Kategorie-Archiv: Misson IMA

R├╝ckblick

Mit dem X-Duathlon in PAF (dort wurde ich ├╝brigens 9. in der Zeit von 51.26 Minuten) habe ich die Vorbereitung auf die Saison 2009 mit Ziel SUB 10:30 bei der Challenge Roth am 12. Juli 2009 eingel├Ąutet.

Das Ziel hatte ich eigentlich schon bei meinem heurigen Start beim Ironman Austria in Klagenfurt, dem erkl├Ąrten Saisonh├Âhepunkt 2008, allerdings hat mir dort mein Magen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber immerhin habe ich meine mittlerweile zweite Langdistanz gefinisht und aller guten Dinge sind bekanntlich 3 ­čśë

R├╝ckblickend muss ich zugegeben, dass die Saison 2008 als durchwachsen zu bezeichnen ist, die mit dem aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht gelaufenen M├╝nchen Marathon dementsprechend geendet hat.

Lief es zu Beginn im Fr├╝hjahr bei den 3 Halbmarathons (Ismaning, Forstenried, Ingolstadt) und auch beim Sprint-Triathlon im Oly-Park noch recht gut, kamen danach Wettk├Ąmpfe, die auch nicht allzu schlecht waren. Jedoch waren dort immer Teildisziplinen dabei, die nicht nach meinem Geschmack gelaufen sind.

So war beim Duathlon in Kelheim der erste Lauf ├╝ber 20 km und das Radfahren noch ganz ordentlich, beim abschlie├čenden Lauf ├╝ber 10 KM ging mir dann sauber die Kraft und Puste aus. Bei der Mitteldistanz in Moret sind 43:07 f├╝r 1.950 m Schwimmen einfach nur schlecht, Radfahren und vor allem Laufen war dann wieder okay. Auf der olympischen Distanz am Rothsee war Schwimmen so naja, Radfahren ganz gut, aber beim abschlie├čenden Lauf hat mir dann die Spritzigkeit gefehlt. Beim Ironman in Klagenfurt war schwimmen im Rahmen meiner M├Âglichkeiten/Trainingszustandes okay, auch das Radfahren lief ganz gut, aber die Magenprobleme beim Marathon sorgten dann schlussendlich f├╝r die Endzeit von knapp unter 12 Stunden.

In der zweiten Saisonh├Ąlfte waren dann die Wettk├Ąmpfe vielleicht zu eng getaktet, so dass es hier zwar noch gut lief, aber von Wettkampf zu Wettkampf der Akku immer leerer wurde.

Die Mitteldistanz in Erlangen mit einer Endzeit von 4:31 Stunden war mein bester Wettkampf 2008. Hier lief eigentlich alles ganz gut (bis auf die Radkette) und dort war ich auch sehr zufrieden mit mir ­čśë Tutzing war eigentlich auch ganz gut, bis auf die 2-Minuten-Drafting-Strafe aufm Rad und beim Laufen hatte ich schwere Oberschenkel. Trotzdem auch hier eine Verbesserung zu meinem ersten Start dort vor zwei Jahren. Und K├╝hbach mit meinem Crash hat dann noch das i-T├╝pfelchen auf die durchwachsene Saison gesetzt.

Aber der Blick geht jetzt nicht mehr zur├╝ck, sondern nach vorne und wie oben schon erw├Ąhnt, ist die Challenge in Roth Saisonh├Âhepunkt, bei dem es gilt, die 10:30 endlich zu knacken.

Auf welchen Wettk├Ąmpfen ich mich daf├╝r vorbereite, steht noch nicht fest und werde ich in den n├Ąchsten Wochen planen. Auf alle F├Ąlle wird sich in einigen Punkten (Trainingssteuerung, Ern├Ąhrung, Zeitmanagement etc.) etwas ├Ąndern und Ideen dazu habe ich bereits im Kopf…..Einzelheiten folgen nat├╝rlich.

In diesem Sinne auch euch einen guten Start in die Vorbereitung auf die Saison 2009. Haut rein…!

Irrsinn

1.100 Athleten haben sich gestern auf der Ironman-Expo f├╝r den Ironman Austria 2009 angemeldet (ich war keiner davon ­čśë ). Die Online-Anmeldung hatte dann von gestern auf heute um 0:00 ge├Âffnet und nach

92 Minuten, ja genau 92 Minuten

war der Ironman Austria 2009 ausgebucht.

Wo soll das noch hinf├╝hren? Irgendwann werden die Startpl├Ątze wie Fussballdauerkarten vererbt werden ­čśë

Nachlese

Erstmal danke f├╝r die Gl├╝ckw├╝nsche. Und auch wenn ich mir eine andere Finishzeit und vor allem einen anderen Marathon vorgestellt habe, bin ich nicht entt├Ąuscht oder traurig oder sonst was, dass es am Sonntag nicht geklappt hat. Klar h├Ątte ich gerne eine anst├Ąndige Laufperformance beim Hauptwettkampf der Saison hingelegt, aber wie ich schon sagte, auf einer Langdistanz muss alles zusammen passen und kann viel passieren.

Ich muss auch gestehen, dass ich bei Kilometer 3 ganz kurz, aber wirklich nur ganz kurz mit dem Gedanken ans Aufh├Âren gespielt habe. Aber ich wollte unbedingt dieses Finish haben. Daf├╝r habe ich die letzten Monate sehr viel Zeit und Schwei├č investiert, so manchen sozialen Kontakt vernachl├Ąssigt und dar├╝ber hinaus geh├Ârt aufgeben (es sei denn aus gesundheitsgef├Ąhrdenden Gr├╝nden) nicht zum Wortschatz eines Triathleten.

Der Muskelkater in den Oberschenkel l├Ąsst sch├Ân langsam nach und auch der R├╝cken erholt sich. Zeit also, sich den Wettkampf und das drumherum genauer anzuschauen.

Die Ironman-Expo war mit Sicherheit nicht schlecht, aber die „Messe-Angebote“ haben mich jetzt nicht vom Stuhl gehauen, somit habe ich auch nix gekauft (nicht zu vergleichen mit Roth, wo man quasi im vorbeigehen einen Scott Plasma Carbon Rahmen kauft ­čśë ). Die Registrierung und Abholung der Startunterlagen lief problemlos und auch sehr schnell. Die Parkplatzsituation um die Ironman-City rum war sehr begrenzt, jedoch stand mit dem Parkplatz des Minimundus in 5 Gehminuten ausreichend Parkfl├Ąche zur Verf├╝gung.

Die Pastaparty am Freitag abend lie├č keine W├╝nsche offen und es gab Pasta in unterschiedlichen Variationen (Penne mit Tomatenso├če, Schinkennudeln, Nudeln mit Kr├Ąuterso├če) dazu Salat, Brot, Kuchen, Obst, Esspresso und Kaltgetr├Ąnke. Auch das Rahmenprogramm mit Interviewrunden (Vanhoenacker, Langbrandtner, Camerford, Hauke etc.) passte ganz gut dazu.

Der Rad- und Beutel-Check-in am Samstag lief auch reibungslos. Gew├Âhungsbed├╝rftig war, dass beim einchecken ein Foto des Athleten mit dem Rad gemacht worden ist und beim auschecken wurde anhand des Fotos dann ├╝berpr├╝ft, ob Rad und Athlet auch zusammen geh├Âren ­čśë

Die Stimmung im Strandbad beim Schwimmstart war eigentlich ganz gut, dort waren auch ziemlich viele Leute. Auf der Radstrecke war die Stimmung nicht so dolle. Einzig oben am Rupertiberg sowie auf der zweiten Runde am Ende des Anstieges zum Faaker See waren sowas wie Stimmungsnester. Die Radstrekce ist trotz der 800 Hm pro Runde ziemlich schnell und genial ist, dass die Stra├čen wirklich komplett abgesperrt sind.

Die Stimmung auf der Laufstrecke ist beim Abschnitt nach Krumpendorf und wieder zur├╝ck auch nicht der Bringer. Hier stehen vereinzelt Anwohner und feuern an, das wars aber dann schon. Mehr los war dagegen in der Stadtmitte, wo mit Moderation und Leinwand richtig Stimmung gemacht wurde. Trotzdem gab es immer wieder mal lustige Spr├╝che wie:

„Aufgehts, ihr seits hier ned zum Urlaub“ oder eine Gruppe Jugendlicher hat bei jedem „Geher“ „Wir wolln dich laufen sehn“ angestimmt ­čśë

Der Zielbereich mit Zielgerade ist nicht schlecht und l├Ąsst auch G├Ąnsehautfeeling aufkommen, Roth fand ich aber emotionaler und besser. Ebenso war die Zielverpflegung nicht so der Bringer. Es gab zwar eine gro├če Auswahl (Baguette, K├Ąsesemmeln, Wurstsemmeln, H├╝hnerbr├╝he, Tomatensuppe mit Reis, Pasta, Kuchen, Obst), aber es war alles ziemlich klein und eng aufeinander. Ebenso dass man f├╝rs trinken anstehen musste und die Ausschenker f├╝r jeden Athleten einzeln was eingeschenkt haben. Das h├Ątte man auch anders l├Âsen k├Ânnen.

Ingesamt muss ich sagen, dass eine sch├Âne Erfahrung war, mal an einem „richtigen“ Ironman teilzunehmen, mir im gro├čen und ganzen aber Roth letztes Jahr besser gefallen hat.

Nichts desto trotz bleibt aber mit Klagenfurt noch eine Rechnung offen ­čś«

Gefinisht

Mittlerweile bin ich wieder zur├╝ck aus Klagenfurt und habe noch leichten Muskelkater im R├╝cken und in den Oberschenkeln ­čśë

Meine Finish-Zeit war 11:51,59 und mit Sicherheit nicht das, was ich mir so vorgestellt hatte, aber der Ironman lief auch leider nur zu 2/3 so wie es h├Ątte sein sollen. Aber der Reihe nach:

6:45 Uhr Athleten-Segnung durch den Ironman-Pfarrer. Als es aber dann um Punkt 7:00 los geht, ist von christlicher N├Ąchstenliebe nicht mehr viel zu sp├╝ren. Obwohl ich mich weiter hinten und ziemlich am Rand (so wie es f├╝r langsame Schwimmer vorgeschlagen war) eingeordnet hatte, waren die ersten 200-300 m nur ein Hauen und Stechen und die sprichw├Ârtliche Waschmaschine. So was hatte ich bis jetzt wirklich noch nie erlebt. Danach lief es eigentlich sehr gut, hatte immer wieder mal gute F├╝sse vor mir und war auch bis zum 2. Wendepunkt immer in einer Gruppe, die ein gutes Tempo geschwommen sind. Nach dem zweiten Wendepunkt, als es dann wieder zur├╝ck ans Strandbad bzw. zum Lendkanal ging, war ich auf einmal alleine und die Strecke zur├╝ck war auch nicht angenehm zu schwimmen, da die Wellen doch deutlich zunahmen und ich wei├č gar nicht, wie oft ich beim Atmen Wasser geschluckt habe ­čśë Auf diesem Streckenabschnitt kam ich mir auch sehr langsam vor. Im Lendkanal wurde es dann wieder besser und die Wasserpflanzen, die ich im Mai schon begutachten konnte, waren doch tiefer als angenommen und da mir hier die Orientierung wieder sehr leicht fiel, kam ich wieder gut voran. Beim Schwimmausstieg rief mir der freundliche Helfer dann 1:22 zu und damit konnte ich wirklich gut leben.

Genau betrug meine Schwimmzeit 1:22,37.

In der Wechselzone gleich meinen Beutel geschnappt, Neo runter, Helm auf, Startnummer an, Schuhe an und dann gings ab zum Rad. In T1 habe ich somit 3:37 Minuten verbracht.

Aufm Rad lief es dann von Anfang an sehr gut. Am S├╝dufer entlang des W├Ârthersees Richtung Velden hatten wir sch├Ânen R├╝ckenwind. Leider fing es dann doch noch zu Regnen an, der Schauer dauerte aber nur ca. 10 Minuten. Das reichte aber, dass die Stra├čen erstmal nass waren. Die erste Steigung hoch zum Faaker See ging ganz gut und locker. Waren uns da aber tausende von Zuschauern versprochen, standen hier nur vereinzelte Gruppen. Lag wahrscheinlich am leichten Regen. Am Faaker See gings dann wieder Richtung Klagenfurt zur├╝ck und man merkte, dass hier Gegenwind herrscht. Rupertiberg ging auch ganz gut und dann war die erste Runde auch schon wieder vorbei. Radwende in Klagenfurt und ab in die zweite Runde. Hier hatte der Wind jetzt doch aufgefrischt und hatten wir in der ersten Runde am S├╝dufer noch R├╝ckenwind, war davon jetzt irgendwie nix mehr zu sp├╝ren. Lief aber trotzdem noch ganz gut und da sich irgendwann schon ziemlich am Anfang mein Tacho verabschiedet hatte, verging die Zeit mit Kopfrechnen auch ganz fix. Steigung hoch zum Faaker See war schon h├Ąrter, ging aber noch gut. Hier standen jetzt dann doch mehr Zuschauer als bei der ersten Runde und es kam richtig Stimmung auf. Trotzdem kein Vergleich mit dem Solarer Berg. Der auffrischende Gegenwind Richtung Klagenfurt zur├╝ck war jetzt schon ziemlich nervig und kostete doch einige K├Ârner. Rupertiberg ging dann schon ziemlich z├Ąh, aber danach gehts dann, von ein paar Wellen abgesehen, eigentlich flach bis leicht absch├╝ssig weiter nach Klagenfurt, so dass man sich hier wunderbar erholen kann.

Insgesamt sa├č ich 5:22,24 aufm Rad und bin damit auch super zufrieden.

Rad in die T2 geschoben, weiter gelaufen zu den Beuteln, ins Wechselzelt und dann wieder mal der Versuch, Socken ├╝ber na├če F├╝sse zu ziehen ­čśë Ich muss auch sagen, meine Laufsocken sind ziemlich eng und auch wenn ich die vorher immer dehne, dauert es einfach seine Zeit. Hier muss ich mir mal was ├╝berlegen (Barfu├č? Neue Socken?). So verbrachte ich 4:48 in der Wechelzone 2 und dann gings auf die Laufstrecke.

Meine Beine f├╝hlten sich klasse an und vor mir lief ein Kollege in einem sch├Ânen Tempo, so dass ich mit dem zu Beginn mitgelaufen bin. Nach einem Kilometer kam dann die erste Verpflegungsstation und da ich noch fr├╝h genug auf Gels zur├╝ckgreifen werde, nahm ich mir ein St├╝ckchen Banane und etwas Wasser. Banane gegessen, Wasser getrunken, sch├Ân weitergelaufen und normalerweise kommt so zwischen Kilometer 28-32 beim Marathon der Mann mit dem Hammer, bei mir kam er ungef├Ąhr 400 m hinter der Verpflegungsstation und schlug mir mit aller Wucht in den Magen. Ich bekam also Magenkr├Ąmpfe und konnte erstmal nicht weiterlaufen. Also ein St├╝ckchen gegangen, wieder gelaufen, wieder gegangen usw. Die Magenprobleme wurden auch in der Folgezeit nicht besser, obwohl ich an den Verpflegungsstellen vieles ausprobierte (Cola, Cola mit Wasser, Iso-Drink…). Hunger hatte ich irgendwie gar keinen mehr und auch als ich eine Toilette aufsuchte und mich erleichtern wollte, ging das nicht. So war es mir nicht m├Âglich, l├Ąnger als 2 km am St├╝ck zu laufen ohne anschlie├čend dann wieder Gehpausen einzulegen.

Somit wurde es ein ziemlich langer Marathon, zudem es auch noch gut warm und aufgrund der vorherigen Regenschauer richtig schw├╝l wurde. Meine Laufzeit Lauf-/Gehzeit betrug 4:58,30 und somit deutlich ├╝ber einer Stunde mehr als vorgenommen.

Ich glaube, dass meine Magenprobleme von der Banane auf der Laufstrecke kamen. Beim Radfahren habe ich mich eigentlich genauso verpflegt wie letztes Jahr in Roth und auch beim rauslaufen aus der Wechselzone hatte ich keinerlei Probleme. Nomalerweise habe ich auch keine Probleme, Bananen beim Laufen zu essen und habe das auch schon vielfach gemacht. Aber diese war schon bisschen matschig und wer wei├č, vielleicht hatte die auch schon l├Ąnger in der Sonne gelegen.┬á Aber es ist jetzt m├╝├čig, ├╝ber h├Ątte, w├Ąre, wenn aber zu diskutieren.

Trotzdem bin ich im nachhinhein nicht traurig oder sauer, dass es mit der angepeilten Zeit von Sub 10:30 nicht geklappt hat, denn an so einem Tag muss halt einfach alles zusammenpassen.

Nachlese/Bilder/Impressionen etc. folgen.

Kribbeln

Meine Sachen sind gepackt, die Beine frisch rasiert und heute gegen mittag gehts dann auf nach Klagenfurt.

Dort steht dann die Registration und das Abholen der Startunterlagen aufm Plan, anschlie├čend kurz zu meiner Unterkunft und mein Rad und meine Sachen verstauen und dann werde ich abends noch auf die Pasta-Party in die Ironman-City schauen.

Morgen vormittag gibts dann noch die M├Âglichkeit f├╝r 2 Stunden im W├Ârthersee auf der Schwimmstrecke ein Schwimmtraining zu absolvieren (mal schauen ­čśë ) und auch die Wettkampfbesprechung findet statt. Nachmittags gehts dann an den Bike-Check-in w├Ąhrend die restliche Zeit dann nochmal relaxen aufm Plan steht.

Das Kribbeln und die Vorfreude steigt sch├Ân langsam und jetzt muss auch nur noch das Wetter mitspielen (Temperaturen w├╝rden schon mal passen, blo├č auf der Radstrecke sollte es bitte trocken sein)

Durchgangszeiten

Nachdem ich dieses Jahr ohne meinen Fanclub zu meiner Langdistanz reise, da Klagenfurt doch bisschen weiter ist als Roth und f├╝r einen Tagesausflug deshalb nicht gerade geeignet ist, gibts aber trotzdem auch hier den

Durchgangszeitenrechner f├╝r alle daheimgebliebenen!

Ob ich noch auf Kurs bin, kann auch jederzeit unter www.ironman.com mit der track an athlete – Funktion ├╝berpr├╝ft werden.

Running

Nach der sch├Ânen Radltour durch das K├Ąrnterland steht abschlie├čend noch der Marathon aufm Plan.

Die Laufstrecke ist vollkommenden Flach und f├╝hrt aus der Wechselzone raus Richtung Krumpendorf. Dort wird gewendent und dann gehts ├╝ber die Ironman City weiter ins Zentrum nach Klagenfurt. Um den Lindwurm rum gehts dann wieder zur├╝ck ├╝ber die Ironman City nach Krumpendorf und von dort wieder zur├╝ck ins Zentrum und dann ist an der Ironman City auch schon das Ziel ­čśë

Ich hoffe jetzt mal, dass es am Sonntag nicht allzu warm ist, denn Schatten auf der Laufstrecke ist wirklich Mangelware. Sch├Ân nur, dass die Wege durchg├Ąngig asphaltiert sind, da ich pers├Ânlich lieber auf Asphalt denn befestigten Schotterwegen laufe.

Als Zielzeit habe ich mir mal eine 3:45 vorgenommen.

Rupertiberg

So hei├čt die gr├Â├čte Herausforderung auf der Radstrecke und ist 2x hoch zu treten.

Die 180 Radkilometer sind in 2 Runden zu jeweils 90 km zu fahren und meistens f├╝r den kompletten Verkehr gesperrt.

Die Streckenf├╝hrung verl├Ąuft von Klagenfurt ├╝ber das S├╝dufer nach Velden. Von dort geht es nach Rosegg, St. Niklas und weiter zum Faaker See, wo gegen den Uhrzeigersinn bis zur Kreuzung in Egg am See gefahren wird. Hier geht es weiter nach Ledenitzen und Mallenitzen. Bei St. Peter f├Ąhrt man ├╝ber M├╝hlbach nach Rosegg zur├╝ck und weiter nach Velden und ├╝ber Schiefling, St. Egyden, Ludmannsdorf und K├Âttmannsdorf zur├╝ck nach Klagenfurt. Diese Strecke zu je 90 km wird zweimal gefahren.

Die Radstrecke ist mit ca. 800hm pro Runde mit Sicherheit nicht als flach zu bezeichnen und die drei gr├Â├čeren Anstiege pro Runde werden nicht erst auf der zweiten Runde weh tun. Trotzdem w├╝rde ich die Strecke als genausoschnell wie Roth einsch├Ątzen und hoffe, mein Bike nach 5:20 Stunden Fahrzeit in der T2 abstellen zu k├Ânnen.

W├Ârthersee

Race week hat begonnen und die Vorfreude steigt sch├Ân langsam bei mir. Mal Zeit, die Wettkampfst├Ątten etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Nachdem man mir ja schon im Vorfeld die F├Ąhigkeit zum Schwimmen abgesprochen hat und deshalb mehr vom Baden spricht, kann ich mich im klaren Wasser des W├Ârthersee’s ja so richtig ausplanschen ­čśë

Geschwommen wird in einem Dreieckskurs, wobei es vom Strandbad Klagenfurt erstmal 1.500m geradeaus auf den See rausgeht, anschlie├čend wird nach links Richtung Strandbad Maierigg geschwommen, bevor es wieder Richtung Klagenfurt und die letzten 900m durch den Lendkanal (pfui) zum Schwimmausstieg geht.

Auch wenn ich letztes Jahr vor Roth vielleicht bisschen mehr im Training geschwommen bin (aber nicht recht viel mehr), gebe ich als Zielzeit jetzt mal wieder die 1:19 vor.

Und auch wenn die durchschnittliche Wassertemperatur im Juli bei 25 Grad liegt, sind Neo’s auf alle F├Ąlle zugelassen, juhuuu!

Schluss, Aus, Vorbei

Das wars mit der hei├čen Phase der Vorbereitung auf den Ironman Austria am kommenden Sonntag.

N├Ąchste Woche wird nur noch getapert und haupts├Ąchlich geschwommen.

Die Woche jetzt nach dem Rothsee-Triathlon habe ich nochmal genutzt, Schwerpunkte beim Laufen und beim Schwimmen zu setzen.

So war ich die letzten Tage 5x beim Schwimmen (Samstag Freibad Pfaffenhofen, Sonntag Rothsee, Dienstag Schyrenbad, Freitag Freibad Unterhaching und heute Freiwasserschwimmen mit Neo im wundersch├Ânen W├Ârthsee). Auch habe ich mit am Mittwoch mit knapp 3 Stunden und heute mit 2:30 Stunden nochmals zwei l├Ąngere L├Ąufe miteingebaut und es lief auch ganz gut, auch wenn es heute doch recht schw├╝l und dampfig war. Gestern bin ich noch eine lockere 92 km Einheit Richtung Starnberg, Seefeld, W├Ârthsee, Wessling, Gauting geradelt und obwohl es wirklich locker war, bin ich mit dem gefahrenen Schnitt sehr zufrieden.

Radform scheint zu stimmen, Laufform ist auch nicht die schlechteste und Schwimmen wird schon irgendwie gehen ­čśë Der Ironman kann kommen……..!

Rothsee-Triathlon

Das Ergebnis des Rothsee-Triathlons habe ich ja gestern nachmittag schon mitgeteilt, aufgrund des Finales um die Europameisterschaft der Lehrstunde der Spanier musste der Rennbericht etwas warten.

Zwischenzeitlich wurde hier ja schon sehr ketzerisch besorgt nachgefragt, warum ich solange unterwegs war ­čśë . Die Antwort auf diese Frage habe ich mit „unterirdischem Schwimmen“ auch schon gegeben.

Auch wenn das Schwimmen nicht so lief, wie ich mir das vorstellen w├╝rde (Sub30 w├Ąre schon Klasse), war ich mit dem gestrigen Wettkampf ganz zufrieden. Aber der Reihe nach:

Schwimmen mit 32:09 und Platz 729 in der Einzeldisziplin-Wertung (von 963 gestarteten) sagt eigentlich schon alles. Auf dem Weg bis zur ersten Wendeboje hatte ich wirklich ein sehr gutes Gef├╝hl und lag auch immer kurz hinter einer gro├čen Gruppe. Aber auf dem zweiten und dritten Teil des Dreieckskurs merkte ich dann selbst, wie ich immer langsamer wurde.

Der erste Wechsel verlief eigentlich auch ganz gut, auch wenn der Weg vom Schwimmausstieg bis zum Radaufstieg doch recht lang war. Aufm Rad konnte ich dann auch gleich Druck machen und die Beine f├╝hlten sich recht frisch und gut an. Schlussendlich lag die reine Fahrzeit lt. meinem Tacho bei 1:10 f├╝r 41,5 KM was einem Schnitt <35 km/h entspricht. So konnte ich doch etliche Kollegen, die in meiner Startgruppe waren wieder ├╝berholen. Der zweite Wechsel ging eigentlich auch recht gut, auch hier war der Weg durch die Wechselzone recht lang und mit 1:13,55 liege ich auf Platz 287 der Einzelwertung.

Die Laufstrecke entpuppte sich als wirklich nicht leicht, so war es fast ein st├Ąndiges auf und ab und hier merkte ich dann doch, dass ich die letzten beiden Wochen beim Laufen mehr in Richtung Ausdauer denn in Richtung Spritzigkeit mein Augenmerk gelegt hatte.┬á So f├╝hlten sich meine Beine hier nicht recht frisch an und ich kam auch erst bei Kilomter 6 in einen guten Laufrhythmus. Die Laufstrecke war auch ca. 400 m l├Ąnger, da an einer Bundesstra├če Bauarbeiten sind und deshalb die Streckenf├╝hrung noch etwas ge├Ąndert wurde. Mit 44:18 und Platz 172 in der Einzelwertung bin ich letzlich auch zufrieden.

Insgesamt muss man sagen, dass es ein sehr sch├Âner und gut organisierter Wettkampf war. Auf der Radstrecke, die gr├Â├čtenteils auf der Streckenf├╝hrung der Challenge Roth verl├Ąuft, aber in umgekehrte RIchtung, kam teilweise G├Ąnsehautfeeling bei mir auf, als ich mich an die Teilnahme bei der Challenge┬á im letzten Jahr erinnerte.

Auch das zur├╝ckradeln vom Ziel zum Startbereich (ca. 10km) ging bei R├╝ckenwind sehr gut und meine Beine f├╝hlen sich heute auch sehr locker an.

Hinsichtlich Klagenfurt bin ich zuversichtlich, dass die Rad- und Laufform sich als gut erweist und auch das Schwimmen werde ich irgendwie hinter mich bringen und dann in bew├Ąhrter Manier das Feld wieder vor mir hertreiben ­čśë

Systeme hoch

Morgen steht neben dem Finale um die UEFA-Fussball-Europameisterschaft auch mein letzter Formtest vor dem Ironman Austria aufm Plan.

Starten werde ich beim Rothsee-Triathlon ├╝ber die Olympische Distanz. Die letzte Gelegenheit unter Wettkampfbedingungen nochmal alle System hoch zu fahren und auch das Race-Setup zu testen.

Ich hoffe, dass ich mit einer einigerma├čen vern├╝ftigen Zeit ausm Wasser komme und dann beim Radfahren und Laufen hei├čt es morgen einfach nur „Augen zu und durch“.

Ein Erlanger-Arbeitskollege hat mir schon gesteckt, dass seine Bestzeit, auch wenn die schon paar J├Ąhrchen zur├╝ck liegt, bei 2:27 steht. Beim Blick in die Ergebnislisten aus dem letzten Jahr jedoch, gebe ich jetzt mal als Ziel Sub 2:20 aus. Anscheinend ist die Laufstrecke nicht recht einfach, den eine 36er Zeit f├╝r den Sieger ist ├╝ber 10 km nicht recht schnell.