Kategorie-Archiv: Marathon

Trainingslager

Nach einem Jahr Pause gings heuer mal wieder in ein Trainingslager. Anstatt bereits Ende März die ersten Radkilometer in kurz/kurz auf einer Kanareninsel zu absolvieren, stand heuer das Trainingslager erst Anfang Mai aufm Plan. Schwerpunkt sollte auf Rad liegen. Als Ort haben wir uns dann die Toskana ausgesucht, zumal Claudia hier tagsüber einen Sprachkurs belegen konnte.

So gings am Sonntag nach Ingolstadt Halbmarathon los und nach entspannter Fahrt sind wir abends angekommen, haben den Schlüssel für unsere Ferienwohnung bekommen und ich habe dann auch gleich noch für 1 1/2 Stunden (42km) meine Beine locker gefahren.

Montag stand dann die erste längere, flache  Ausfahrt an der Küste entlang an. Über Cecina gings nach San Vincenzo und mit einigen Abstechern ins Hinterland wieder zurück. War’s zu beginn noch warm und trocken, hat es mich dann die letzte Stunde noch richtig mit einem Regenschauer erwischt, so dass ich nach 116 km klatschnass wieder in der FeWo war.

Dienstag, 01.05. war auch in Italien Feiertag, so dass Claudia keinen Sprachkurs hatte. Also habe ich spontan meinen Ruhetag eingelegt und wir haben uns dann Pisa und Lucca angeschaut.

Mittwoch und Donnerstag war ich dann etwas im hügeligen Hinterland der Toskana unterwegs. Wenig Verkehr, landschaftlich schöne Strecken, viel auf und ab und auch gut asphaltierte Straßen, so macht Radfahren Spass. Auch das Wetter wurde mit Sonnenschein und 23 Grad besser, alleinig der Wind hat so manchen Kilometer dann doch noch weiter anspruchsvoll gemacht. Mittwoch saß ich 128km, Donnerstag 132km im Sattel. Mittwoch war ich dann auch noch knapp 50 Minuten beim Laufen, wobei die ausgeguckte Strecke ein richtiger Berglauf war 😉

Einige Vereinskollegen des MTV Pfaffenhofen Triathlons waren zufällig auch zu der Zeit im nahegelegene Cecina im Trainingslager und so sind wir dann am Freitag eine gemeinsame Tour gefahren. Hier standen schlussendlich 165km auf meinem Tacho und Abends waren wir dann noch gemeinsam beim Essen.

Am Samstag stand dann meine „Abschiedstour“ aufm Plan und die führte mich über 97km in den etwas nördlichen Bereich von unserer Unterkunft aus gesehen.

Insgesamt waren es somit 6 Radheinheiten mit gesamt 680 km sowie eine Laufeinheit. Das Wetter hat gepasst und die Toskana ist zum Rennradfahren wirklich nur zu empfehlen. Ob und wie sich das Trainingslager auszahlen wird, wird sich noch zeigen 😉

Halbmarathon Ingolstadt

Samstag abend, 17 Uhr und es hat immer noch 30 Grad. Zudem weht ein recht ordentlicher Wind, der aber bei diesen Temperaturen keinerlei Abkühlung bringt. Keine guten Voraussetzungen, um beim Halbmarathon in Ingolstadt einen sehr schnelle Zeit zu laufen.

Trotzdem reihe ich mich in der Startaufstellung ziemlich weit vorne ein und der erste Kilometer geht mit 3:39 Minuten mal wieder heftig ab. Danach reguliert sich das Tempo und  nach einer Runde durch die Innenstadt (vorbei an meinen „Fans“), gehts diesmal gen Osten Richtung Autobahn. Hier blässt einem der Wind regelrecht ins Gesicht und bremst zusätzlich. Ca. 20 Meter vor mit laufen zwei Läuferkollegen und ich versuche, einen kurzen Zwischensprint einzulegen, aufzuschließen und dann im Windschatten mitzulaufen. Aber trotz Tempoverschärfung komme ich einfach nicht ran, so dass ich die nächsten Kilometer alleine im Wind laufe.

Um den Wendepunkt rum, jetzt Rückenwind, gehts zurück in die Innenstadt und von dort aus weiter Richtung Westen. Auch hier bin ich größtenteils alleine auf weiter Flur. Zwei Läufer ca. 100 m vor mir, hinter mir höre ich auch weit und breit niemanden. So ist es schon eine Anstrengung, das Tempo bei diesen Temperaturen weiter hoch zu halten und nicht einen alleinigen Trott zu verfallen. Aufm Rückweg in die Innenstadt, bei Kilometer 17 merke ich die Trainingseinheiten der Tage davor und werde nochmal von zwei Läufern überholt. Obwohl Kopf und Ausdauer befehlen „da bleiben wir dran“, sagen die Beine „nein, das machen wir nicht“ und so gehts nochmal durch die Innenstadt und dann Richtung Ziel.

Dies erreiche ich schlussendlich nach 1:24,52, was für Gesamtplatz 19 und AK-Platz 6 gut war. Die Zeit hätte ich mir schon besser gewünscht, aber aus dem Training raus sowie bei diesen Temperaturen passt dies auch.

Hier noch ein kurzes Video vom Halbmarathon, leider sieht man mich nicht!

Nach einem abschließendem Carbo-Loading im Biergarten gings wieder zurück nach München und am Sonntag dann für eine Woche in die Toskana – TRAININGSLAGER (Bericht folgt).

Winterlauf

Noch 140 Tage bis zum Race Day bei der Challenge Roth und das Training hat umfangstechnisch schon angezogen. Der Schwerpunkt liegt, natürlich bei der Jahreszeit, auf Umfang – sowohl beim Laufen als auch beim Schwimmen. Radfahren findet immer noch nur Indoor statt.

Aber man soll den Körper nicht zu sehr an gewisse Trainingsabläufe gewöhnen, sondern immer wieder mal neue Reize einbauen. Tempotraining kann so ein Reiz sein. Und nachdem man Tempotraining sehr gut in einen Wettkampf integrieren kann, hatte ich mich bereits letzten Sonntag für heute für den letzen Lauf der Winterlaufserie München, eine Lauf über 20km angemeldet.

Heute morgen, Sonntag, 8:15 Uhr der Wecker klingelt. Es regnet, ist windig und auch das gestrige Schwimmtraining mit Kai steckt mir noch in den Knochen. Ich habe überhaupt keine Lust aufzustehen, geschweige denn 20km im Affentempo zu rennen. Spontan würden mir auch mindestens 27 Alternativen einfallen, wofür ich für 26 davon nicht mal das Bett verlassen müsste, aber es hilft ja nix. Nach der ersten Tasse Kaffee und einer Schüssel Müsli ist der innere Schweinehund etwas milder gestimmt. Zudem muss ich bis zur Abfahrt noch dreimal mein WC aufsuchen und auch nach einem weiteren WC-Besuch am Oly-Park bleibt ein Bauchgrummeln zurück. Hmmm, mal sehen was das bringt….!

Pünktlich um 11 Uhr ertönt der Startschuss und die Meute hetzt wie blöd los. Ich natürlich mittendrin. Nach Kilometer 2 entzerrt sich das Feld etwas. Die 10km-Läufer-Asse ziehen davon. Leider finde ich keinen geeigneten Mitstreiter oder Gruppe, so dass ich die restlichen 18km alleine laufen muss. Vor allem auf der Gegengerade am See herrscht heftiger Gegenwind, der richtig Körner kostet. Die ersten 5 Kilometer waren dann auch recht schnell, dieses Tempo konnte ich auf den drei weiteren Runden nicht mehr halten. Aufgrund meines Bauchgrummelns habe ich dann auch auf ein angedachtes Gel nach 10 Kilometer verzichtet.

Schlussendlich lief ich mit 1:18,45 durchs Ziel (Rundenzeiten: 18:44 – 19:39 – 20:08 – 20:09) was für Platz 15 Gesamt und Platz 5 in der AK gut war.

Insgesamt eine sehr harte und intensive Trainingseinheit, welche gezeigt hat, dass die Grundlagenausdauer schon ganz gut vorhanden ist, aber Kraftausdauer und Schnelligkeit noch weiter ausgebaut werden müssen. Mal schauen, ob ich am 11.03. beim Westparklauf die nächste Tempoeinheit einbaue!

 

Winterlauf

Knapp zwei Monate nach meine letzten Wettkampf stand der Wettkampfeinstand für die Saison 2012 an, welcher aber noch in 2011 stattfand 🙂 Somit ging es heute morgen nach Ismaning, um beim Auftakt der dortigen Winterlaufserie am Start zu stehen. Es standen 13km an der Isar auf flacher Strecke auf dem Programm.

Parkplatzsituation vorbildlich, Startnummernausgabe perfekt organisiert, so halten sich die Vorstartminuten doch im überschaubaren Bereich. Einzig das Wetter hätte etwas freundlicher sein dürfen, aber es handelt sich ja um einen Winterlauf. Beim Warmlaufen noch einige MTV Triathleten getroffen, geratscht und Gruppenfoto geschossen, bevor es um kurz nach 10 Uhr auf die Strecke ging.

Die ersten Kilometer liefen ganz gut, hatte einen guten Rythmus ohne ans Limit zu gehen und machte im Feld einen Platz nach dem anderen gut. Auch nach dem Wendepunkt bei 6,5 Kilometer änderte sich hier nicht viel, die Gruppe lief gut und ich hatte 3 Kilometer vor dem Ziel auch noch die Kraft, mich hier etwas zu lösen und lief nach 49:16 Minuten als Gesamt 37. (von 1123 Läufern) über die Ziellinie.

Insgesamt ein sehr schöne Lauf, eine absolut zufriedenstellende Zeit mit noch deutlich Luft nach oben, so kanns weitergehen!

Oberhachinger Herbstlauf

Auch wenn in München bereits Wiesn Zeit ist, die sich hervorragend für die Off-Season verwenden lässt, steht mit Lanzarote noch ein Wettkampf diese Saison an, so dass es trainingstechnisch durchaus noch heiß her geht.

Das Wetter die letzten Tage hat auch nochmal richtig zum trainieren eingeladen und wettkampfspezifische Vorbereitung bestreitet man am Besten mit einem Wettkampf. Gedacht, gesagt, getan….. und so hatte ich mich am letzten Samstag mittag beim Oberhachinger Herbstlauf über 10km nachgemeldet. Um das ganze aber noch ein bisschen zu garnieren, hatte ich mich zuerst noch aufs Fahrrad gesetzt. So kamen hier dann 90 hügelige Kilometer zusammen. Danach kurz nach Hause, Laufsachen gepackt und mit einer Stunde Pause gings dann in Oberhaching an die Sache.

Ca. 140 Teilnehmer waren gemeldet und gleich nach dem Startschuss ging es mit gut Tempo los. Ein Schwarzer konnte sich bereits auf den ersten 500Metern absetzen und hat das Rennen dann auch mit einer 32er Zeit gewonnen. Dahinter konnte sich nach Kilometer eins bereits ein weiterer etwas nach vorne absetzen. Dahinter war ich dann mit drei weiteren Mitstreitern in einer gut funktionierenden Gruppe und wir liefen auch, für meine Verhältnisse, ein ganz ordentliches Tempo. Bis Kilometer 4 blieben wir auch zusammen, als dann plötzlich zwei aus der Gruppe das Tempo anzogen. Ich konnte leider nicht mitgehen und so waren bald einige Meter zwischen uns, die sich kontinuierlich ausbauten. Auch der vierte aus unserer Gruppe konnte nicht mitgehen, aber auch nicht mehr an mir dran bleiben, so dass ich nach ca. 4,5 Kilometer mehr oder weniger alleine unterwegs war. Die Lücke nach vorne konnte ich nicht zulaufen und nach hinten brannte nichts an. Trotzdem habe ich versucht, das Tempo weiter hoch zu halten, auch wenn ich die durchs Radfahren vorbelasteten Beine immer mehr merkte.

Die Strecke kannte ich bereits von unzähligen Trainingsläufen im Perlacher Forst, so dass es bis zum Zieleinlauf nichts spannendes mehr gab. Nach vorne ging nichts mehr, von hinten drohte wenig Gefahr. Schlussendlich lief ich mit 37:30 und auf Platz 5 gesamt ins Ziel ein und bin damit super zufrieden.

Im Ziel noch kurz mit Chris geplaudert, der gerade in der Hawaii-Vorbereitung steckt, kurz was getrunken und dann gings auch schon wieder nach Hause 🙂

Hat Spass gemacht!

 

Neue PB

Zwischenzeitlich ist der Ingolstadt Halbmarathon auch schon wieder Geschichte, jedoch bin ich mit meinem dortigen Lauf äußerst zufrieden und ich hätte nie mit einer Zeit von unter 1:20 gerechnet. Vor allem nicht nach dem Samstag mittag 🙂

Nachdem ich am späten vormittag aufgestanden bin, habe ich erstmal in aller Ruhe legger gefrühstückt, mich um meine Wohnung gekümmert und bin gegen 12:20 dann nach PAF aufgebrochen. Nach Allershausen ist mir jedoch siedendheiß eingefallen, dass ich meine Zeitmesschip in München habe vergessen. Also in Schweitenkirchen runter von der Autobahn und auf der Gegenseite gleich wieder rauf…! Gott sei dank war bis zum Start um 17 Uhr noch genügend Zeit. Zwei Stunden später dann in PAF bei meinen Eltern noch Race-Verpflegung genossen und schon gings ab nach Ingolstadt.

Aufm Weg vom Parkplatz zum Start wurden dann meine grünen Kompri-Socken schon das eine oder andere Mal bewundernd betrachtet. Aber schon in der Startaufstellung habe ich dann gesehen, dass ich nicht der einzige damit bin.

Als „Taktik“ hatte ich mir überlegt, jeden Kilometer gleichmäßig in einer Zeit von knapp unter 4 Minuten anzugehen. Die war aber schon nach dem ersten Kilometer, den ich in 3:38 Minuten absolvierte schon hinfällig. Bei sehr guten äußeren Temperaturen waren die ersten 5 Kilometer dann bereits in sehr schnellen 18:04 vorbei. Aufm Rückweg in die Stadt hatten wir dann Gegenwind, was sich in 18:54 für die nächsten 5 Kilometer auch zeitlich bemerkbar machte. Die zweite Stadtrunde mit anschließendem Hochwasserdamm konnte ich dann wieder vom Rückenwind profitieren und war 18:20 für die nächsten 5 Kilometer unterwegs. Die Schlussrunde lief ich dann in 19:00 und die letzten 1,1 Kilometer in 4:06.

Schlussendlich war ich 1:18,24 unterwegs und damit 6 1/2 Minuten schneller als letztes Jahr. Und Platz 19 Gesamt von 2.852 gewerteten LäuferInnen ist jetzt auch nicht soooo schlecht 🙂

Nach Sub10 über die Ironmandistanz, Sub 1:20 über die HM-Distanz fehlt mir jetzt noch eine Sub35 über den Zehner…!

Kiss this

Morgen ist es endlich soweit. Nach einigen Wochen nur mit Training, steht morgen wieder ein Wettkampf an. Traditionell geht es Ende April/Anfang Mai zum Ingolstadt Halbmarathon, der dieses Jahr 10-jähriges Jubiläum feiert. Und ich bin auch schon zum 9. Mal dort am Start. Nur die Erstveranstaltung habe ich verpasst.

Schnelle Strecke, gefühlt eine gute Laufform, gute Wettervorhersage und immer viele Zuschauer in Ingolstadt, das schreit förmlich nach einer neuen persönlichen Bestzeit. Und nachdem ich heuer im Februar über die 20km schon mal eine sehr gute Zeit auf den Schnee im Oly-Park gezaubert habe, sollte dies doch möglich und realistisch sein.

Meine Zielzeitvorstellung bewegt sich im Bereich von 1:22 – 1:23 und damit sollte auch ein Top 50 Platz locker drin sein. Und das diesjährige Motto steht bereits auf den neuen Wettkampfschlappen!

KISS THIS!

Training, Training, Training

Die Tage und Wochen vergehen und irgendwie werden es nicht mehr Posts hier im Blog. Das liegt jedoch auch daran, dass sich sporttechnisch in den letzten Tagen und Wochen nicht neues getan hat. Das Training läuft, der Rhythmus zwischenzeitlich wieder vorhanden und die letzten drei Wochen war ich jeweils ca. 15 Stunden sportlich unterwegs.

Auch das Wetter spielt dann und wann mit, so dass ich zuletzt sehr schöne Fleckchen hier im Alpenvorland mit dem Starnberger See, Ammersee, Wörthsee, Andechs, Tegernsee etc. beradelt habe. Höhepunkt wir bis jetzt die Tour am letzten Samstag, die mich von München-Giesing aus über Aumühle, Wolfratshausen, Penzberg, Bendiktbeuern, Kochelsee, Kesselberg, Walchensee, Jachenau, Bad Tölz, Dietramszell wieder zurück nach Giesing geführt hat. Schlussendlich standen 180km bei genau 30er Schnitt aufm Tacho und das bei schönstem Gegenwind aufm Heimweg nachm Walchensee.

Aber jeder Sportler möchte sich auch gerne mal mit anderen messen und den Wettkampf suchen. Deshalb gehts nächsten Samstag zum Ingolstädter Halbmarathon. Zielsetzung ist ein Platz unter den ersten 50 und eine Zeit von sub 1:23. Die grünen CEP-Socken sowie die orangen Wettkampfschlappen sind schon mal eingelaufen 🙂

Laufform stimmt

Heute war ich am vormittag im Oly-Park beim 20km-Abschlusslauf der Münchner WInterlaufserie unterwegs.

Das Geläuf war sehr unterschiedlich, auf manchen Abschnitten lief man ohne Schnee schön auf Asphalt, dann kamen wieder Streckenabschnitte auf denen man schön auf einer plattgedrückten Schneedecke unterwegs war, aber dann kamen auch wieder Abschnitte die wirklich sehr matschig und mit tiefem Schnee bedeckt waren.

Nichts desto trotz zeigt die Laufform deutlich nach oben und mit meinen 1:18,15 habe ich mich gegenüber 2009 um mehr als 5 Minuten verbessert. Die Zeit war bei 311 gewerteten LäuferInnen für Platz 9 und in meiner AK für Platz 2 gut.

Meine Taktik, die 4 Runden gleichmäßig anzugehen ist auch voll aufgegangen, die Rundenzeiten (für 5km) sind mit 19:32, 19:36, 19:42 und 19:33 in einem engen Band und immer unter einem Kilometerschnitt von 4 Minuten. Darauf lässt sich weiter aufbauen.

Komischerweise tauche ich in der Ergebnisliste nicht auf, aber ich habe dem Veranstalter schon eine Klärungsmail geschickt.

Überprüfung der Form

Morgen steht der dritte und somit letzte Lauf der Münchner Winterlaufserie im Oly-Park auf meiner Tages-to-Do-Liste. Es geht über 20km und somit kann ich schon mal schauen, wie ich meine Laufform ins Jahr 2010 mit rüber genommen habe.

Den 15km-Lauf im Januar musste ich erkältungsbedingt leider ausfallen lassen, so dass ich heuer keine Ambitionen in der Laufgesamtwertung in meiner AK habe. Aber das soll nicht bedeuten, dass morgen gebummelt wird 🙂

Meine Vorstellung für morgen ist, die 4 Runden a 5km gleichmäßig anzugehen und mal schauen, wie lange ich einen glatten 4er-Schnitt halten kann. Letztes Jahr habe ich 1:23,50 benötigt, dass muss morgen schon deutlich schneller werden.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Wege Schnee- und Eisfrei sind!

Update

Hier habe ich ja schon mal auf meine Pläne für die Saison 2010 hingewiesen und zwischenzeitlich hat sich ein Termin bestätigt und ein weiterer Race-Termin ist hinzu gekommen.

Am 24.04.2010 gehts traditionell zum Ingolstädter Halbmarathon (die 9. Teilnahme bei der 10. Auflage) und hier wird das Ziel sein, eine neue PB über die HM-Distanz aufzustellen.

Und am 23.05.2010 werde ich bei den Münchner Cycling-Days, einem neuen Radrennen in und um München, über die „Langdistanz“ von 171 Km an den Start gehen. Tom ist auch dabei, so dass wir schon wenigstens zu zweit einen „Belgischen Kreisel“ aufmachen können 🙂 .

Erkältung

Eigentlich wäre heute der zweite Lauf der Winterlaufserie in München auf meinem Plan gestanden. Nachdem ich mich aber schon die letzten Tage mit einer leichten Erkältung rumgeschlagen habe, und heute morgen meine Nase komplett zu war, habe ich das heute ausfallen lassen.

In dieser frühen Phase der Saison lieber nix riskieren, auch wenn es damit nix mehr mit dem angestrebten Stockerlplatz in meiner AK in der Gesamtserienwertung wird.

Saisonplanung 2010

Die ersten zwei Wochen nach dem Trainingseinstieg sind schon wieder vorbei und die Lust auf regelmäßiges Training kommt schön langsam. Und auch die Saisonplanung für 2010 schüttelt sich mehr und mehr zurecht.

Los gehts altbewährt im Winter mit der Winterlaufserie in München über 10, 15 und 20 Kilometer. Dazwischen steht zum Jahresausklang noch der Silvesterlauf im Oly-Park auf der Agenda. Anschließend wird es wettkampftechnisch bisschen ruhiger werden und der Fokus ganz klar aufs Training gelegt.

Am 24.04. steht die neunte Teilnahme am Halbmarathon in Ingolstadt an. Ob ich mich mal am Duathlon in Krailling (Termin steht noch nicht fest) und beim Sprint-Triathlon im Oly-Park (30.5) versuchen werde, weiß ich jetzt noch nicht. Ganz sicher sind aber im Juni dann zwei Highlights dieser Saison:

Am 06.06.2010 gehts ins „Land der 1000 Hügeln“ zur Challenge Kraichgau, ein Triathlon der Challenge Family über die MItteldistanz. Und eine Woche später gehts weiter nach Lienz/Österreich um bei der dortigen Dolomiten-Rundfahrt ein zweites Mal teilzunehmen. Bei diesen beiden Wettkämpfen habe ich zum Ziel, schon mal ein richtiges Ausrufenzeichen zu setzen.

Weiter im Juni und Juli werde ich mit Sicherheit am einen oder anderen Wettkampf über die Oly-Distanz teilnehmen und dies auch zusammen mit den MTV-Kollegen in der Landesliga Süd. Termine stehen hier noch nicht bzw. nur vorläufig fest. Am 11.07. wird wahrscheinlich der Tegernsee-Triathlon stattfinden und dort werde ich dann mit Julia und Andi zusammen in der Staffel antreten. Julia wird Schwimmen, Andi Laufen und ich werde den Radpart übernehmen 😉

Gleich am ersten Wochenende im Juli steht aber noch der radtrainingstechnische Höhepunkt aufm Plan – die Oxn-Tour. Hier gehts an zwei Tagen von Pfaffenhofen nach Riva an den Gardasee über ca. 530 Kilometer und 6.750 Höhenmeter.

Zum Ausklang der Triathlon-Saison werde ich den Fokus dann nochmal auf die Mitteldistanz legen. Hier stehen Erlangen und Chiemsee im Plan und die Anmeldung für die Challenge-Walchsee ist schon raus.

Darüber hinaus werde ich mit Sicherheit an der einen oder anderen RTF hier in der Gegend teilnehmen, vielleicht passt auch noch der eine oder andere Radmarathon in den Trainingsplan und ob ich im Herbst dann noch einen Marathon laufe, hängt vom Saisonverlauf ab.

Auftakt

Der Urlaub ist vorbei, die Arbeit und der Alltag hat mich wieder, das Wetter ist herbstlich nass-kalt also genau die richtige Zeit, schön langsam wieder in das Training einzusteigen. Dies habe ich ab Montag dieser Woche auch gemacht und bin schon erstaunt, wieviel an Fitness man in vier Wochen Off-Season verlieren kann 🙂

Des Weiteren bin ich natürlich auch dabei, die Saison 2010 zu planen. Welche Wettkämpfe, welche Distanzen, wann und wo ein Trainingslager, was sollen die Saison-Highlights werden usw. Einige Termine stehen schon und auch die Anmeldungen für einige Wettkämpfe sind bereits raus.

Die Saison 2010 soll eine Übergangssaison werden, ohne Langdistanz und der Fokus beim Laufen wird dieses Jahr ganz klar auf Tempo liegen, während der Fokus beim Radfahren mehr auf Umfänge und Berge gelegt wird.

Aber wie das im einzelnen für 2010 aussehen wird, werde ich in den nächsten Tagen noch genauer erläutern. Bis dahin, stay tuned!