die Antwort auf diese Frage habe ich mit “unterirdischem Schwimmen” auch schon gegeben.
Auch wenn das Schwimmen nicht so lief, wie ich mir das vorstellen würde (Sub30 wäre schon Klasse), war ich mit dem gestrigen Wettkampf ganz zufrieden. Aber der Reihe nach:
Schwimmen mit 32:09 und Platz 729 in der Einzeldisziplin-Wertung (von 963 gestarteten) sagt eigentlich schon alles. Auf dem Weg bis zur ersten Wendeboje hatte ich wirklich ein sehr gutes Gefühl und lag auch immer kurz hinter einer großen Gruppe. Aber auf dem zweiten und dritten Teil des Dreieckskurs merkte ich dann selbst, wie ich immer langsamer wurde.
Der erste Wechsel verlief eigentlich auch ganz gut, auch wenn der Weg vom Schwimmausstieg bis zum Radaufstieg doch recht lang war. Aufm Rad konnte ich dann auch gleich Druck machen und die Beine fühlten sich recht frisch und gut an. Schlussendlich lag die reine Fahrzeit lt. meinem Tacho bei 1:10 für 41,5 KM was einem Schnitt <35 km/h entspricht. So konnte ich doch etliche Kollegen, die in meiner Startgruppe waren wieder überholen. Der zweite Wechsel ging eigentlich auch recht gut, auch hier war der Weg durch die Wechselzone recht lang und mit 1:13,55 liege ich auf Platz 287 der Einzelwertung.
Die Laufstrecke entpuppte sich als wirklich nicht leicht, so war es fast ein ständiges auf und ab und hier merkte ich dann doch, dass ich die letzten beiden Wochen beim Laufen mehr in Richtung Ausdauer denn in Richtung Spritzigkeit mein Augenmerk gelegt hatte. So fühlten sich meine Beine hier nicht recht frisch an und ich kam auch erst bei Kilomter 6 in einen guten Laufrhythmus. Die Laufstrecke war auch ca. 400 m länger, da an einer Bundesstraße Bauarbeiten sind und deshalb die Streckenführung noch etwas geändert wurde. Mit 44:18 und Platz 172 in der Einzelwertung bin ich letzlich auch zufrieden.
Insgesamt muss man sagen, dass es ein sehr schöner und gut organisierter Wettkampf war. Auf der Radstrecke, die größtenteils auf der Streckenführung der Challenge Roth verläuft, aber in umgekehrte RIchtung, kam teilweise Gänsehautfeeling bei mir auf, als ich mich an die Teilnahme bei der Challenge im letzten Jahr erinnerte.
Auch das zurückradeln vom Ziel zum Startbereich (ca. 10km) ging bei Rückenwind sehr gut und meine Beine fühlen sich heute auch sehr locker an.
Hinsichtlich Klagenfurt bin ich zuversichtlich, dass die Rad- und Laufform sich als gut erweist und auch das Schwimmen werde ich irgendwie hinter mich bringen und dann in bewährter Manier das Feld wieder vor mir hertreiben ![]()
Gesamtplatz 342 beim Rothsee-Triathlon in 2:30,39. Rennbericht folgt.
Morgen steht neben dem Finale um die UEFA-Fussball-Europameisterschaft auch mein letzter Formtest vor dem Ironman Austria aufm Plan.
Starten werde ich beim Rothsee-Triathlon über die Olympische Distanz. Die letzte Gelegenheit unter Wettkampfbedingungen nochmal alle System hoch zu fahren und auch das Race-Setup zu testen.
Ich hoffe, dass ich mit einer einigermaßen vernüftigen Zeit ausm Wasser komme und dann beim Radfahren und Laufen heißt es morgen einfach nur “Augen zu und durch”.
Ein Erlanger-Arbeitskollege hat mir schon gesteckt, dass seine Bestzeit, auch wenn die schon paar Jährchen zurück liegt, bei 2:27 steht. Beim Blick in die Ergebnislisten aus dem letzten Jahr jedoch, gebe ich jetzt mal als Ziel Sub 2:20 aus. Anscheinend ist die Laufstrecke nicht recht einfach, den eine 36er Zeit für den Sieger ist über 10 km nicht recht schnell.