Mit dem X-Duathlon in PAF (dort wurde ich übrigens 9. in der Zeit von 51.26 Minuten) habe ich die Vorbereitung auf die Saison 2009 mit Ziel SUB 10:30 bei der Challenge Roth am 12. Juli 2009 eingeläutet.
Das Ziel hatte ich eigentlich schon bei meinem heurigen Start beim Ironman Austria in Klagenfurt, dem erklärten Saisonhöhepunkt 2008, allerdings hat mir dort mein Magen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber immerhin habe ich meine mittlerweile zweite Langdistanz gefinisht und aller guten Dinge sind bekanntlich 3
Rückblickend muss ich zugegeben, dass die Saison 2008 als durchwachsen zu bezeichnen ist, die mit dem aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht gelaufenen München Marathon dementsprechend geendet hat.
Lief es zu Beginn im Frühjahr bei den 3 Halbmarathons (Ismaning, Forstenried, Ingolstadt) und auch beim Sprint-Triathlon im Oly-Park noch recht gut, kamen danach Wettkämpfe, die auch nicht allzu schlecht waren. Jedoch waren dort immer Teildisziplinen dabei, die nicht nach meinem Geschmack gelaufen sind.
So war beim Duathlon in Kelheim der erste Lauf über 20 km und das Radfahren noch ganz ordentlich, beim abschließenden Lauf über 10 KM ging mir dann sauber die Kraft und Puste aus. Bei der Mitteldistanz in Moret sind 43:07 für 1.950 m Schwimmen einfach nur schlecht, Radfahren und vor allem Laufen war dann wieder okay. Auf der olympischen Distanz am Rothsee war Schwimmen so naja, Radfahren ganz gut, aber beim abschließenden Lauf hat mir dann die Spritzigkeit gefehlt. Beim Ironman in Klagenfurt war schwimmen im Rahmen meiner Möglichkeiten/Trainingszustandes okay, auch das Radfahren lief ganz gut, aber die Magenprobleme beim Marathon sorgten dann schlussendlich für die Endzeit von knapp unter 12 Stunden.
In der zweiten Saisonhälfte waren dann die Wettkämpfe vielleicht zu eng getaktet, so dass es hier zwar noch gut lief, aber von Wettkampf zu Wettkampf der Akku immer leerer wurde.
Die Mitteldistanz in Erlangen mit einer Endzeit von 4:31 Stunden war mein bester Wettkampf 2008. Hier lief eigentlich alles ganz gut (bis auf die Radkette) und dort war ich auch sehr zufrieden mit mir
Tutzing war eigentlich auch ganz gut, bis auf die 2-Minuten-Drafting-Strafe aufm Rad und beim Laufen hatte ich schwere Oberschenkel. Trotzdem auch hier eine Verbesserung zu meinem ersten Start dort vor zwei Jahren. Und Kühbach mit meinem Crash hat dann noch das i-Tüpfelchen auf die durchwachsene Saison gesetzt.
Aber der Blick geht jetzt nicht mehr zurück, sondern nach vorne und wie oben schon erwähnt, ist die Challenge in Roth Saisonhöhepunkt, bei dem es gilt, die 10:30 endlich zu knacken.
Auf welchen Wettkämpfen ich mich dafür vorbereite, steht noch nicht fest und werde ich in den nächsten Wochen planen. Auf alle Fälle wird sich in einigen Punkten (Trainingssteuerung, Ernährung, Zeitmanagement etc.) etwas ändern und Ideen dazu habe ich bereits im Kopf…..Einzelheiten folgen natürlich.
In diesem Sinne auch euch einen guten Start in die Vorbereitung auf die Saison 2009. Haut rein…!