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Challenge Rimini

Der erste längere sportliche Einsatz sollte heuer bei der Challenge Rimini über die Mitteldistanz über die Bühne gehen. Zum Zeitpunkt der Anmeldung war aber noch nicht klar, dass dies auch gleich mit meinen/unseren Flitterwochen verknüpft werden wird 🙂
IMGP1989Die Tage davor waren wir erst noch am Gardasee und sind dann am Donnerstag vorm Rennen nach Rimini aufgebrochen. Unser Hotel lag gleich direkt neben RaceOffice, Wechselzone und Start/Ziel, was die Wege sehr kurz gehalten hat. Am Samstag war ich noch auf der Rennbesprechung, nachmittag bei strömenden Regen dann Rad eingecheckt und abends natürlich noch den ChampionsLeague-Sieg der Bayern im TV verfolgt. Mit diesen Eindrücken gings dann ins Bett. Start meiner Gruppe war für 9:30 Uhr angesetzt, so dass um 6:45 Uhr der Wecker klingelte und wir pünktlich um 7 Uhr beim Frühstück waren. Einzig der strömende Regen, der böige Wind und die Temperaturen von ca. 10 Grad waren nicht gerade gemütlich. Nach gutem Frühstück gings dann in die Wechselzone, das Rad aufwecken, die Rad- und Laufsachen bereit legen, sowie die Schwimmstrecke noch mal in Augenschein zu nehmen.

IMGP1998Dort wurde immer noch fleißig gearbeitet und der Wellengang ließ auch nichts gutes Verheißen. Vorallem für mich leidenschaftlicher Schwimmer. Dann kamen auch schon Durchsagen, dass der Schwimmstart örtlich verlegt wird, die Distanz aber gleich bleibt. Aus einer Strecke gegen den Uhrzeiger sollte nun wegen der Wellen/Strömung mit dem Uhrzeigersinn geschwommen werden. Es waren auch immer noch sehr viele Boote unterwegs, die mit den Bojen zu kämpfen hatten. Eigentlich hätten um 9 Uhr die Pro’s auf die Reise geschickt werden sollen, aber um 9:15 Uhr standen diese immer noch am Strand. Dann wurde die Strecke doch auch noch verkürzt und um 9:30 die erste Startwelle ins Meer geschickt. Ich war in der dritten Gruppe und um 9:50 Uhr, also mit 20 Minuten Verspätung durfte ich mich in die Fluten stürzen. Die ersten Meter wurde noch gewatet, dann gings mit schwimmen los. Das rausschwimmen ins Meer war sehr anspruchsvoll, da der Wellengang nicht gerade wenig war. Querschwimmen und wieder reinschwimmen mit der Strömung/Wellen war dann super. Aber leider war ich sowohl beim raus- als auch reinschwimmen nicht immer auf der Ideallinie unterwegs, so dass ich einige Meter zuviel geschwommen bin. Aber wenigstens war die Adria im Neo temperaturtechnisch ganz erträglich und auch der Regen hatte zwischenzeitlich aufgehört.

So gings dann in die Wechselzone, wo ich mir Thermosocken und eine Windjacke angezogen habe, meine „punky Paula“ geschnappt habe und mich auf die 90km machte. Dort warteten dann ca. 1.300HM, verteilt auf 3 schöne Anstiege. Teilweise erschwerte auch noch schlechter Asphalt das radeln, aber landschaftlich war die Strecke top. Ich fand einen guten Rythmus, konnte viele Mitstreiter überholen, wurde selber nur 3-4x überholt und fühlte mich durchaus wohl. Die Sonne kam auch mehr und mehr durch, trotzdem waren die Jacke und Socken sehr hilfreich. Nach knapp 3 Stunden war ich dann wieder in Rimini und freute mich auf den abschließenden Halbmarathon. In der Wechselzone noch kurz einen Toilettenstop eingelegt und schon ging’s los.

Im Gegensatz zur Radstrecke war die Laufstrecke komplett flach und die Temperaturen bewegten sich immer mehr Richtung 20 Grad. Auch beim Laufen fand ich schnell meinen Rythmus, wurde von Claudia immer sehr gut angefeuert und konnte auch hier weitere Plätze gut machen. Die ersten 10km lief ich in 40:49, die beiden weiteren 5km in knapp 22 Minuten so dass schlussendlich noch eine Sub 1:30 Halbmarathonzeit zu Stande kam.

Nach 4:57,55 Stunden lief ich dann ins Ziel ein. Die Zeit war gut für Gesamtplatz 90 bei den Männern und sogar 2 Profifrauen waren langsamer als ich.

IMGP2013

Insgesamt ein sehr schöner Wettkampf mit einer sehr anspruchsvollen Radstrecke und wenn die  Adria noch mitspielt eine super schöne Mitteldistanz. Mit meinem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und hat riesig Spass gemacht, auch wenn ich merke, dass mir aufgrund Hochzeit, Junggesellenabschied etc. doch einige längere Trainingseinheiten fehlen.

Waging am See Triathlon – Landesliga

Sonntag, 05:30 Uhr der Wecker klingelt. Ach, wie habe ich das vermisst….! Der erste Triathlon der Saison steht an und mit dem Triathlon in Waging am See über die Sprintdistanz auch der erste Einsatz im Team des MTV Pfaffenhofens in der Landesliga überhaupt für mich. In den fachlich gut informierten Triathlonkreisen wird die Landesliga auch zärtlich als Hammelklasse bezeichnet.

Nach einem schnellen Frühstück, entspannter Anreise, kurzen Plausch mit den Teamkameraden vor Ort, Abholen der Startunterlagen und einrichten der Wechselzone stehe ich um 8:30 Uhr dann auch schon im Neo beim Einschwimmen. Und auch wenn der Waginger See der wärmste See Oberbayerns ist, konnte der das letzten Sonntag nicht unter beweis stellen. Nach 5 Minuten einschwimmen war ich froh, wieder an Land zu kommen. Bei wahrscheinlich irgendwas um die 15 Grad ist es auch mit Neo kein vergnügen ins Wasser zu müssen.

Um 8:40 Uhr erfolgte dann der Start zum 750m schwimmen. Ich fand im kalten Wasser keinen Rhythmus, fühlte mich nicht wohl und war froh, nach 14:34 Minuten wieder an Land zu sein. Der Wechsel verlief dann einigermaßen schnell, Rennrad geschnappt und ab auf die Radstrecke. Hier war Windschatten freigegeben, aber wenn man keinen hat, mit dem man im Windschatten fahren oder kreiseln kann, dann nützt einem das gar nichts. Und so überholte ich auf der Radstrecke noch drei Mitstreiter, die allesamt nicht dran bleiben konnte und war die 20km komplett alleine unterwegs. Hinter mir formierte sich der MTV-Express, kam aber nicht an mich heran. Nach 38:12 Minuten stellte ich mein Rad wieder in der Wechselzone ab, kurz hinter mir noch einige MTV-Kollegen.

Auf der Laufstrecke fühlte ich mich dann im Gegensatz zum Schwimmen und Radfahren gleich sehr wohl, konnte ein gutes Tempo laufen und auch bereits den einen oder anderen einsammeln. Die ersten 2km führten durch den Campingplatz über eine Werft weg vom See bevor es dann letzten 500m zum Wendepunkt eine ziemlich fiese Steigung hoch. Oben durch einen Bauernhof und dann wieder zurück Richtung Ziel. Auch hier konnte ich noch 3 Kollegen einsammeln und war nach 18:30 für die 5km schlussendlich mit einer Endzeit von 1:11,24 im Ziel. Dies war gut für Platz 42 bei den Landesliga-Startern. 

So weit hinten war ich in der Ergebnisliste schon lange nicht mehr platziert und obwohl der Wettkampf Spass gemacht hat, war es absolut kein guter von mir. Schon beim Schwimmen keinen Rythmus, Radfahren dann alleine auf dem Rennrad ohne Auflieget und auch die kühlen Temperaturen (zum Glück war es trocken) lagen mir überhaupt nicht. Somit gibt es bis Rimini noch bisschen was zu tun !

Race-Bericht Kopenhagen

Mittlerweile sind schon wieder mehr als 1 1/2 Wochen seit der Challenge Kopenhagen, meiner (Ersatz-)Langdistanz in diesem Jahr.

Nach meinem Mißgeschick vor Roth, war mit Kopenhagen schnell ein Ersatzrennen gefunden. Die 5 Wochen zwischen Roth und Kopenhagen wurden weiter sinnvoll mit Training genutzt, so dass ich mit der Zielsetzung, eine neue persönliche Bestzeit über die Langdistanz zu erzielen, nach Kopenhagen gefahren bin. Das hierfür immer alles zusammen passen muss, versteht sich von selbst.

Und hier beginnt auch schon die Analyse, vor dem eigentlichen Rennbericht. Eine noch äußerst arbeitsreiche und intensive Arbeitswoche vor einer LD passt nicht ganz so gut. Eine 12-stündige Autofahrt am Freitag vor dem Rennen ist auch nicht unbedingt empfehlenswert und wenn dann am Samstag nachmittag, eine Stunde vor dem geplanten Bike-Check in noch der Hinterreifen einen Platten bekommt, wird man doch schon nervös. Dies soll absolut nicht als Ausrede dienen, aber wie geschrieben, bei einer Langdistanz muss alles passen.

Aber zurück zum Rennen. Schwimmstart erfolgte für mich um 7:15 Uhr, das Wasser war mit 19,5 Grad angenehm temperiert, die Startgruppe auch überschaubar gr0ß, so dass bis zur ersten Boje nach ca. 100 Meter das Gedränge übersichtlich blieb. Ansonsten war Schwimmen ereignislos, ich fühlte mich gut, hatte keinerlei schwerer Beine, Krampfansätze etc. So entstieg ich nach 1:13 den Fluten der Ostsee und nach einem nicht allzu schnellen Wechsel gings ab aufs Rad.

Die ersten drei Kilometer liefen recht flüssig, als ich plötzlich ein schwammiges Fahrgefühl hatte und zu meinem Entsetzen feststellen musste, dass ich hinten wieder einen Platten hatte…wtf! Also rechts ran, Rad raus, Reifen runter, Schlauch raus, neuen Schlauch rein, Reifen wieder drauf und dann mit meiner kleinen Handpumpe gepumpt wie ein Blöder. Recht viel ging hier nicht weiter, so dass ich einen Zuschauer in kompletter Fahrradmontur am Straßenrand stehend fragte, ob er eine bessere Handpumpe dabei hat. Dies hat er verneint, meinte aber dass er im Hotel auf der anderen Straßenseite eine Standpumpe hätte. Also kurz rüber gelaufen, Reifen aufgepumpt und ich setzte meine Fahrt angesäuert, wütend, grantig…fort.

Nach weiteren drei Kilometer das nächste mal das schwammige Gefühl und ich konnte es nicht fassen, den nächsten Platten. Diesmal links ran, Helm ab und mich sowas von geärgert und enttäuscht gewesen…! Ein Däne hat mir dann nach meiner Erklärung, warum es nicht mehr weitergeht – ich hatte nur einen Ersatzschlauch dabei – sein Handy geliehen, so dass ich Claudia mit der Bitte mich abzuholen, anrufen konnte, was ich dann auch gemacht hatte. Ansch. kam noch ein weiterer junge Däne, mit Rennrad vorbei und hat mir einen Ersatzschlauch angeboten. Aber leider war hier das Ventil für meine Aero-Felge zu kurz. Nach etwas überlegen, hat er mir dann sein komplettes Hinterrad, im Tausch gegen meines angeboten. Nach kurzem Geplänkel, wie wir das dann mit den Re-Tausch hinbekommen, haben wir Hinterräder getauscht und ich konnte mein Rennen weiter fortsetzen.

Mit noch mehr Wut, Adrenalin und was weiß ich im Bauch, machte ich mich auf die Aufholjagd. Die Radstrecke ist ziemlich wellig und windanfällig, aber sehr interessant und schön zu fahren. Nur bin ich dann die erste Radrunde viel zu schnell angegangen, so dass ich bei Kilometer 90 eigentlich schon fast fertig war 🙂 Aber es galt noch die zweite Runde zu absolvieren, der Wind hatte nochmal merklich zugelegt, bevor ich mich Richtung T2 auf den Weg machte und meine Laufschuhe auspacken durfte.

Im abschließenden Marathon gings dann 4x am Meer/Nyhaven entlang Richtung Norden u.a. an der kleinen Meerjungfrau vorbei und dann wieder zurück. Die erste Runde lief noch sehr gut, Runde zwei und drei waren bei 25 Grad einfach nur heiß, die vierte Runde fiel mir dann wieder leichter. Hier bin ich mit meiner 3:32 doch zufrieden, nachdem ich auf der Radstrecke doch einige Körner habe liegen lassen.

Im Zieleinlauf konnte ich mich dann noch mit Claudia abklatschen und freute mich, nach 10:24,10 als Gesamt 254 und 44 in meiner AK die Ziellinie zu überlaufen.

Insgesamt bin ich mit dem Rennen, unter den o.g. Umständen äußerst zufrieden und hat auch richtig Spass gemacht. Die Orga, die Strecke und vor allem die Zuschauer sind große Klasse. Nichts desto trotz habe ich für mich aber festgelegt, 2013 mal wieder eine Langdistanz-Pause zu machen

 

Halbmarathon Ingolstadt

Samstag abend, 17 Uhr und es hat immer noch 30 Grad. Zudem weht ein recht ordentlicher Wind, der aber bei diesen Temperaturen keinerlei Abkühlung bringt. Keine guten Voraussetzungen, um beim Halbmarathon in Ingolstadt einen sehr schnelle Zeit zu laufen.

Trotzdem reihe ich mich in der Startaufstellung ziemlich weit vorne ein und der erste Kilometer geht mit 3:39 Minuten mal wieder heftig ab. Danach reguliert sich das Tempo und  nach einer Runde durch die Innenstadt (vorbei an meinen „Fans“), gehts diesmal gen Osten Richtung Autobahn. Hier blässt einem der Wind regelrecht ins Gesicht und bremst zusätzlich. Ca. 20 Meter vor mit laufen zwei Läuferkollegen und ich versuche, einen kurzen Zwischensprint einzulegen, aufzuschließen und dann im Windschatten mitzulaufen. Aber trotz Tempoverschärfung komme ich einfach nicht ran, so dass ich die nächsten Kilometer alleine im Wind laufe.

Um den Wendepunkt rum, jetzt Rückenwind, gehts zurück in die Innenstadt und von dort aus weiter Richtung Westen. Auch hier bin ich größtenteils alleine auf weiter Flur. Zwei Läufer ca. 100 m vor mir, hinter mir höre ich auch weit und breit niemanden. So ist es schon eine Anstrengung, das Tempo bei diesen Temperaturen weiter hoch zu halten und nicht einen alleinigen Trott zu verfallen. Aufm Rückweg in die Innenstadt, bei Kilometer 17 merke ich die Trainingseinheiten der Tage davor und werde nochmal von zwei Läufern überholt. Obwohl Kopf und Ausdauer befehlen „da bleiben wir dran“, sagen die Beine „nein, das machen wir nicht“ und so gehts nochmal durch die Innenstadt und dann Richtung Ziel.

Dies erreiche ich schlussendlich nach 1:24,52, was für Gesamtplatz 19 und AK-Platz 6 gut war. Die Zeit hätte ich mir schon besser gewünscht, aber aus dem Training raus sowie bei diesen Temperaturen passt dies auch.

Hier noch ein kurzes Video vom Halbmarathon, leider sieht man mich nicht!

Nach einem abschließendem Carbo-Loading im Biergarten gings wieder zurück nach München und am Sonntag dann für eine Woche in die Toskana – TRAININGSLAGER (Bericht folgt).

Add some speed II – HM Ingolstadt

Fast schon traditionell geht es Ende April/Anfang Mai für mich zum Halbmarathon Ingolstadt. So auch heute Abend (Start 17 Uhr) und es ist meine 10. Teilnahme dann.

Die letzten Wochen waren von Training, auch wenn das Wetter nicht immer mitgespielt hat, geprägt und auch die letzten Tage, habe ich durchaus noch die eine oder andere knackige Trainingseinheit absolviert. Ich bin gespannt, wie meine Beine das weggesteckt haben und wie es heute abend dann laufen wird.

Meine Zeit aus 2010 werde ich wohl nicht knacken können, aber so in Richtung 1:20 würde ich dann schon gerne laufen. Allerdings haben die Veranstalter heuer den Kurs komplett umgebaut. Also auch das wird eine Überraschung werden.

Ich bin gespannt……

 

Add some Speed – Westparklauf

Noch 119 Tage bis zum Race-Day bei der Challenge Roth. Der Trainingsfokus liegt immer noch auf der Grundlagenausdauer und das Wetter hat in den letzten Tagen bereits mitgespielt, so dass ich die ersten Rennradeinheiten an der frischen Luft bestreiten konnte.

Nichts desto trotz darf die Geschwindigkeit bzw. das Tempotraining nicht komplett vernachlässigt werden und so war ich heute früh beim Westparklauf über 10km am Start. Das Wetter war mit leichtem Nieselregen und ca. 2 Grad nicht gerade einladend, dass Bett um 7:30 Uhr zu verlassen, aber was solls….angemeldet ist angemeldet.

Startnummernausgabe sehr gut organisiert, bisschen warmlaufen und dann gehts um 9:45 Uhr auf die Strecke. Diese erstreckt sich über 2 Runden á 5 Kilometer und ist durchaus hügelig. So ist z.B. die Brücke über den Mittleren Ring 4x zu laufen. Gleich vom Start weg gehts in einem Affentempo los und ich lasse mich mal wieder mitreißen. Bereits nach 3 Kilometer merke ich meinen 15km-Hügel-Lauf vom Freitag abend und die gestrigen 95km aufm Rad. Also bisschen Tempo raus und leicht über Wohlfühltempo, ein Reiz muss ja doch gesetzt werden, gehts weiter. Bei Kilometer 6 werde ich von drei Läufern eingesammelt, versuche dran zu bleiben, aber bei Kilometer 8 muss ich sie dann doch ziehen lassen.

Schlussendlich laufe ich mit 37:31 Minuten ins Ziel und dies ist für Gesamtplatz 23 (von 329) und Platz 4 in meiner AK.

Somit keine persönliche Bestzeit über die 10km, die liegt 37:30  und auch die Erkenntnis, dass mir derzeit etwas die „Leichtigkeit des Laufens“ fehlt und ich mir die Zeiten hart erarbeiten muss. Aber bis Roth sind es noch 119 Tage und ich hoffe, dass bereits beim nächsten Rennen, diese Leichtigkeit wieder zurück gekommen ist.

Hitzeschlacht

Die Oberschenkel „schmerzen“ noch etwas, die Schulterblätter „zwicken“ noch bisschen vom Sonnenbrand und die allgemeine Müdigkeit ist auch noch vorhanden. Trotzdem kommt der Wettkampfbericht für den Trumer Triathlon (Mitteldistanz), bei welchem ich gestern am Start stand.

4:03 Uhr, der Wecker klingelt am Sonntag morgen, welch unchristliche Zeit. Aber es hilft nix, die Anmeldung seit Dezember 2010 raus und die Startunterlagen gibts nur bis 7 Uhr. Also schnell 2 Tassen Kaffee und ein Marmeladenbrot und es geht los Richtung Salzburg. Kaum aufm Giesinger Berg angekommen, fällt mir siedenheiß ein, dass ich meine Uhr daheim vergessen habe. Kurz habe ich noch überlegt umzukehren, muss dann aber auch ohne gehen. Vorm Irschenberg noch kurzer Stau wegen Bergungsarbeiten, ansonsten geht es gut zu fahren und ich bin dann auch pünktlich in Obertrum (Nähe Salzburg) angekommen.

Startunterlagen geholt, Race-Package (Sonnenbrille, Lauftrinkgurt, LaniYard, Startnummernband + Getränke) bewundert (für 65 EUR Startgebühr), Wechselbeutel gepackt und dann auch meinen Wechselplatz hergerichtet – Routine!

Danach habe ich mich schön langsam zum Schwimmstart ins Obertrumer Strandbad aufgemacht. Das Schwimmen bestand aus einer ca. 700m langen ersten Runde, kurzer Landgang und anschl. nochmal ca. 1.200 m. Ich fühle mich vom Start weg gut, kann schön frei schwimmen und habe einen guten Rythmus. Kurz nach der ersten Wendeboje komme ich aber in etwas Getümmel in folge dessen mir auch einer am Zeitmesschip rumfummelt und mein Klettband fast aufgeht. Also das Klettband + Chip packen, in der rechten Hand halten und ca. 300 m rechts mit einer Faust schwimmen. Techniktraining soll ja gut fürs Schwimmen sein 🙂 .

Beim Landgang kurz das Klettband wieder am Bein festgezurrt und rein in den See zur zweiten, längeren Runde. Diese verläuft recht unspektakulär, auch wenn ich manchmal etwas zick-zack schwimme. Schlussendlich war ich 36:46 Minuten unterwegs, was für mich ganz passabel ist.

Danach gehts fast 400 m vom See bis in die Wechselzone, was mich etwas mehr als 2 Minuten kostet (hier gabs eine eigene Wertung und der Schnellste war 1:30 unterwegs). Neo aus, rein in die Radschuhe und ab auf die selektive Radstrecke. Diese habe ich mir letzte Woche bereits angeschaut, leider nicht die ersten 5 Kilometer, die es doch in sich haben. Es geht hoch aufs Haunsberg-Plateau, gefolgt von einem welligen „Ritt“ durch das Umland bevor es die letzten 8 Kilometer eben aber windanfällig um den See geht. Eine Runde hat knapp 30km, so dass 3 Runde zu fahren waren. Die erste Runde bin ich noch etwas langsamer angegangen, bevor mich zum Ende der ersten  Runde ein Kollege (Startnummer 57) überholt hat und ich die weiteren zwei Runden versucht habe, dran zu bleiben bzw. wir uns immer wieder gegenseitig überholt haben. Schlussendlich saß ich 2:32,51 im Sattel, was die 40. Radzeit bedeutete.

Nach einem für meine Verhältnisse schnellen Wechsel (die Kompri-Socken müssen halt erstmal angezogen werden) gings ab auf die Laufstrecke, wo zwischenzeitlich Temperaturen von 30 und mehr Grad herrschten und es auf der Strecke fast keinen Schatten gab. Nach etwas zick-zack durch den Ortskern ging es auf eine Wendepunktssrecke raus aus der Stadt und wieder rein und dann wieder zick-zack durch das Ortszentrum. Eine Runde hatte ca. 5,3 Kilometer und war 4x zu durchlaufen. Die erste Runde lief noch ganz gut und meine Beine fühlten sich, von einem kurz Krampfansatz bei Kilometer 1,5, noch recht frisch an. Bei Kilometer 6 war ich dann wieder an der Startnummer 57 dran und konnte ihn auch überholen. Danach ging jedoch nicht mehr viel bei mir zusammen und die hohen Temperaturen sowie das ewige zick-zack durch die Stadt verlangten ihren Tribut. So war der restliche Halbmarathon mehr ein joggen denn laufen und die 1:38,04, wenn auch noch 43. beste Laufzeit, sprechen für sich.

Ingesamt war ich 4:52,55 unterwegs, was für Gesamtrang 45 und Platz 18 in meiner Altersklasse gut war. Insgesamt bin ich aber doch zufrieden und hat Spass gemacht. Der Wettkampf war super organisiert und durchgeführt und auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sensationell.

Weiter gehts

Nachdem ich zwei Wochen wegen verstopften Nebenhöhlen ausser trainingsgefecht gesetzt war und auch meinen ersten Wettkampf (20km-Lauf im Rahmen der Münchner Winterlaufserie) habe saußen lassen, bin ich jetzt wieder ganz gut am trainieren. Gott sei Dank habe nicht allzu viel an Grundlagenausdauer verloren. Aber beim Thema Kraft und Tempo merke ich die unfreiwillige Trainingspause aber dann doch.

Grundsätzlich bin ich bei meinen Trainingseinheiten ja immer sehr hemdsärmlig unterwegs. So habe ich beim Laufen nur eine Stoppuhr dabei und beim Radfahren einen Tacho mit Geschwindigkeit, Durchschnitt, Tageskilometern und Gesamtkilometer. Eine Pulsuhr, auch mit Polar-Wear-Link empfand ich immer als einengend.

Dies wird sich aber vielleicht bald ändern, aber nicht da ich mir eine schicke Garmin-Uhr zulegen werde, sondern da ich eine Leistungsdiagnostik machen werden. Und nicht nur das, sondern ich nutze die Gelegenheit und lasse mich Ende März gleich mal richtig sportmedizinisch durchchecken. Stattfinden wird das in der TU München und ich bin schon sehr gespannt.

Auch auf die Gefahr, dass die Konkurrenz hier mitliest, werde ich mit Sicherheit über die Ergebnisse berichten.

Alpen-Triathlon

Am vergangenen Samstag  fand mein Saisonabschluss der Triathlon-Saison 2010 statt. Nach einigen Jahren Abstinenz war ich mal wieder am Schliersee /Spitzingsee beim Alpen-Triathlon am Start.

Im Vorfeld gabs bereits einige Ankündigungen, dass bei weiter sinkenden Wassertemperaturen im Schliersee aus dem Triathlon ein Duathlon werden könnte. Aber nachdem dort auch die Deutsche Meisterschaft der Elite ausgetragen worden ist, war das für mich nur eine kleine wage Hoffnung.

Und so kam es dann auch, dass ich pünktlich um 11:51 Uhr im 14,8 Grad kalten Wasser auf die Reise geschickt wurde. Schwimmen war wie immer (keine weiteren Worte), der erste Wechsel mit kalten Fingern wieder mal recht behäbig bevor es auf die selektive Radstrecke ging. Meine Wahl, mit dem Rennrad (und somit Kompaktkurbel) an den Start zu gehen und das Triathlonrad daheim zu lassen, war die richtige Entscheidung. Von Schliersee raus nach Hausham gehts erstmal flach los, aber das ändert sich dann schlagartig und es wird ein immer währendes Auf-und-Ab mit doch recht knackigen Anstiegen. Meine Oberschenkelmuskulatur kam trotz der recht kühlen Aussentemperatur schön langsam auf Betriebstemperatur. So konnte ich doch recht viele schnellere Schwimmer einholen, während ich von der nachfolgenden Startgruppe nur von einigen Außnahmen überholt wurde. Kurz vor Hundsham hatte ich dann Stefan eingeholt und kurz vorm Anstieg zum Spitzingsattel auch Steven.

Der 4-km lange Anstieg zum Spitzingsattel ging ebenfalls sehr gutund locker von der Hand bzw. Beinen. Kurze Abfahrt nach Spitzing, Rad abstellen, rein in die Laufschuhe und los auf die Laufstrecke. Hier merkte ich dann doch, dass die Zehen noch recht kalt und fast eingefroren waren, so dass die ersten Valepp-Runde nicht wirklich rund lief. Die zwei Runden um den Spitzingsee, schön mit einer ca. 200m langen Einlage über eine matschige Kuhwiese (die Kühe lagen dabei 50 cm neben dem Lauftrampelpfad) gingen dann schon besser, so dass ich mit meiner 42er-Laufzeit doch zufrieden bin.

Insgesamt war ich 2.41,51 Stunden unterwegs, was für Gesamtplatz 80 bei den Männern und Platz 15 in meiner AK gut war.

Es war wirklich ein sehr schöner Triathlon (die Temperaturen hätten bisschen wärmer sein können) und ein gelungener Saisonabschluss. Bereits vor dem Rennen habe ich auch einige VereinskollegInnen sowie mit Kai (ehemaliger Arbeitskollege) und Stefan (Blog-Kollege) einige bekannte Gesichter getroffen. Und nachdem ich die alle hinter mir gelassen habe, kann ich jetzt beruhigt in die Off-Season gehen 🙂

Herbst-Race

Gestern war ich bei meiner letzten Mitteldistanz in dieser Saison am wunderschönen Walchsee am Start. Im Rahmen der Challenge-Race-Serie gab es die Premiere im Kaiserwinkel (ca. 1:10 Stunden von Muc entfernt) und die wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Wie hier schon angekündigt, lief zwar die Vorbereitung erkältungsbedingt wahrlich nicht optimal, aber trotzdem war ich sehr zuversichtlich für das Rennen. Vielleicht zu zuversichtlich?

Die Anreise am Samstag, das Abholen der Startunterlagen und das einchecken des Rades verlief reibungslos und die Organisation war so, wie man das von Challenge-Veranstaltungen gewohnt ist. Kurz noch im Supermarkt bisschen Verpflegung und leggere Dragee-Keksi gekauft und uns dann auf den Weg zu unserem Quartier, das Landhaus Greiderer gemacht, was wir nach etwas suchen dann auch bald gefunden hatten. Am frühen Abend waren wir dann noch für ein lockeres Läufchen unterwegs, bevor es nach Kössen zum Abendessen ging. Standesgemäß waren im Gasthof Erzherzog Rainer 😉

Nach einer doch recht kurzen Nacht, der Wecker klingelte um 5:15 Uhr, noch schnell gefrühstückt und dann gings auch schon nach Walchsee. Wechselbeutel abgegeben, Rad aufgeweckt und dann zum Schwimmstart gegangen, wo um 7:30 Uhr bei 15,8 Grad Seetemperatur und 10 Grad Außentemperatur pünktlich der Startschuss fiel.

Das Wasser war wirklich arschkalt und mein Gesicht, meine Hände und vor allem meine Füße schon nach kurzer Zeit richtig eisig. Zudem war der See auch nicht gerade ruhig, sondern doch leicht wellig, was mir als schlechtem Schwimmen das Leben noch zusätzlich erschwerte. Auch machte sich meine noch nicht ganz auskurierte Erkältung hier stark bemerkbar, da die Nebenhöhlen aufgrund des kalten Wassers recht schnell wieder dicht waren.

Lange Schreibe, kurzer Sinn, Schwimmen war mit 39:50 mal wieder meinem Niveau entsprechend und ich war richtig froh, als ich aus dem Wasser kam. Im Wechselzelt habe ich mir dann erstmal richtig Zeit gelassen, Socken, (ansonsten fahre ich immer barfuss Rad), Armlinge und eine Radweste angezogen und mich auch richtig abgetrocknet – die 5:36 Minuten Wechselzeit kommen nicht von ungefähr 🙂

Nach einem recht weiten Weg durch die bazige und aufgeweichte Wechselzone das Rad geschnappt und los gings, nach lautstarker Anfeuerung von Claudia, auf die Radstrecke. Auf den ersten 7 Kilometern gings größtenteils nur leicht bergab, was fürs ein- und warmfahren eigentlich super ist. Aber ich nehme es schon vorweg, meine Oberschenkelmuskulatur kam ob der Temperaturen auf der gesamten Radstrecke nie richtig auf Betriebstemperatur. Es standen 2 Runden aufm Plan, die eigentlich nicht recht schwierig waren (pro Runde ein ca. 2 Kilometer langer Anstieg, der in 5 Wellen bis 11% Steigung nach oben führt, ansonsten relativ flach, aber sehr windanfällig und man muss die kompletten 90 Kilometer auch immer arbeiten und treten).

Bei Kilometer 70 merkte ich dann schon, wie meine Kräfte langsam schwanden (die Nase lief zudem auch ununterbrochen) und ich nicht mehr recht viele Körner im Köcher hatte. Kurz ein Gel nachgeschoben, was aber nicht den gewünschten Erfolg brachte. Bei Kilometer 83 – I hit the wall – dann nochmal ein Gel und die letzten 7 Kilometer zurück zum Walchsee (entgegengesetzt vom losfahren – immer leicht bergauf), waren dann nur noch eine Tortur. Es ging einfach nichts mehr. Trotzdem habe ich mich dann noch in die Wechselzone gerettet, mir beim Wechseln wieder sehr viel Zeit gelassen (sogar mit Pinkel-Dixie-Besuch) und gehofft, dass der HM irgendwie vorübergehen wird. Die noch nicht zu 100% auskurierte Erkältung, die niedrigen Temperaturen und wahrscheinlich auch nicht ausreichende Verpflegung ergaben hier einen dementsprechenden Mix.

Die Laufstrecke führt 4x um den See und ich hätte jetzt gesagt, dass auch die Laufstrecke nicht recht anspruchsvoll ist. Pro Runde zwei leichtere Anstiege, aber das wars dann schon. Aber wenn ich so die gelaufenen Zeiten anschauen, auch meine Zeit, dann bleiben nur zwei Möglichkeiten:  Entweder ist die Laufstrecke länger als 21 km oder doch anspruchsvoller als gedacht. Auf alle Fälle habe ich mich beim Laufen wieder wohler gefühlt (das letzte Gel hat doch noch angeschlagen) und ich konnte auch ein gutes Tempo laufen und immer wieder Mitstreiter überholen.

Nach schlussendlich 5:07,55 Stunden habe ich mir dann das Finisher-Bussi von Claudia abgeholt.

Insgesamt eine sehr schöne und gelungene Veranstaltung und wenn ich topfit gewesen wäre, wäre evtl. eine Zeit von 4:50 drin gewesen (aber: hätte wenn und aber…). Landschaftlich auch sehr reizvoll und die Orga war, abgesehen von paar „Kinderkrankheiten“ (Parkplatz-situation, Zielverpflegungsbuffet) auch sehr gut.

Auf alle Fälle habe ich mit der Challenge Walchsee noch eine Rechnung offen, mal gucken, wann wir die begleichen 🙂

Erlangen

Beruflich habe ich die Personalbetreuung der Region Nordbayern mit Hauptsitz in Erlangen zum Jahresbeginn abgegeben, aber für eine Teilnahme am Erlangen Triathlon komme ich immer wieder gerne nach Franken zurück.

Und obwohl ich vom alten Mann bereits in die Off-Season geschickt worden bin, steht am kommenden Sonntag mit dem Erlangen Triathlon über die Mitteldistanz (2-80-20) das nächste Rennen an.

Dies wird mittlerweile bereits meine vierte Teilnahme und ich konnte mich mit jeder Teilnahme zeittechnisch deutlich verbessern. Letztes Jahr war ich mit 4:16 schon sehr schnell (mit Vorbereitung auf Roth hatte ich eine klasse Grundlage) unterwegs und ich befürchte, dass ich dies heuer nicht werde toppen können.

Aber jede Messe muss erst noch gelesen werden und ich peile zumindest die Zeit vom letzten Jahr mal an. Schwimmen wird sicherlich nicht die große zeitliche Verbesserung bringen, Radform stimmt derzeit, nur die Laufform kann ich momentan absolut nicht einschätzen.

Dann wollen wir mal gucken, was der Sonntag so bringt und ich werde über das Ergebnis natürlich berichten.

Langdistanz

2010 habe ich freiwilligerweise eine Pause von der Langdistanz eingelegt. Drei Langdistanzen in den letzten drei Jahren waren genug und mit 9:55 in Roth 2009 habe auch bereits ein Klasse Ergebnis stehen.

Aber wenn ich mir hier so die Videos ansehen (Roth, FFM), bekomme ich doch wieder Lust, 2011 evtl. eine Langdistanz anzugehen. Mit Sicherheit wird es nicht Roth, Klagenfurt oder FFM werden, da hier die Anmeldelisten schon dicht sind.

Aber Regensburg, Köln oder Podersdorf wäre mit Sicherheit auch eine Reise wert.

Da werde ich die nächsten Tage mal mit der „weiblichen Vorsitzenden des Freizeitministeriums“ in die Verhandlungen einsteigen 😉

B2Run

Wie alle Jahre, fand auch gestern wieder der Münchner Firmenlauf im Oly-Park statt. Ca. 30.000 Teilnehmer hatten sich angemeldet und auch die SBK war wieder mit einem kleinen aber feinem Team am Start.

Letztes Jahr konnte ich den inoffiziellen Titel „Schnellster SBK’ler“ souverän erreichen und somit stand die Titelverteidung heuer natürlich ganz oben auf meiner Zielerreichungsliste 🙂

Wiedermal stand ich bei der Startaufstellung im absoluten Niemandsland, so dass es schon mal geschlagene 20 Minuten gedauert hat, bis ich über die Startlinie lief. Der Veranstalter versprach aufgrund einer neuen Streckenführung breitere Wege und Straßen, aber im Oly-Park war es wiedermal nur ein Gedränge und aufgrund einiger Absperrgitter teilweise auch unmöglich, langsamere LäuferInnen zu überholen. Ebenso musste ich vor einer Brücke anhalten und warten, da sich hier ein Läuferstau gebildet hatte!

Trotzdem hat es wieder Spass gemacht, sich mit den KollegInnen sportlich zu betätigen und mit meiner Zeit von 26:49 Minuten kann ich sehr gut leben und meinen Titel als „Schnellster SBK’ler“ habe ich ganz klar verteidigt!

Lienz

Wie bereits im letzten Jahr war ich gestern wieder bei der Dolomitenrundfahrt in Lienz über die Classic-Distanz (112km) am Start.

Los gins am Samstag morgen von München aus, wo ich noch Tom abholte und wir uns dann über den Felberntauerntunnel nach Lienz begaben. Dort angekommen, holten wir noch schnell unsere Startunterlagen, reservierten noch einen Tisch beim Italiener für den Abend und bezogen dann unser Quartier im Hotel Haidenhof. Während Tom mehr Interesse für Public Viewing entwickelte, habe ich mich noch aufs Rad gesetzt und meine Beine schon mal bisschen angeschwitzt. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen kamen so noch 95km zusammen. Abends gings dann zum besagten Italiener, wo Carboloading aufm Plan stand und zwischenzeitlich waren auch Manu und Andy in Lienz angekommen. Ein Bierchen im Haidenhof rundete dann den Samstag und die Race-Vorbereitung noch ab.

Gestern vormittag gabs dann erstmal ein ausgiebiges Frühstück, bevor es gut gestärkt zum Bahnhof, dem Startareal der Dolomitenrundfahrt ging. Wie bereits im letzten Jahr haben wir uns in der Startaufstellung wieder weiter hinten eingereiht, um den Gedränge in den vorderen Reihen zu entgehen. Pünktlich um 9:30 Uhr ertönte dann bei sommerlichen Temperaturen der Startschuss und los gings.

Hatte ich mich im letzten Jahr auf der ersten Hälfte der Strecke noch bisschen zurückgehalten, gings diesmal von mir schon mit mehr Schmackes auf die ersten 50km, die ich mit einer Zwischenzeit von 1:49,11 (2009: 1:58) absolvierte. Der zweite Streckenabschnitt (50-Ziel) liegt mir eigentlich mehr und auch dort konnte ich gegenüber letztes Jahr nochmal 5 Minuten rausfahren und war 1:32 unterwegs (2009: 1:37).

 Schlussendlich war ich mit einer (Netto-)Zeit von 3:21,47 im Ziel und konnte meine Zeit aus dem letzten Jahr um 14 Minuten drücken. Bruttozeit beträgt 3:23,54 und da diese Zeit in der Rangliste zählt, stehe ich dort auf Platz 178.

Es war mal wieder eine sehr gelungene Veranstaltung, gut organisiert, klasse abgesperrte Strecke, sehr gutes Wetter und die Landschaft ist einfach spitze dort.

Andy war mit seiner Zeit von 4:32 auch ganz zufrieden und sogar Tom hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten mit einer Zeit von 4:48 noch ganz achtbar geschlagen.

Und ich glaube, ich werde auch 2011 wieder an der Startlinie stehen 🙂