Kategorie-Archiv: Saison 2010

Sportpause

Nach einer doch recht langen Saison und schönen Off-Season befinde ich mich bereits seit 1 1/2 Wochen in meiner Sportpause. Einfach mal zwei Wochen lang nix tun, nach der Arbeit nur relaxen, aufm Sofa abhängen, mit der Liebsten kochen oder die unendlichen weiten des World-Wide-Web unsicher machen.

Aber so notwendig das auch ist, schön langsam fängts dann doch wieder zu kribbeln an, zumal auf einschlägigen Seiten immer mehr Triathlontermine für das Jahr 2011 veröffentlicht werden und die Planung für das neue Jahr beginnt.

Bis jetzt steht aber erst ein Termin fest. Am 22.05.2011 werde ich beim Ironman 70.3 in St. Pölten (Österreich) über die Mitteldistanz an den Start gehen. Weitere Wettkämpfe habe ich derzeit schon im Kopf, mal gucken was sich so realisieren lässt. Aber wenn das so klappt, kann man die Saison 2011 mit dem Motto „Österreichische Mitteldistanzen“ überschreiben.

Und im Oktober wäre dann das Highlight noch weiter südlich (als Österreich) geplant. Mal gucken, was so geht und ihr seht, es bleibt spannend!

Rückblick

Im Juli hatte ich bereits eine Zwischenbilanz der Saison 2010 gezogen und nachdem ich mich seit 18.09.2010 nachmittags in der Off-Season befinde, wirds jetzt Zeit, einen Rückblick auf die vergangene Saison zu wagen.

Die Saison war als Übergangssaison ohne Langdistanz angelegt, nachdem ich die vergangenen 3 Jahren jeweils eine davon gefinisht hatte. Als Ziel hatte ich mir vorgenommen, die Radumfänge zu steigern und beim Laufen mehr Augenmerk aufs Tempo zu legen. Dies ist mir eigentlich auch ganz gut gelungen, was eine 1:18 beim Halbmarathon in Ingolstadt beweist sowie auch die Oxn-Tour mit 520km an zwei Tagen. Und hier wären wir auch schon gleich bei meinen Highlights aus der Saison.

Die 1:18 beim Halbmarathon in Ingolstadt Ende April bedeuteten Gesamtplatz 19 von ca. 2.800 Startern und auch die Oxn-Tour, an 2 Tagen von Pfaffenhofen an den Gardasee mit 520km und ca. 6.000 Höhenmetern waren sehr schöne sportliche Events, welche die Höhenpunkte in sportlicher Sicht 2010 bedeuteten.

Insgesamt habe ich 2010 an 1 x 10km-Lauf, 1 x 20km-Lauf, einen Halbmarathon, 1 x Olympische Distanz (Schliersee), drei Mitteldistanzen (Kraichgau, Erlangen, Walchsee), am Firmenlauf, an der Dolomitenrundfahrt (Radrennen) sowie an der Oxn-Tour teilgenommen.

Mit meinen Ergebnissen bin ich auch rückblickend sehr zufrieden (bis auf Walchsee), auch wenn mir zwischenzeitlich die Strukturierheit beim Training abhanden gekommen ist. Aber manchmal muss man Prioritäten setzen und die hatte ich ab Mai dann mehr aufs Privatleben gesetzt 😉

Nach dem Schliersee-Triathlon habe ich noch bis jetzt noch nach Lust und Laune weitertrainiert und werde dies auch noch bis nächstes Wochenende machen, bevor dann eine zweiwöchige Sportpause (zumindest fürs Laufen) ansteht. Danach werde ich schön langsam wieder ins strukturierte Training einsteigen, denn die ersten sportlichen Highlights für 2011 stehen schon fest.

Diese werden aber später noch Thema sein…..

Hang loose..!

2011 Season

Die Saison 2010 ist noch nicht vorbei, da macht man sich schon leichte Gedanken für 2011.

Eine erste Anmeldung für 2011 ist auch schon draußen und zwar gehts am 22. Mai 2011 in die benachtbarte Alpenrepublik zum Ironman 70.3 Austria in St. Pölten.

Ein weiteres Rennen für 2011, welches mir im Kopf rumspukt, wäre auch noch das 222-Race in Sardinien Anfang Oktober 2011.

Allerdings habe ich heute gelesen, dass das Weltmeisterschaftsrennen der 70.3 -Serie in 2011 von Clearwater (Florida) nach Las Vegas umzieht und der Termin mit dem 11. September 2011 (in USA immer bisschen heikel) steht.

Hmmmmm, vielleicht wirklich ein sehr gr0ßer Anreiz in St. Pölten absolut topfit am Start zu stehen……

Alpen-Triathlon

Am vergangenen Samstag  fand mein Saisonabschluss der Triathlon-Saison 2010 statt. Nach einigen Jahren Abstinenz war ich mal wieder am Schliersee /Spitzingsee beim Alpen-Triathlon am Start.

Im Vorfeld gabs bereits einige Ankündigungen, dass bei weiter sinkenden Wassertemperaturen im Schliersee aus dem Triathlon ein Duathlon werden könnte. Aber nachdem dort auch die Deutsche Meisterschaft der Elite ausgetragen worden ist, war das für mich nur eine kleine wage Hoffnung.

Und so kam es dann auch, dass ich pünktlich um 11:51 Uhr im 14,8 Grad kalten Wasser auf die Reise geschickt wurde. Schwimmen war wie immer (keine weiteren Worte), der erste Wechsel mit kalten Fingern wieder mal recht behäbig bevor es auf die selektive Radstrecke ging. Meine Wahl, mit dem Rennrad (und somit Kompaktkurbel) an den Start zu gehen und das Triathlonrad daheim zu lassen, war die richtige Entscheidung. Von Schliersee raus nach Hausham gehts erstmal flach los, aber das ändert sich dann schlagartig und es wird ein immer währendes Auf-und-Ab mit doch recht knackigen Anstiegen. Meine Oberschenkelmuskulatur kam trotz der recht kühlen Aussentemperatur schön langsam auf Betriebstemperatur. So konnte ich doch recht viele schnellere Schwimmer einholen, während ich von der nachfolgenden Startgruppe nur von einigen Außnahmen überholt wurde. Kurz vor Hundsham hatte ich dann Stefan eingeholt und kurz vorm Anstieg zum Spitzingsattel auch Steven.

Der 4-km lange Anstieg zum Spitzingsattel ging ebenfalls sehr gutund locker von der Hand bzw. Beinen. Kurze Abfahrt nach Spitzing, Rad abstellen, rein in die Laufschuhe und los auf die Laufstrecke. Hier merkte ich dann doch, dass die Zehen noch recht kalt und fast eingefroren waren, so dass die ersten Valepp-Runde nicht wirklich rund lief. Die zwei Runden um den Spitzingsee, schön mit einer ca. 200m langen Einlage über eine matschige Kuhwiese (die Kühe lagen dabei 50 cm neben dem Lauftrampelpfad) gingen dann schon besser, so dass ich mit meiner 42er-Laufzeit doch zufrieden bin.

Insgesamt war ich 2.41,51 Stunden unterwegs, was für Gesamtplatz 80 bei den Männern und Platz 15 in meiner AK gut war.

Es war wirklich ein sehr schöner Triathlon (die Temperaturen hätten bisschen wärmer sein können) und ein gelungener Saisonabschluss. Bereits vor dem Rennen habe ich auch einige VereinskollegInnen sowie mit Kai (ehemaliger Arbeitskollege) und Stefan (Blog-Kollege) einige bekannte Gesichter getroffen. Und nachdem ich die alle hinter mir gelassen habe, kann ich jetzt beruhigt in die Off-Season gehen 🙂

Countdown

Die Tage sind gezählt und in zwei Tagen ist es endlich soweit. Während in München auf der Theresienwiese das Oktoberfest startet und es pünktlich um 12 Uhr nach 12 Kanonenschlägen „O’zapft is“ heißt, ertönt mein Kanonenschlag schon um 11:51 Uhr.

Nicht dass ich hier auf der Wiesn besondere Beziehungen hätte und meine erste Maß schon vor der offziellen Eröffnung bekomme, sondern ich werde mich um 11:51 Uhr auf zu meinem Saisonabschlussrennen im Triathlon machen. Der Alpen-Triathlon am beschaulichen Schliersee, mit Radstrecke auf den Spitzingsattel und anschließendem Laufen „Rund um den Spitzingsee“ steht an.

Derzeit ist noch ungewiß, ob überhaupt ein Triathlon statt finden wird, oder ob aufgrund der doch recht kühlen See- und Außentemperaturen ein Duathlon daraus wird. Das würde mir als „klasse“ Schwimmer natürlich entgegenkommen 🙂

Und auch wenn ein gewisser sportlicher Ehrgeiz immer vorhanden ist, werde ich mal versuchen, das Rennen sowie den Kaiserschmarrn als Zielverpflegung zu genießen.

Und am Sonntag gibts dann die erste Maß auf der Wiesn…! Prost!!!

Herbst-Race

Gestern war ich bei meiner letzten Mitteldistanz in dieser Saison am wunderschönen Walchsee am Start. Im Rahmen der Challenge-Race-Serie gab es die Premiere im Kaiserwinkel (ca. 1:10 Stunden von Muc entfernt) und die wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Wie hier schon angekündigt, lief zwar die Vorbereitung erkältungsbedingt wahrlich nicht optimal, aber trotzdem war ich sehr zuversichtlich für das Rennen. Vielleicht zu zuversichtlich?

Die Anreise am Samstag, das Abholen der Startunterlagen und das einchecken des Rades verlief reibungslos und die Organisation war so, wie man das von Challenge-Veranstaltungen gewohnt ist. Kurz noch im Supermarkt bisschen Verpflegung und leggere Dragee-Keksi gekauft und uns dann auf den Weg zu unserem Quartier, das Landhaus Greiderer gemacht, was wir nach etwas suchen dann auch bald gefunden hatten. Am frühen Abend waren wir dann noch für ein lockeres Läufchen unterwegs, bevor es nach Kössen zum Abendessen ging. Standesgemäß waren im Gasthof Erzherzog Rainer 😉

Nach einer doch recht kurzen Nacht, der Wecker klingelte um 5:15 Uhr, noch schnell gefrühstückt und dann gings auch schon nach Walchsee. Wechselbeutel abgegeben, Rad aufgeweckt und dann zum Schwimmstart gegangen, wo um 7:30 Uhr bei 15,8 Grad Seetemperatur und 10 Grad Außentemperatur pünktlich der Startschuss fiel.

Das Wasser war wirklich arschkalt und mein Gesicht, meine Hände und vor allem meine Füße schon nach kurzer Zeit richtig eisig. Zudem war der See auch nicht gerade ruhig, sondern doch leicht wellig, was mir als schlechtem Schwimmen das Leben noch zusätzlich erschwerte. Auch machte sich meine noch nicht ganz auskurierte Erkältung hier stark bemerkbar, da die Nebenhöhlen aufgrund des kalten Wassers recht schnell wieder dicht waren.

Lange Schreibe, kurzer Sinn, Schwimmen war mit 39:50 mal wieder meinem Niveau entsprechend und ich war richtig froh, als ich aus dem Wasser kam. Im Wechselzelt habe ich mir dann erstmal richtig Zeit gelassen, Socken, (ansonsten fahre ich immer barfuss Rad), Armlinge und eine Radweste angezogen und mich auch richtig abgetrocknet – die 5:36 Minuten Wechselzeit kommen nicht von ungefähr 🙂

Nach einem recht weiten Weg durch die bazige und aufgeweichte Wechselzone das Rad geschnappt und los gings, nach lautstarker Anfeuerung von Claudia, auf die Radstrecke. Auf den ersten 7 Kilometern gings größtenteils nur leicht bergab, was fürs ein- und warmfahren eigentlich super ist. Aber ich nehme es schon vorweg, meine Oberschenkelmuskulatur kam ob der Temperaturen auf der gesamten Radstrecke nie richtig auf Betriebstemperatur. Es standen 2 Runden aufm Plan, die eigentlich nicht recht schwierig waren (pro Runde ein ca. 2 Kilometer langer Anstieg, der in 5 Wellen bis 11% Steigung nach oben führt, ansonsten relativ flach, aber sehr windanfällig und man muss die kompletten 90 Kilometer auch immer arbeiten und treten).

Bei Kilometer 70 merkte ich dann schon, wie meine Kräfte langsam schwanden (die Nase lief zudem auch ununterbrochen) und ich nicht mehr recht viele Körner im Köcher hatte. Kurz ein Gel nachgeschoben, was aber nicht den gewünschten Erfolg brachte. Bei Kilometer 83 – I hit the wall – dann nochmal ein Gel und die letzten 7 Kilometer zurück zum Walchsee (entgegengesetzt vom losfahren – immer leicht bergauf), waren dann nur noch eine Tortur. Es ging einfach nichts mehr. Trotzdem habe ich mich dann noch in die Wechselzone gerettet, mir beim Wechseln wieder sehr viel Zeit gelassen (sogar mit Pinkel-Dixie-Besuch) und gehofft, dass der HM irgendwie vorübergehen wird. Die noch nicht zu 100% auskurierte Erkältung, die niedrigen Temperaturen und wahrscheinlich auch nicht ausreichende Verpflegung ergaben hier einen dementsprechenden Mix.

Die Laufstrecke führt 4x um den See und ich hätte jetzt gesagt, dass auch die Laufstrecke nicht recht anspruchsvoll ist. Pro Runde zwei leichtere Anstiege, aber das wars dann schon. Aber wenn ich so die gelaufenen Zeiten anschauen, auch meine Zeit, dann bleiben nur zwei Möglichkeiten:  Entweder ist die Laufstrecke länger als 21 km oder doch anspruchsvoller als gedacht. Auf alle Fälle habe ich mich beim Laufen wieder wohler gefühlt (das letzte Gel hat doch noch angeschlagen) und ich konnte auch ein gutes Tempo laufen und immer wieder Mitstreiter überholen.

Nach schlussendlich 5:07,55 Stunden habe ich mir dann das Finisher-Bussi von Claudia abgeholt.

Insgesamt eine sehr schöne und gelungene Veranstaltung und wenn ich topfit gewesen wäre, wäre evtl. eine Zeit von 4:50 drin gewesen (aber: hätte wenn und aber…). Landschaftlich auch sehr reizvoll und die Orga war, abgesehen von paar „Kinderkrankheiten“ (Parkplatz-situation, Zielverpflegungsbuffet) auch sehr gut.

Auf alle Fälle habe ich mit der Challenge Walchsee noch eine Rechnung offen, mal gucken, wann wir die begleichen 🙂

Challenge Walchsee

Die letzten Tage war es hier etwas ruhiger, aber nun gehts mit großen Schritten in die letzte Phase der diesjährigen Triathlon-Wettkampfsaison. Als (wahrscheinlich) drittletztes Rennen steht mit der Challenge Walchsee über die Mitteldistanz (1,9-90-21,1) aber noch ein Schmankerl an.

Deshalb gehts bereits am Samstag mittag in den wunderschönen Kaiserwinkel ins benachbarte Österreich, wo wir in Kössen unser Quartier beziehen werden.

Die Vorbereitung lief die letzten Tage mal wieder nicht so wie geplant, aber irgendwie zieht sich das bereits durch die ganze Saison. So plage ich mich seit Mitte letzter Woche mit einer Erkältung rum und konnte, wenn überhaupt, nur Lauftraining mit sehr geringer Intensität durchführen. Ich hoffe, dass ich heute und morgen noch eine gute Lauf- und Radeinheit unterbringen kann, welche mein Körper gut  zu verkraften weiß.

Eine Zielsetzung ist diesmal mehr als schwierig, da es eine Premierenveranstaltung ist und somit auch keine Referenzzeiten vorliegen. Aber eine Zeit an die 4:30 Stunden ran, sollte schon drin sein (Vorausgesetzt, meine Erkältung ist bis dahin weitestgehend überwunden).

Einen ersten Eindruck von der Landschaft und dem zu erwartenden Rennen kann man sich hier bereits machen!

4. Start – 4. Verbesserung

Gestern war ich im schönen Mittelfranken, genauer gesagt in Erlangen, wo der 21. Erlanger Triathlon über die Mitteldistanz (2-80-20) ausgetragen wurde.

Und bei meinem mittlerweile vierten Start in Erlangen konnte ich mich zum vierten Male auch zeitlich und platzierungstechnisch verbessern. Meine gestrige Zeit von 4.15,59 war für Gesamtplatz 69 und für Platz 14 in meiner AK gut.

Schwimmen oder wie man bei mir besser sagen sollte „sich selbständig über Wasser halten“ war wie immer (40:22). Der erste Wechsel verlief ganz gemütlich, dann durch die schöne lange Wechselzone durch zum Rad. Es waren zwei Runden a 40 Kilometer zu fahren und in meiner Zeit von 2:11,48 sind auch beide Wechsel mit dabei. Reine Fahrzeit lag lt. meinem Tacho bei 2:05,xx. Anschließend gings noch auf zwei Laufrunden durch den Erlanger Wald. Hier fand ich auch schnell meinen Rythmus und ich finde, 1:23,49 können sich hier schon sehen lassen.

Interessant auch mal meine Einzelplatzierungen:
Schwimmen 40:22 – Platz 301
Radfahren 2:11,48 – Platz 72
Laufen 1:23,49 – Platz 36

Insgesamt war es mal wieder ein sehr schöner Wettkampf mit super Organisation.

Radeln + Pokern

Am vergangenen Wochenende stand unser traditionelles Jungs-Pokern im Sommer an. Diesmal nicht in Jungholz, sondern im idyllischen Unterpinswang, wohin es Andy im Frühjahr dieses Jahres wohnorttechnisch verschlagen hat.

Und nachdem ich bereits 2x durch Unterpinswang durchgeradelt bin, hatte ich mir dieses mal vorgenommen, mit dem Radl zum Pokern anzureisen. Die Tour ist super schön und ich bin bereits 2007 und 2008 (hier allerdings immer von Tutzing aus) die Strecke geradelt.

So gings am Samstag mittag von München aus los und über Starnberg, Tutzing, Weilheim, Peißenberg, Rottenbuch nach Oberammergau. Klasse Wetter, kaum Wind und immer ein super Alpenpanorama vor der Nase, so macht Radeln absolut Spass. In Oberammergau kurzen Eis- und Getränke-Stopp eingelegt, bevor es dann vorbei am Schloss Linderhof über Plansee nach Reutte ging. Hier hatte der Wind bisschen aufgefrischt und der Streckenabschnitt zieht sich dann doch immer. Von Reutte aus sind es dann nur noch ca. 5 Km bis Unterpinswang, wo ich nach 5 Stunden Fahrzeit und 160 km ankam.

Abends wurde dann der Grill angeworfen und nach eine ausgiebigen Stärkung widmeten wir uns dem Glücksspiel. Nach Platz 1 im Weihnachtspokern, musste ich mich diesmal mit Platz 2 zufriedengeben, was aber auch noch bisschen Gewinn brachte. Herzlichen Glückwunsch nochmal an Andi.

Nach einer doch recht kurzen Nacht und super Frühstück gings dann gestern mittag auf den Heimweg. Füssen, Königsschlösser (Neuschwanstein, Hohenschwangau), Steingaden, Rottenbuch, Peißenberg, Weilheim waren ziemlich schnell erreicht. Kurz nach Weilheim noch einen kleinen Verpflegungsstopp, bevor es über Starnberg wieder nach Hause ging.

Schlusendlich waren es 275 km am Wochenende bei herrlichem Sonnenschau und einer traumhaften Radstrecke. Das komplette Wochenende hat riesig Spass gemacht und wurde mit einem leggeren Zwetschgendatschi und einem Magnum Gold spitzenmäßig abgerundet.

Zwischenbilanz

Die WM ist vorbei, Jogis Rasselbande kommt mit der Bronzemedaille nach Hause, aber wie heißt es immer so schön: Egal ob Zweiter, Dritter oder Vierter, es zählt nur der erste Platz. Zudem ist auch zwischenzeitlich schon fast Halbzeit in meiner Saison 2010, die ich als Übergangsjahr angelegt habe.

Mit meinem Auftakt in die Saison mit der Münchner Winterlaufserie und vor allem mit dem Halbmarathon Ingolstadt, bei dem ich mit 1:18 und Platz 19 overall ein klasse Resultat abgeliefert habe, war und ich bin ich mehr als zufrieden. Der anschließende Umstieg aufs Triathlontraining lief auch noch ganz gut, aber drei Wochen vor meinem Auftakt in die Triathlonsaison mit der Challenge Kraichgau über die Mitteldistanz, kam mir ein Kreta-Urlaub „dazwischen“ 🙂 Aber manchmal muss man einfach Prioritäten setzen und das Hobby etwas hinten anstellen, auch wenn es trainingstechnisch natürlich äußerst ungünstig ist, drei Wochen vor einem Wettkampf für eine Woche komplett aus dem Training auszusteigen.

Die Challenge Kraichgau lief dann trotzdem noch ganz gut, auch wenn mir beim abschließenden Halbmarathon schon eine Zeit von mind. 1:25 vorgestellt habe, diese aber mit 1:31 nicht annähernd erreichen konnte. Dabei spielte aber auch der kurzfristige Wettumschwung und Temperaturen von 30 Grad eine große Rolle.

Nach Kraichgau kam eine Schlechtwetterperiode mit regenerischem und kühlem Wetter. Trotzdem habe ich in dieser Zeit den Schwerpunkt aufs Rad gelegt, denn vom 2.-4.7 stand mit der Oxn-Tour ein weiteres Highlight meiner Sportkarriere aufm Plan. In zwei Tagen von Pfaffenhofen/Ilm an den Gardasee mit 520km und 6.800 Höhenmeter. Auf alle Fälle eine sehr schöne und super Aktion.

Nach einer Wochen Regeneration werde ich aber dieser Woche wieder etwas strukturierter ins Triathlontraining einsteigen, den mit der Mitteldistanz Erlangen (8.8.), Mitteldistanz Walchsee (5.9.) und dem Schliersee-Triathlon (18.9.) stehen noch drei schöne Wettkämpfe aufm Plan.

Und danach werde ich im September oder Oktober noch auf einer 10er mal gucken, was in Richtung 34,xx geht!

Keep on training….!

Oxn-Tour – dabagt!

Übers Wochenende war ich bekannterweise am Gardasee und hier war sprichwörtlich der Weg das Ziel. Die Oxn-Tour mit 520km und 6.800hm stand an.

Und ich muss sagen, es war einfach klasse. Super Organisation (nochmals vielen Dank an Nicole und Hans), sehr schöne Streckenführung, klasse Wetter und eine spitze Gruppe an Mitfahrern.

Los gings am Freitag morgen um 7:00 Uhr in Pfaffenhofen. Im Zick-Zack-Kurs gings auf München zu, im Osten an München vorbei, bei Hofolding wieder über die A8 und weiter nach Dietramszell. Hier war ich dann wieder in meinem Trainingsrevier unterwegs. Bad Tölz, Jachenau und Walchensee waren die nächsten Stationen bevor es dann am Walchensee nach 160km eine etwas längere Mittagspause gab. Weiter über Wallgau, Mittenwald, Leutasch, Telfs, Inntal bis an den Eingang ins Ötztal. Hier nochmals letzte Pause um die Speicher und Trinkflaschen zu füllen und dann gings hinauf und hinter ins Ötztal nach Huben, wo wir unser Übernachtungsquartier hatten, was wir auch nach 270km und 9 Stunden Fahrzeit (30er Schnitt) erreicht haben.

Meine Beine haben sich den ersten Tag über immer super angefühlt und auch die letzten 20-25 km ins Ötztal konnte ich noch gut das Tempo von Ettl und Mane mitgehen.

Am Samstag gings dann nach einer kurzen Nacht wieder um 7 Uhr los. Von Huben aus stand nach Sölden Beine warm fahren aufm Plan, denn gleich hinter Sölden geht dann schon die Steigung Richtung Timmelsjoch los, dem Dach unserer Tour. Und für mich, der bis jetzt noch nie einen richtigen Alpenpass gefahren ist (Spitzing etc. zähle ich da nicht mehr dazu 😉 ), war das eine wirklich gute Erfahrung. Ich fand auch schnell meinen Rythmus und konnte diesen sehr gut durchziehen und kam ohne Probleme oben am Timmelsjoch an. Von dort gings dann weiter in rasanter Abfahrt nach Italien und über Meran gings durch Südtirol nach Lana. Dort stand mit dem Gampenpass der nächste Berg an. Bei schöner Mittagshitze (am Berg hatte es zwischendurch bis an die 40 Grad) gings in der prallen Sonne 17km nur bergauf. Der Gampenpass ist nicht recht steil, aber man kann sich zwischendurch nie ausruhen, da es nur bergauf geht.

Auch hier habe ich schnell meinen Rythmus gefunden und konnte gut nach oben kurbeln mit dem Wissen, dass es am Passübergang eine längere Mittagspause gibt 😉 Diese haben ich dann auch ausgiebig genutzt und von dort aus gings dann immer weiter Richtung Süden. Pünktlich zum Anpfiff des Deutschlandspiels gings auch bei uns wieder bergauf. Der Anstieg nach Madonna di Campiglio stand an. 14km mit knapp 1.000hm galt es zu überwinden und als ich oben ankam, war es bereits kurz vor der Halbzeit und Deutschland führte 1:0 😉 Auch hier kam ich sehr gut nach oben, auch wenn die letzten zwei Kilometer schon etwas zäh gingen.

Von dort aus gings dann in teilweiser rasanter Fahrt in der Gruppe stetig und unaufhaltsam Richtung Gardasee. Teilweise war die Topograhpie etwas wellig, was aber dem Schnitt keinen Abbruch mehr tat. Um ca. 19:30 Uhr waren wir dann in Riva und hatten nach 520km mit u.a. den drei Pässen einen 25er Schnitt aufm Tacho stehen.

War eine riesige Erfahrung und bis auf den Hintern tut mir heute auch nicht wirklich was weh 😉

Oxn-Tour

Die letzten Tage und Wochen nach der Dolomiten-Rundfahrt war ich vermehrt aufm Rennrad im Süden von Münchens anzutreffen. Da machte es keinen Unterschied ob es bei strahlendem Sonnenschein 27 Grad oder bei strömenden Regen 10 Grad hatte. Und wenn ich dann auch noch das Lauftraining hinten anstelle, hat das sicherlich seinen Grund.

Und so ist es auch. Am kommenden Freitag gehts nämlich zusammen mit Oxn-Treiber Hans und weiteren neuen Mitstreitern auf die legendäre Oxn-Tour von Pfaffenhofen an den Gardasee.

Und für alle Freunde der Zahlen und Statistik: 530 Kilometer und 6.800 Höhenmeter verteilt auf zwei Tage.

Lienz – Dolomitenrundfahrt

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Dieser schöne Spruch bewahrheitet sich diese Woche, denn nach meinem Triathlonsaisonauftakt bei der Challenge Kraichgau am vergangenen Sonntag, gehts am kommenden Sonntag bei der Dolomitenrundfahrt in Lienz (Osttirol) gleich mit dem nächsten Wettkampf weiter.

Hier gehts über 112 hügelige bis bergige Kilometer aufm Renn- bzw. Triarad. Dort war ich bereits im letzten Jahr am Start und war mit 3:35 gar nicht mal so schlecht unterwegs. Heuer fehlen mir bis jetzt die ganz langen Radausfahrten (abgesehen von der Landkreisrundfahrt) aber trotzdem habe ich das Ziel, schneller als letztes Jahr zu sein und unter 3:30 zu bleiben.

MItstreiter werden auch diesmal wieder die Heger-Buam sein und ich hoffe, dass Tom doch so schnell sein wird, dass wir zum Deutschlandspiel wieder rechtzeitig in München sein werden 🙂